Wie du ja schon in meinem Podcast letzte Woche gehört hast, beschäftigt mich das Thema Nachhaltigkeit gerade. Und fair, und bio. Und wenn du einmal in die Thematik eingetaucht bist, dann fallen dir plötzlich Dinge auf, die du vorher völlig ignoriert hast.

Heute Morgen z. B. zünde ich mir während meiner Power hour eine Kerze an. Dass es Bio-Kerzen gibt weiß ich, da hab ich letztens erst welche im Eineweltladen gekauft. Aber ich halte da mein Plastikfeuerzeug in der Hand und überlege: „Auch nicht so nachhaltig….und google nach einer Alternative.“

Gestern im Unverpacktladen in Offenburg habe ich mich lange mit einer der Verkäuferinnen unterhalten. Und bin jetzt doch etwas zufriedener mit der Hygiene.

In meiner Bio-Kiste waren die Kirschtomaten, Champignons und Ingwer nochmals extra in einer Papiertüte eingepackt. Und ich frage mich: „Muss das sein?“

Gestern in einer Arztpraxis sehe ich die vielen kostenlosen Proben am Tresen. Alle in Plastik eingepackt.

Also jetzt mal offen und ehrlich: Da hab ich einfach nie wirklich drauf geachtet. Plötzlich fällt es mir auf.

Total krass, mit was für Themen ich mich gerade beschäftige, die ich vorher einfach nicht auf dem Schirm hatte. Und nein, ich werde keine Umweltfanatikerin. Aber ein klitzekleines bisschen triggert mich dieses Thema gerade. Und ich bin gerade noch in der Orientierung, was für mich geht, und was nicht.

Heute die Diskussion mit meinem Mann, ob ich das mit der Ökokiste tatsächlich beibehalten möchte. Auf der einen Seite finden wir die mega. Hab heute einen Blog-Eintrag bei Lebe leichter dazu verfasst. Falls du mal wissen willst, was wir so geliefert bekommen, und was ich daraus koche:

Neue Dinge lieben lernen

Auf der anderen Seite würde ich das Gemüse lieber vorher sehen, was ich kaufe. Und das geht dann doch einfacher auf dem Markt oder beim Bauern um die Ecke. Und ich kaufe Gemüse eigentlich auch lieber alle 2 – 3 Tage frisch. Also da haben wir noch keine optimale Lösung. Aber wir sind auf dem Weg.

hm