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19.2.2010 von hm.
Eigentlich gruselt es mich vor der Strecke, und dass auch noch zum Ende unserer Ferien. Heute Nachmittag halte ich eine Buchvorstellung im Verlag in Holzgerlingen. Strecke: Karlsruhe – Stuttgart. Und blöderweise ist mein I-Pod ziemlich endgültig kaputt, so dass ich nicht mal gute Musik hören kann……….
Aber: Auf langen Autofahrten kann man immer sehr schön seinen Gedanken nachhängen, und im Gebet so manches vor Gott bringen, der einem dann meistens auch antwortet.
Ich freu mich drauf.
hm
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27.12.2009 von hm.
Die letzte Woche im Jahr bricht an. Zeit für mich, meinen neuen Terminplaner einzuweihen. Ab morgen kann ich ihn führen, jungfräulich ohne Termine liegt er vor mir. Heute wollte ich mir ausführlich Zeit nehmen, um das gute Teil zu bestücken, mit Telefonnummern, Terminen, meinen Zielen für das Jahr 2010, ein paar persönlichen Gedanken, und was Frau sonst noch so festhalten möchte. Jedes Jahr stellt sich für mich die gleiche Frage: „Was für ein Planer soll es dieses Jahr sein?“
Während meine Freundin Beate immer ein ganz einfaches Teil jedes Jahr im Oktober schon zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommt, fange ich ab Oktober an mit der Suche nach etwas geeignetem. Soll eine Woche auf einer Seite sein? Oder doch lieber jeder Tag sein eigenes Blatt? Was will ich wie in diesem Jahr festhalten?
Ich hab sie fast alle durch, die verschiedenen Formen der Terminplaner. Vom tempus, über Mein Jahr, paperblanks bis hin zu allerbilligsten Ausführung. Bisher gibt es noch kein Exemplar, das meinen Ansprüchen zu 100% erfüllt. Ich hab selbst mal einen Planer entworfen, genau so, wie ich ihn haben wollte. Leider wurde er von meinem Verlag nicht gedruckt. Entweder muss ich mir einen anderen Verlag suchen, oder wieder einen Kompromiss finden……dachte ich. Da bekomme ich in diesem Jahr einen Planer der Firma Vorwerk geschenkt, der mir in der Funktionalität sehr entgegenkommt. Sehr übersichtlich, was die Planung des Monats und der Tage angeht aber leider mit zwei klitzekleinen Haken: Es ist überhaupt kein Platz für meine persönlichen Ziele, und die müssen in das Buch. Aber viel schlimmer: Das Teil hat eine Spiralbindung, da kann man auf der rechten Seite nicht schreiben ohne eine spastische Lähmung in den Fingern zu bekommen. Da hätte ich auch beim tempus bleiben können, den ich genau aus diesem Grund (Ringbuchlochung) nicht mehr benutze.
Da sitze ich nun also heute, möchte meine Ziele für 2010 definieren und da macht mir der Planer einen Strich durch die Rechnung. Morgen muss ich los mir einen neuen besorgen.
Falls jemand einen ultimativen Tipp hat: Für Anregungen bin ich immer dankbar.
hm
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30.9.2008 von hm.
Bei meiner Terminplanung achte ich darauf, dass ich möglichst nicht den ganzen Monat, die ganze Woche, den ganzen Tag verplane. 2/3 Regel ist meine Devise, ganz so, wie Beate es in unserem Buch vorschlägt. So könnte es gehen, so wäre es entspannend. Dennoch schleicht sich auch in meinen Terminplaner Unvorhergesehens ein, gerade viel zu viel für meinen Geschmack. Das sind die Zeiten in denen ich das Leben nicht mehr genieße und werde ungenießbar. Dann müsste ich innehalten, “Stopp” sagen, alles fallen lassen, und erst einmal durchatmen. Dann müsste ich sortieren, selektieren, delegieren und die Segel neu ausrichten. Meistens stoppe ich nicht, meistens renne ich weiter. Und mitten im Rennen, beim Herzrasen, in der Lieblosigkeit mir selbst gegenüber, während der Hektik öffne ich heute den Briefkasten und nehme ein Päckchen einer Freundin heraus.
Von ihr bekomme ich immer besondere Post. Ihre Briefe trage ich nie bis ins Haus. Wenn ich ihren Absender lese, reiße ich immer noch im Gehen den Umschlag auf. Und fast läuft mir eine Träne die Wangen herunter als ich den Brief lese, die Tasche auf der steht: “Mach mal wieder Pause” und aus der Siestamusik erklingt. Ich lächele als ich die Augenmaske in den Händen halte und die “Light-BonBons” lutsche. Und ich lasse sofort alles Stehen und Liegen. Das was ich mir noch schnell vorgenommen hatte musste warten. 15 Minuten, die gehörten heute nur mir, mit Augenmaske im Gesicht, einem wärmenden Kirschkernkissen auf dem Bauch und guten Gedanken im Kopf.
