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31.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Wir hatten tatsächlich mal in Erwägung gezogen, den Wohnort aufgrund der lahmen Geschwindigkeit unseres Internets zu wechseln. Alles eine Sache der Verhältnismäßigkeit. Im Verhältnis zu unserem Internetstick, den wir hier für einen Monat erworben haben, funktioniert das Internet in Bottenau mit Lichtgeschwindigkeit. Und da wir für die nahe Zukunft eine 13.000er Leitung erwarten, bleiben wir auch dort wohnen.
Und auch hier auf Sardinien bleiben wir. Internet ist hier nicht wichtig. Nur ein paar Kleinigkeiten muss ich erledigen. Und dafür liegt ein gutes Buch neben meinem Rechner. Wer nämlich über fünf Minuten warten muss, bis er eine E-mail öffnen kann, bzw. eine verschicken kann, der braucht schon ein paar Bücher. Gut, dass ich einige mitgenommen habe.
hm
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30.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
„Was ist der Unterschied zwischen anderen Leuten und uns wenn sie im Urlaub ankommen?“, brauchte ich nicht lange zu fragen, sondern weiß es sofort.
Natürlich stöhnt jeder auf, wenn er hört, dass wir ganze vier Wochen lang nach Sardinien fahren. Was aber keiner weiß ist, dass wir immer mindestens eine Woche verbrauchen, um das Haus zu putzen und Reparaturen vorzunehmen.
Nach knapp 24 Stunden kamen wir an unserem Sommerhäuschen an, und das erste, was wir IMMER machen ist, durch die Zimmer zu laufen und zu schauen, ob noch alles am alten Platz ist. Ein ganzes Jahr nicht gesehen und bewohnt heißt immer ein bisschen Putz von den Wänden, ein bisschen mehr Staub, Unkraut im Garten, und dieses Jahr ein Garten ohne unsere riesige Palme. Weg ist sie, zu groß war sie, 15 Jahre haben wir sie wachsen lassen, beschnitten, jetzt war sie eine Gefahr für unser und des Nachbarn Haus. Ein Gärtner hat sie entsorgt und wir haben dieses Jahr die Aufgabe, aus unserem Garten doch noch ein schönes Plätzchen zu gestalten.
Und dann heißt es putzen. Jeden Teller, jedes Glas, jede Gabel, jedes Messer muss einmal durchs Spülwasser gezogen werden, bevor wir „normal“ essen können. Alle Schränke werden ausgewischt, während andere Familien schon am Strand liegen.
Allerdings haben wir gelernt die Arbeit aufzuteilen. Jeden Tag ein bisschen, und trotzdem schon die Ferien genießen.
Gestern erster Strandtag, das Wasser ist mittelmäßig kalt, der Sand heiß, die Sonne angenehm und ich freue mich einfach nur hier zu sein.
Herzlichst leichte Urlaubsgrüße aus Sardinien
hm
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27.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Kaum zu glauben aber wahr, schon wieder ist ein Jahr vergangen und wir sind unterwegs nach Sardinien. Ziemlich entspannt fing die Packerei an, und endete dann doch in leichter Hektik, weil man doch noch wenige Kleinigkeiten vergessen hatte. Vor allen Dingen ich, bin immer ziemlich gestresst, wenn mein normaler Tagesablauf mit Kleinigkeiten verändert wird.
O-Ton Jonathan: „Mama, entspann dich mal.“
Und während ich letzten Jahr einen Koffer voller „Fachliteratur“ für das Schreiben von „Lebe leichter“ mitnahm, vorletztes Jahr 83 Seiten Drehbuch für die Fernsehsendung, liegen heute 9 seichte Romane in der Dachgepäckbox. Dieses Jahr werde ich nach langer Zeit fast nichts arbeiten.
Nur Onlinecoaching läuft weiter, und Buchbestellungen nehme ich entgegen, Belliconbestellungen auch, Anmeldungen für die Lebe leichter Ausbildung natürlich, und Anfragen für Vorträge, na ja und Anmeldungen für meine nächsten Kurse ab Ende September…….
Also ganz ohne Arbeit geht es nicht, aber die meiste Zeit, da mache ich Urlaub, und schreibe dabei diesmal blog.![]()
hm
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25.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Und hier ist sie nun, meine Ausgewählte.
