Bisschen chillig täte uns auch nicht schlecht

By |2018-11-30T13:22:22+00:00November 30th, 2018|Categories: Allgemein, Inspiration, persönlich|0 Comments

„Bin ich froh, wenn die Adventszeit vorbei  und endlich Weihnachten ist. Wenn der Tag dann „da“ ist, dann kann ich endlich auch entspannen.“

So kam ich gestern mit einer Bekannten auf dem Parkplatz eines Supermarktes ins Gespräch. Ist doch echt jedes Jahr dasselbe, dass in der ach so besinnlichen Zeit die Hektik ausbricht. Warum eigentlich? Weil du „das“ perfekte Geschenk suchst? „Die“ perfekte Deko, „das“ perfekte Weihnachtsessen, weil du auf den Weihnachtsmarkt „musst“, und die Weihnachtsfeiern sich stapeln? Wusstest du, dass Weihnachten auch stattfindet, wenn nix perfekt ist? Klar möchten wir, dass unsere Geschenke auch gut ankommen, natürlich gehört ein bisschen Deko auch dazu, aber wozu denn die ganze Hektik? Plötzlich meinen wir, unsere Küche  müsste zur Backstube mutieren wo Plätzchen gebacken werden „müssen“. „Weil ich die so gerne verschenke. Und das auch schon jeder so erwartet.“ 

Und wenn du mal ein Jahr aussetzt? Oder einfach ein bisschen weniger machst? Wenn du dir schon ein bisschen vor der Zeit mal Gedanken um ein passendes Geschenk machst. Wenn du das Weihnachtsessen und die Deko etwas entzauberst und lieber das Wunder suchst in dem, was Weihnachten WIRKLICH bedeutet. 

Ich weiß, ich kann gut reden, ich hab so gut wie alle Geschenke schon, backe, wenn überhaupt, nur dann Plätzchen, wenn ich große Lust und Zeit habe. Ich geh gleich mal in die Garage und schaue, was an Deko so da ist, dekoriere heute und morgen „ein bisschen“, Heiligabend gibt es wie jedes Jahr Käsefondue, Weihnachten Gans und am 2. Weihnachtstag Reste. 

Manchmal stelle ich mir vor, was Jesus so denkt, wenn er unser Treiben sieht? Vielleicht zieht er die Augenbraue hoch und sagt: „HALLO, irgendwer daran gedacht, dass ICH Geburtstag habe? Finde ich gut, dass ihr das feiert, aber muss der Stress sein?“

hm

 

 

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hm
Mein Leben ist umgeben von meiner Familie, meinen Freunden, von Gott und meiner Kirche.

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