Und welch Wunder, weder die Arbeit oder die Herausforderungen sind weniger geworden, aber die Einstellung. Egal aus welcher Richtung der Wind kommt, es liegt an uns, wie wir die Segel setzen. Für heute hab ich die Segel eingezogen und liege ruhig im Hafen.
hm
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12.9.2008 von hm.
Ich lese sehr gerne und sehr viel. In meinem Leben hab ich noch kein Hörbuch angehört, außer zur Korrektur mein eigenes. Bücher müssen gelesen werden, so mein Motto. Aber letztens hab ich von einer Freundin eins geschenkt bekommen, und eigentlich aus reiner Neugierde vorgestern beim Laufen mal angeschaltet. Wow, wie interessant. So vergeht die Zeit wie im Flug. Ich hänge ja sehr gerne auch meinen eigenen Gedanken nach, dann brauche ich nichts im Ohr, höchstens inspirierende Musik. Aber manchmal, gerade wenn ich so gar keine Lust auf Bewegung habe, dann ist ein Hörbuch eine gute Motivation. Nun muss ich mal schauen, wo ich einige Exemplare herbekomme.
Gestern hab ich die letzten Schulsachen und Geschenke für die Schultüte besorgt. Die Aufregung steigt. Mein Töchterchen kann ihre Einschulung kaum noch erwarten. Und ich hoffe, der Vormittag geht schnell vorbei. Mein letztes Kind……….und dann erinnert mich das so sehr an Julian. Er war ja auch gerade erst eingeschult.
Die Motivation für die Schule ist bei allen noch sehr hoch. 4. Tag, kein Wunder…..Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern. Ein neues Schuljahr bedeutete immer auch, eine neue Chance. Vor allem was die Heftführung angeht. In neue Hefte schreibt man immer super ordentlich, unterstreicht mit Lineal, achtet auf Genauigkeit. Aber wie bei so vielen ließ meine Motivation leider immer im ersten Quartal nach, und dann musste es nur noch schnell, schnell gehen. Erst ab der 10. Klasse machte es in meinem Kopf “Klick”. Von da an war ich fast Klassenbeste, immer war alles sauber und ordentlich, und das machte Spaß. Genau dieses Phänomen beobachte ich bei meinem Großen, auch bei ihm hat es spät “Klick” gemacht. Also hab ich bei den anderen doch noch Hoffnung, und hoffentlich bis dahin sehr viel Geduld und Toleranz.
hm
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25.6.2008 von hm.
Heute beim Joggen dachte ich mittendrin irgendwann mal: „Jetzt kipp ich gleich um.“ Nix mit „Flow“, Ausschüttung von Endorphinen oder sonstigen Glücksgefühlen. Selbst die gute Musik im Ohr klang irgendwie fad. Es war einfach nur anstrengend. Macht die Schwüle, und nach dem Laufen tat ich das einzig Richtige: noch ne Runde im Pool schwimmen. Luxus pur, und den genieße ich zwischendrin, trotz vieler Herausforderungen immer mal wieder.
Ich lasse mich super gerne inspirieren, von Geschehnissen des Alltags, von Aussprüchen anderer Menschen, meinen eigenen Gedanken, guten Büchern, und den Medien. Ich merke, wie ich immer wieder Vergleiche aufstelle, lerne dankbar zu sein, mich irgendwie auf irgendeine Art am Weiterentwickeln bin. Diese Woche musste ich sehr schmunzeln. Nachdem ich ein Kapitel für mein neues Buch geschrieben hatte, nahm ich mir eins der Bücher vor, was ich zum Geburtstag geschenkt bekam. Und ich traute meinen Augen nicht. Da stand fast dasselbe drin, was ich gerade, 10 Minuten vorher geschrieben hatte. Zuerst war ich ein wenig entsetzt. Zu blöd, darüber gibt es ja schon etwas Geschriebenes. Aber nach einer Weile habe ich mich mit dem Gedanken versöhnt. Es ist doch irgendwie anders, in einem anderen Zusammenhang, und ja auch nur ein Teil meines Buches. Das Rad erfinden wir meist eh nicht neu, und eigentlich freue ich mich, dass ich mit meinen Gedankenansätzen richtig liege.
