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ruhig


Was sind schon 1400 km? Im Zeitalter von Internet gar nichts. So kam mir die Idee, mir mit meinem Mann E-Mails zu schreiben. Und so ist er bestens informiert, was hier so läuft, und auch ich darf erfahren, wie sehr er sich von der Familie verwöhnen lässt.

Es ist nicht so als hätte ich nichts zu tun. Haushalt, Kinder, Teeladen und Gemeinde, alles Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, aber irgendwie ist doch noch Urlaubsstimmung. Liegt vielleicht tatsächlich daran, dass die Kinder noch Ferien haben und auch ich erst am Mittwoch meiner “richtigen” Arbeit nachgehen werde. Und auch wenn ich heute bereits meinen ersten Newsletter des Jahres verschickt habe und auch Aktuelles auf meine Website gesetzt habe, so richtig geht es erst am Mittwoch los.

Also genieße ich noch ein paar Tage der Ruhe und Entspannung. Das Computerspielen mit den Kindern war gar nicht so langweilig wie ich dachte, ruck zuck waren 2 Stunden vergangen. Und Joana ließ sich tatsächlich gestern zu einem Spaziergang überreden.  

Mein Trampolin ist jeden Tag im Einsatz und auch meine Nordic- Walking- Stöcke hab ich heute mal wieder genutzt. Nun müsste ich mich nur mal wieder an die Points halten und schon würden alle Hosen wieder gut passen. Da gibt es diese spezielle graue……….meine Herausforderung schlechthin! Aber das Jahr ist ja noch lang, und irgendwann 2009 passt sie wieder.

hm

Nehmen und Geben


So richtig weiß ich es gar nicht, aber ich finde so wie es ist, ist es ok. Beate meinte nach einem Besuch bei mir mal: “Deine Kinder sind wirklich sehr fleißig.” “Echt?”, denke ich fast mit schlechtem Gewissen. Für mich ist es schon normal, dass sie gewisse Aufgaben im Haushalt übernehmen. Jemand anderes sagt mir: “Also unsere Kinder müssen echt viel mehr mithelfen, deine Kinder sind total verwöhnt.” “Aha?”, kommt es mir in den Sinn und ich überlege schon, was sie noch übernehmen könnten.Und dann stelle ich fest, es ist gerade so gut wie es ist. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Aufgaben sind klar für jeden abgesteckt. Ich muss immer mal wieder erinnern, aber eigentlich gibt es nicht ganz so viele Diskussionen um die Mitarbeit im Haushalt. Klar nörgelt der ein oder andere Mal, aber ich denke, das ist normal.

Und heute komme ich abends vom Teeladen und finde eine super, saubere Küche vor, einen gesaugten und aufgeräumten Keller, leere Mülleimer im ganzen Haus und grinse vor mich hin. Sehr entspannend. Dafür kocht eins der Lieblingsgerichte meiner Kinder im Thermomix, es gibt noch einen Nachtisch, und dann werd ich heute das erste Mal in meinem Leben mit meinen Jungs Computer spielen (dazu sei gesagt, dass es für mich fast nichts Langweiligeres und Uninteressanteres gibt als Computerspiele). Das Leben ist ein Geben und ein Nehmen.

hm

Herzlich Willkommen


Da ist es, ganz jungfräulich und scheint mit voller Sonnenkraft in mein Schlafzimmer. Herzlich Willkommen du neues Jahr 2009. Ich wache schon mit guten Gedanken auf, die Kinder schlafen natürlich noch.Fast kann ich es nicht glauben. Natürlich fehlte uns gestern Vlado, natürlich waren auch die Kinder etwas wehmütig. Aber was dann passierte hätte ich mir nicht im Traum gedachte. Wir hatten tatsächlich eins der schönsten Silvesterabende der letzten Jahre. Gemütlich bei Raclette und hinterher einem Gesellschaftsspiel ließen wir mit viel Gelächter das Jahr zu Ende gehen. Und zur großen Freude der Kinder habe ich sogar etwas Feuerwerk spendiert. Natürlich mussten wir nach dem Anstoßen alle erstmal mit dem Papa telefonieren, und dann sind wir raus. Das erste Mal ist sogar Joana mit in den Hof gegangen und hat ein paar Wunderkerzen gehalten. Traditionell wurde dann die Neujahrsbrezel angeschnitten, und ich war ganz glücklich, dass für die Kinder das Jahr so schön zu Ende gegangen ist, auch wenn der Papa nicht dabei war.

Mein Vorsatz was die Bewegung angeht: Jeden Tag 30 Minuten auf dem Trampolin joggen. Es steht schon im Wohnzimmer und wartet auf mich.

Meine ersten Bibelverse im neuen Jahr: “Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.” Es ist die Jahreslosung und ich weiß, dass in diesem Jahr einiges vor uns liegt was menschlich absolut unmöglich ist.  Wie groß ist unser Gott, und IHM alleine vertraue ich. Ihm wird das Unmögliche möglich werden!

hm

 

ein paar letzte Gedanken