„Eigentlich wollte ich heute Mittag ins Fitnessstudio, aber ich hab sowas von keine Lust.“, verkünde ich meinem Mann heute Mittag und fahre zum Einkaufen. Ich hatte sogar die Sportklamotten schon an, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen. Die Trägheit hat mich heute im Griff.

Warum ich dir das schreibe. Damit du nicht denkst, ich bin immer ach so motiviert.

Den ganzen Tag heute steh ich schon ein bisschen neben mir, kann mich zu nichts so wirklich aufraffen. Erledige ein bisschen Schriftkram, schreibe einen Newsletter und fahre einkaufen. Stehe im Supermarkt an der Kasse und habe mein Portemonnaie nicht dabei, fahre in Ruhe wieder nach Hause, hole mein Portemonnaie, muss ALLE Lebensmittel nochmal aufs Band legen, weil die Kassiererin einen Fehler gemacht habe, ärgere mich nicht, bezahle und fahre gemütlich wieder zurück.

Koche mit 40 Minuten Verspätung das geplante Mittagessen:

 

helfe der Süßmaus die Küche aufzuräumen und dann hab ich wieder zu nix mehr Lust. Eigentlich steht „Fenster im Wohnzimmer und Schlafzimmer putzen“ auf meiner Todo für diese Woche. Aber die Woche ist ja auch noch nicht zu Ende.

„Ich mach das morgen.“, sag ich meinem Mann, dem das so ziemlich egal ist, ob oder wann ich Fenster putze.

Setz mich mit Kindle auf die Terrasse, da fällt mir auf, dass die noch nicht wirklich sommersauber ist. Und plötzlich ist er da, der Schwung. Einfach so.

Ich also aufgestanden, Fenster geputzt, Terrasse gekehrt und alles ordentlich hingestellt, Haustüre und noch gleich alle Spiegel im Haus geputzt, na und jetzt ist sauber. Und ich kann meinen Haken setzen 🙂

War ja auch ne Art von Bewegung, und reicht für heute. Aber ab  jetzt siehst du mich heute nur noch mit Buch auf der Lounge.

hm