Gestern habe ich mich über einen Satz einer neuen Teilnehmerin in meinem Treffen so richtig gefreut. Sie steht vor mir, und ich frage sie, wie sie denn hier auf das Weight Watchers Treffen gekommen sei. Daraufhin antwortete sie mir: „Ich beobachte das jetzt schon zwei Jahre und ich muss sagen, die halbe Stadt wird ja hier schlank.“ Na wie cool ist das denn? Wenn das so weiter geht, bin ich allerdings in drei Jahren arbeitslos.
hm
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23.6.2008 von hm.
Gestern habe ich unter anderem einige gute Bücher geschenkt bekommen. Eins davon kam per Post von Beate. Ein Paperblanks-Notizbuch mit einem wunderschönen Buchdeckel. Von dieser Serie besitze ich schon einen Terminplaner und ein Adressbuch. Sie sind fast zu schön um reinzuschreiben. Beate meinte dann am Telefon gestern zu mir: „Ein unbeschriebenes Buch, in dass du all deine guten Gedanken hineinschreiben kannst.“ Ich nennen es „Das gute Gedanken Buch.“ Ich freu mich drauf dieses Büchlein zu füllen. Die erste Seite ist schon voll. Mein erster Eintrag: „ Heute habe ich dieses wunderschöne Buch von meiner Freundin Beate geschenkt bekommen. Schon alleine sie „meine Freundin“ nennen zu können ist ein guter Gedanke.“
hm
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14.5.2008 von hm.
„Was denkst du denn gerade?“, fragt mich mein Mann heute Morgen, als ich ziemlich gedankenverloren in die Gegend gestarrt habe. „Ich überlege gerade, was ich heute wohl alles mache. Ich muss entscheiden zwischen Buchführung, Gartenarbeit, Haushalt, Wäsche, Buch schreiben und 1000 anderen Kleinigkeiten. Da weiß man doch echt nicht wo man anfangen soll.“ Joggen war ich schon, also hab ich erst einmal die Freundin von Joana von zu Hause abgeholt, damit mein Mädchen sich in den Ferien nicht so langweilt. Später wurde sie dann von der Mutter mit der Freundin zusammen zum Spielen auf den Spielplatz abgeholt und übernachtet auch dort. Ein Kind versorgt. Die Jungs sind heute fleißig den Keller am Renovieren. Das heißt mit Vorschlaghammer bewaffnet entsorgen sie den Tresen, damit der Keller größer wird. Soll dann so ein richtig gemütliches Kino entstehen. Vielleicht finden wir ja irgendwo noch alte Kinosessel, das wäre natürlich ein Highlight. Und ich hab dann von allem ein bisschen gemacht. Wäsche, Garten, Buchführung, Haushalt und nebenbei noch gekocht. Alles so halbe Sachen denke ich da im ersten Moment. Auf der anderen Seite schafft man eh nie alles auf einmal. Also nehme ich mir jeden Tag eine bestimmte Zeit für bestimmte Dinge vor, und ist die Zeit um, höre ich auf. Ziemlich entspannend. So sitze ich jetzt schon fertig gestylt, schreib noch blog bevor ich zur Arbeit fahre.
Gestern Abend hab ich per Telefon meinem Bruder in Hamburg von meinem neuen Thermomix vorgeschwärmt, mit dem Ergebnis, dass er sich heute auch einen bestellt hat. Er kann genau die Sachen damit machen, die er mag und braucht. Freu mich für ihn. Nur schade, dass er in Hamburg wohnt, sonst könnten wir uns ab und zu zum TM- Kochen treffen. So werde ich meine Tipps per Telefon und Mail an ihn weiterleiten.
Am Wochenende sollte ich das erste Kapitel für das Buch fertig haben. So war es mit Beate vereinbart. Wir hatten bereits klare Terminabsprachen, aber manchmal entwickeln sich die Dinge doch eben anders. Ich schreibe das Buch alleine, also sollte ich am Sonntag bereits 2 Kapitel fertig haben. Ich bezweifele, dass ich das schaffe. Aber eine gute Planung muss ich mir zulegen. Ende September will ich abgeben, meine Lektorin hat mir eine Karenz von einem Monat gegeben. Erst hatte ich überlegt, den Abgabetermin auf nächstes Jahr zu verschieben. Aber wie ich mich kenne, rühre ich bis Oktober keinen Finger, wenn ich weiß, dass ich erst im März abgeben muss. Manchmal muss man für seine Träume, Ziele und Visionen etwas riskieren, und manchmal muss man sich einfach mal auf den Hosenboden setzen und arbeiten. Von Nichts kommt Nichts, wie wahr.
hm
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3.3.2008 von hm.