Und natürlich würde ich euch NIEMALS den Inhalt meiner Handtasche zeigen, hätte ich sie schon ein paar Wochen, und wäre sie nicht so minimalistisch bestückt.
hm
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25.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Komme mit Jonathan vom Jugendarzt. Vorsorgeuntersuchung, alles ok, wir gehen langsam die Treppe runter, ich schaue ihn an und will etwas sagen, er hält die Hand hoch und hält mich ab: „Sag nichts, ich weiß es schon.“
Ich: „Hä, woher weißt du, was ich sagen will?“
Er: „Du bist ein toller Junge, und du siehst super aus.“
Ich bummle mit Joana durch die Stadt: „Soll ich dir mal was sagen Süßmaus?“
Sie: „Ja, ja, ich weiß, du hast mich ganz doll lieb, und ich bin ein ganz besonderes, tolles, hübsches Mädchen.“
Und auch wenn sie’s schon wissen, ich werds ihnen trotzdem immer wieder sagen, und meinen anderen beiden Jungs natürlich auch, damit sie das nie vergessen.
hm
P.S
Und nur für den Fall, dass jemand denkt, ich meckere meine Kinder nie an. Fragt sie mal, ich kann auch anders.
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25.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Ohne, dass ich viel darüber nachdenke, fülle ich hier und da den emotionalen Kontostand von meinem Gegenüber auf. Wenn mir etwas Positives auffällt, dann denke ich das nicht nur, sondern spreche es aus.
Wir werden viel schneller kritisiert, als das mal jemand etwas Positives ausspricht.
Jedes nette Wort, jede Ermutigung, jede Wertschätzung, jedes Lob, all das, was dir Gutes widerfährt sind Einzahlungen auf dein emotionales Konto.
Für Kinder sind diese Einzahlungen sooooooo wichtig. Wenn sie erwachsen sind, müssen sie irgendwann von den Zinsen leben. Und manche, die haben ein restlos überzogenes Konto, nur Schulden. Und da braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Leben nicht so einfach ist, wenn Minderwertigkeit und negatives Denken einen bestimmt.
Also, nimm deine Kinder heute in den Arm, sag ihnen, was du toll an ihnen findest, auch wenn sie diese Woche nicht mit einem „Superzeugnis“ nach Hause kommen. Es sind doch deine geliebten Kinder. Finde Positives an ihnen, gib ihnen das Gefühl etwas Wertvolles zu sein.
Und wenn du selbst mal wieder ein paar Einzahlungen brauchst. Dann sag ich dir jetzt mal was:
Du bist einfach wunderbar, attraktiv, warmherzig, du meisterst dein Leben, obwohl das nicht immer so einfach ist. Du kannst dir heute deinen Tag versüßen indem du lächelst, und dir sagst: „Ich bin wertvoll und geliebt.“
Und wenn du mir nicht glaubst, dann schlag mal deine Bibel auf, da steht’s schwarz auf weiß.
hm
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23.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Da schaltest du nichtsahnend deinen Rechner an, weil du blog schreiben möchtest, und dir schon ein paar gute Gedanken gemacht hast. Weil du ein wenig Input weitergeben möchtest.
Und dann erschlägt dich diese Hiobsnachricht.
Was muss einen Menschen dazu treiben, solch ein Unglück auszuüben? Fassungslos schaut die Welt zu, wie eine Tragödie nach der anderen unsere Welt erschüttert. Amokläufe, Tsunamis, Aschewolken, Erdbeben, Umweltverschmutzung, Hungersnot, Betrug……
Auch wenn ich weiß, dass dies alles geschieht, weil es vorhergesagt wurde (kannst du nachschlagen in der Bibel, Kapitel: Offenbarung), dennoch erschüttert es mich und uns immer wieder.
Freude und Leid gehen so schnell einher, kaum fassbar, und die Erde dreht sich weiter, obwohl sie eigentlich für die Betroffenen stehen bleiben müsste.
Ich weiß, wie sich das anfühlt.
hm
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21.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Es war einmal…..
…..vor 15 Jahren. Mit drei kleinen Kindern hatten wir das Vorrecht auf Sardinien Urlaub zu machen. Ein befreundetes Ehepaar stellte uns ihr Haus kostenlos zur Verfügung, wussten sie doch, dass wir uns Urlaub sonst nicht hätten leisten können. In diesem Urlaub lernten wir eine Familie mit drei Kindern kennen. Sie Ärztin, er Rechtsanwalt. Wir verstanden uns gut, und ich freute mich endlich jemand deutsches im Urlaub zu treffen. Wir machten einen gemeinsamen Ausflug und ich kann mich noch gut an den Moment erinnern, als S. ihre Kühltasche öffnete, eine Schüssel voller Tomaten rausholte und jedem Kind eine davon gab. Ihren und meinen.
