Ich backe weitgehend Brot und Brötchen selber. Aber hin und wieder, gerade samstags, kaufe ich welche. Und an so ganz besonderen Tagen, gibt es Brötchen vom Lieblingsbäcker. Allerdings muss ich da gerade echt schlucken.

90 Cent für ein Brötchen, das ist schon echter Luxus. Ich kaufe heute trotzdem eins. Und da fällt mir auf, dass die Brötchen nicht nur teurer, sondern auch kleiner geworden sind. Doppelter Luxus.

Später unterhalte ich mich mit einem Freund über die gestiegenen Lebensmittelpreise. Da ist Haushaltsbuch führe, habe ich die Zahlen schwarz auf weiß. Und zusätzlich kenne ich so ziemlich alle Preise der Sachen, die wir so regelmäßig brauchen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Inflation auf 7,9 % gestiegen ist.

Tja, da haben sich die Damen und Herren gründlich verrechnet.

Das Brötchen von 70 Cent auf 90 Cent macht 28,57 %

Die Butter von 2,29 auf 3,49 macht 52,4 %

Tunfisch von 1,19 auf 1,59 macht 33,61 %

Und das sind jetzt mal nur ein paar Beispiele für Lebensmittel. Klar macht uns das allen zu schaffen. Aber jetzt mal ganz offen und ehrlich. Da backen wir vielleicht jetzt hin und wieder öfter die Brötchen selber. Oder kochen ein bisschen sparsamer.

In anderen Teilen der Welt, bedeutet diese Krise, dass Menschen verhungern. Dagegen haben wir mit 90 Cent für ein Brötchen ein großes Luxusproblem.

Auch der Teller Maisbrei für die Kinder an unserer Schule in Angola/Cakuti ist teurer geworden. Da kostet jetzt eine Schale Maisbrei 35 Cent anstatt 25 Cent. Kann glaube ich gerade jeder nachvollziehen. Und wenn du einen Beitrag leisten möchtest, damit auf der anderen Seite der Welt die Menschen satt werden, freuen wir uns über deine Spende.

JAM heißt übrigens jetzt ForAfrika.

 

DANKE

hm