Es ist oftmals meine persönliche Einstellung, es sind meine Gedanken, die mich zum Positiven oder Negativen führen. Während des Laufens heute gab es zwei Möglichkeiten. Die Erste sähe folgendermaßen aus: „Hätte ich mir doch bloß eine Mütze aufgezogen, es pfeift um meine Ohren, und jetzt fängt es auch noch an zu nieseln. Der Regen wird immer schlimmer, mein Gesicht und die Haare sind schon ganz nass. Von Sonne keine Spur zu sehen.“ Zu Folgendem habe ich mich allerdings entschieden: „ Hätte es vorhin schon so geregnet wäre ich bestimmt nicht gelaufen, aber so freu ich mich, dass ich mich heute schon bewegt habe. Die frische Luft tut mir gut. Der Regen und der Wind können meinem Gesicht nichts anhaben, ich habe es dick mit Nachtcreme eingeschmiert. Duschen muss ich eh, also sind nasse Haare auch nicht schlimm. Und ich genieße den beginnenden Frühling. Heute habe ich die ersten Krokusse gesehen. Die Narzissen und viele Bäume blühen schon, und die Luft tut meinen Lungen gut.“
Gestern haben Beate und ich unser neues Buch besprochen, und wir sind auf eine gemeinsame Freundin gekommen, die genau diese positive Lebenseinstellung ausstrahlt. In ihrer Gegenwart fühlt man sich wohl, sie findet an Allem etwas Gutes. Manche Frauen inspirieren mich, da schaue ich mir gerne etwas ab. Ich wähle aus, was zu mir passt, ohne meinen Typ, mein Temperament zu verbiegen. Ich bin am Lernen, und werde das wohl auch noch mit 80 tun (wenn ich so alt werde). Und ich würde gerne zu den Frauen gehören, die auch etwas von mir abschauen.
Obwohl nicht erwartet stand am 1. März ein Tulpenstrauß auf meinem Tisch. Damit hatte ich ja eigentlich gar nicht gerechnet, da ich in Pirmasens sein sollte. Am Donnerstag bekam ich den Strauß von einer Bekannten geschenkt. Es sind die Kleinigkeiten, die mein Herz manchmal hüpfen lassen. Ich freu mich an so banalen Sachen. Und nehme sie ganz bewusst war. Manchmal ist es die Umarmung und ein Kuss meiner kleinen Tochter, manchmal ein unerwartetes Kompliment meines Mannes, ein gutes Gespräch mit meinem 17jährigen oder das kleine Mitbringsel einer lieben Weight Watchers Teilnehmerin letzten Mittwoch. Kleine Aufmerksamkeiten, kleine Freuden, Winzigkeiten, die man sonst für so „normal“ „alltäglich“ „unauffällig“ oder „selbstverständlich“ hält versuche ich immer als etwas Besonderes zu sehen. Vielleicht ist es das, was mein Leben oft bereichert. Ich möchte offen sein, für die kleinen „Wunder“, die ich im Alltag erlebe, aber ich habe auch Glauben, für das ganz Große.
Letzte Woche bekam ich eine E-Mail von einer Frau, die sich Gedanken um einen Ausspruch in unserem Buch gemacht hat, nämlich der Aussage, dass Gott Wunder tun kann, und Beate und ich schon erlebt haben, wie wir von Krankheit geheilt worden sind. Das Ganze hat eine theologische Diskussion zwischen mir und meinem Mann ausgelöst, die er natürlich als Pastor belegen kann. Ich als einfache „Pastorenfrau“ kann da eigentlich nur von meinen Erfahrungen berichten, und halte mich natürlich an die Verheißungen der Bibel. Und da ich meine Geschichte eh mal aufschreiben wollte, werde ich versuchen, sie diese Woche zu Papier zu bringen und sie auf meine Seite setzen.
hm
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21.2.2008 von hm.