Ich war völlig überwältigt und dachte: „Wow, wie schön muss es sein, so viel Geld zu haben, dass man es sich leisten kann, jedem Kind eine ganze Tomate zu geben.“ Bei uns wurden die Früchte geviertelt. Etwas später waren wir dort zum Essen eingeladen und ich staunte über einen riesigen Obstkorb und hatte ähnliche Gedanken. Das konnten wir uns absolut nicht leisten.
Da waren weder Neid noch Missgunst, einfach nur Freude, an diesem Luxus für einen Moment teilhaben zu können.
Für mich war es damals selbstverständlich, dass ich aus 1 kg Hackfleisch 10 Liter Tomatensoße koche, dass ich die Kleider meiner Kinder ausschließlich auf Kleiderflohmärkten kaufte, dass ich mich selbst immer nur im Schlussverkauf einkleidete. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass wir IMMER im Discounter einkauften, daran hat sich auch nichts geändert.
Und weißt du was?
Wir waren dennoch zufrieden, haben nie bewusst einen Mangel wahrgenommen. Wir haben uns begnügt mit dem was wir hatten. Na klar hatten wir Träume und Ziele. Einiges hat sich zerschlagen, einiges haben wir erreicht. Aber ich erinnere mich, dass wir IMMER versorgt waren mit dem was wir brauchen.
Göttliches Prinzip, das kannste nachlesen.
Wir wissen wo alles herkommt, von wem wir alles haben, und wem alles gehört. Wir kennen beides, gute und schlechte Zeiten, und wir sind immer dankbar für alles was wir haben.
Diese Woche habe ich von einer Freundin mehrere Kilo Tomaten geschenkt bekommen. Und durch einige Umstände in dieser Woche wurde ich mal wieder an diese Geschichte erinnert. Die Zeiten haben sich geändert, die Zufriedenheit und Dankbarkeit bleibt, so oder so.
hm
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21.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Seit langer Zeit benutze ich mal wieder meinen Trockner. Schon zwei Tage hintereinander. Bei dem Wetter bekomme ich sonst bis zum Ferienbeginn unserer Wäsche nicht mehr trocken. Joana beobachtet mich und fragt: „Mama, warum benutzt du sonst den Trockner denn nicht?“
Ich: „Der verbraucht viel Strom und kostet mir zu viel Geld.“
Joana: „Na ja, aber Wäsche Aufhängen kostet dich zu viel freie Zeit.“
Kurze Pause
“Na, das sagst nichts mehr, wa?“
hm
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19.7.2011 von Heike - www.frausein.de.
Hab ich mich doch tatsächlich wieder dazu hinreißen lassen eine Pro- Win- Party zu geben. Nach der letzten hatte ich schon gesagt: „Ich mach das nicht mehr.“
Ist ja auch immer wieder dasselbe. Man muss schauen, dass man genügend Leute zusammen bekommt, kurz vorher sagen einem immer noch welche ab, und man hat Panik, ob der Abend überhaupt zustande kommt. Natürlich freut man sich auf die Gastgebergeschenke, die guten Tipps und überhaupt das nette Zusammensein unter Frauen mit Sommerschorle.
Diesmal hat mich D. überzeugt, Teilnehmerin in meinem Lebe- leichter- Treffen. Ganz kurz nach dem Treffen hat sie mir ein paar Tipps gegeben, und ich fand sie echt gut. „Warum nicht?“, dachte ich und tatsächlich sagten mir eine gute Handvoll Frauen zu.
Aber eigentlich ist so eine Putzparty ein Widerspruch in sich. Da kommt jemand um zu zeigen, wie die verschiedenen Tücher mit den verschiedenen Reinigungsmitteln wirken und was macht man? Man putzt und wienert vorher das ganze Haus. Angefangen vom Backofen, über die Dunstabzugshaube, das Ceranfeld bis hin zu den Sockelleisten in der Küche schrubbte ich eine Woche lang alles brav und ordentlich, damit ja nicht der Eindruck entstehen könnte, ich sei irgendwie schlampig.
Und gebt es zu, das macht ihr alle so.
Und dann hat die gute Frau kaum noch etwas zum Zeigen. Aber, wie erwartet findet sie doch immer noch irgendetwas. So sind dann jetzt auch meine Backbleche und der Wasserkocher wieder wie neu.
Fazit: So eine Pro-Win-Party lohnt sich IMMER. Du machst einfach vorher mal wieder so richtig sauber.
hm
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