Donnerstags ist ja sozusagen mein „freier Tag“. Nicht wirklich frei, aber doch so, dass ich, wenn ich wollte, irgendetwas für mich tun kann. Meistens sitze ich den ganzen Vormittag an meiner Weight Watchers Abrechnung. Man glaubt nicht, was das für ein administrativer Aufwand ist. Und ich bin immer ganz froh, wenn das erledigt ist. Aber jeden Donnerstag darf ich ausschlafen. Vlado steht um 6.00 Uhr mit den Kindern auf, und ich bleibe einfach liegen, bis ich wach werde. Das ist mal um 7.00 Uhr mal um 8.30 Uhr. Luxus, den sicherlich nicht jede Frau hat, und ich bin sehr dankbar dafür. Heute Morgen beim Aufwachen stand mein Entschluss fest. Ich gehe außerplanmäßig laufen. Die Stöcke geschnappt habe ich mir nicht nur 4 Points dazuverdient, sondern auch meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Und ich stelle immer wieder fest, dass ich die besten Ideen eben beim Laufen habe. Natürlich kreisen die Gedanken um das neue Buch, Ideen werden an der frischen Luft gesammelt, und zu Hause sofort in den Rechner getippt. Aber auch ansonsten haben wir in den letzten beiden Wochen sehr viel Neues, worum meine Gedanken kreisen. Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden, Herausforderungen liegen vor uns.
Und gerade in solchen Situationen, wenn der Alltag eben nicht nur Alltag ist, bin ich am meisten herausgefordert im Plan zu bleiben. Ich neige dazu, in stressigen Situationen zu essen. Ich kompensiere Druck mit Nahrung. So brauche ich gerade für die kommenden Wochen einen guten Plan, um mein Ziel zu erreichen. „Im Voraus Planen“, hilft mir dabei meistens den Rahmen zu finden und nicht auszubrechen. Außerdem hilft mir die Ablenkung. Abends habe ich mir angewöhnt, wenn sonst nichts ansteht, zu stricken. Meine Strickjacke ist so gut wie fertig und mein Mann meinte: „Warum kaufst du dir nicht eine ordentliche Jacke, die sähe viel besser aus als das, was du da fabriziert hast.“ „DANKE“
Ich: Ich stricke nicht, weil ich eine Strickjacke brauche, oder ein paar Socken. Dann kauf ich mir welche. Stricken ist für mich Therapie. Wenn ich stricke, esse ich nicht.
Er: AHA, na dann strick mal weiter.
Bücher schreiben gehört auch zur Therapie, denn auch dabei esse ich nicht.
hm
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5.2.2008 von hm.
Ein guter Vergleich, den Carola da in meinem Gästebuch niedergeschrieben hat.
Tatsächlich fühlt man sich in Gegenwart von Psychologen immer irgendwie durchschaut, und in meiner Gegenwart rechtfertigen sich alle für ihr Gewicht. Ganz interessant ist es, wenn Vlado und ich Leute kennenlernen, und sie erfahren, dass mein Mann Pastor ist. Dann wissen sie plötzlich sofort, wo ihre Bibel liegt, und waren auch schon mal in der Kirche.
Bei einem Schulfest vor einem guten Jahr saß ich während des Essens neben einer Bekannten, die auch in meinem Treffen war. Ein paar Tage später war ich mit ihr laufen, und sie erzählt mir: „ Sabine (Name hab ich geändertJ) meinte bei der Feier zu mir, na da hätte ich mich ja neben die Richtige gesetzt, die kontrolliert ja was du ist.“ Ich war total verwundert. „Ehrlich, ich habe Null Ahnung was du auf deinem Teller hattest, das interessiert mich überhaupt nicht.“
Sie: „Aber ich weiß genau was du auf deinem Teller hattest.“
Also dürfen sich alle Freundinnen, Bekannte, Gäste, Weight- Watchers- Teilnehmer, und sonstige Personen mit denen ich am Tisch sitze entspannen. Es interessiert mich nicht die Bohne was irgendjemand auf seinem Teller hat, ich achte da überhaupt nicht drauf. Sonst sitze ich demnächst noch alleine daJ)
War heute Morgen höchst zufrieden mit der Waage, das habe ich auch erwartet. Und interessanter Weise fanden alle meine neue Frisur „so toll“. Na ja, sie liegen heute etwas besser, war aber eben noch schnell beim Friseur, sie hat ein wenig verbessert, am Freitag gehe ich zum Korrigieren nochmals hin. So ein Theater, wegen ein paar Haaren.
Am Wochenende stand ich in meiner Kleiderkammer und hatte den Gedanken, dass ich irgendwie Lust habe meinen Stil ein wenig zu verändern. Ein wenig weicher, fließender, glamouröser darf es für die Zukunft sein. Schließlich werde ich dieses Jahr 42. Hab das dann Vlado erzählt: „ Ich denke ich werde meinen Kleiderstil in Zukunft ein wenig verändern.“
Er: „Aha, du meinst Stützstumpfhosen und so.“
Dafür stand er gestern Nachmittag eine halbe Stunde mit mir vor X Frauenzeitschriften und hat sich Frauenfrisuren angeschaut.
hm
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