Archive für Juni 2011

Von Möhren und anderen Dingen

Ernährungslehre schreibt er heute, und ist gestern beim Lernen eingeschlafen. Da musste dann doch die Mama ran und dem Sohn ein wenig helfen. Über 10 Seiten abgefragt staunte ich dann nicht schlecht, was der angehende Koch Azubi so alles weiß.

Irgendwann waren wir bei den fettlöslichen Vitaminen. Die wusste er, und ich erklärte ihm das noch anhand von Möhren. „Dazu muss man immer auch Fett essen, sonst kann das Vitamin A vom Körper nicht verwertet werden.“

Er: „Und wenn man die Möhren nur so knabbert?“

Ich: „Ja, dann ist das lecker, aber von den Vitaminen hast du nichts.“

Er: „Dann waren die Möhren früher auf dem Spielplatz ja völlig umsonst.“

…….und ich erinnere mich, dass ich auf dem Spielplatz, als die Kinder noch klein waren, immer eine Tupperbox mit Möhren und Äpfeln dabei hatte. Das hätte ich mir wohl sparen können.

Hat sich mit Lebe leichter eh erledigt. Wieso eigentlich muss man auf dem Spielplatz, im Schwimmbad, unterwegs immer etwas zum Knabbern mitnehmen???

hm

Leichter wohnen

„Welchen Einfluss hat der Zustand Ihrer Wohnung?

Eine unordentliche, überladene Wohnung hat eine unmittelbare Wirkung auf Ihr Gemüt. Machen Sie Ihre Wohnung schlanker. Wenn Sie in Ihrem Wohnbereich Ordnung schaffen, wird sich auch Ihre innere Welt leichter ordnen lassen.

……

Ihre Wohnung ist Ausdruck Ihrer Persönlichkeit. Drücken Sie Ihre neue Leichtigkeit und Kreativität in Ihrem Zuhause aus“

Ein Auszug aus unserem Buch „Lebe leichter“, unter anderem Thema diese Woche in meinen Kursen.

 

Es gibt so bestimmte Stellen im Haus, die immer wieder Unordnung anziehen. So zum Beispiel der Platz unter unserer Kochinsel. Am Schlimmsten ist die alte Tretnähmaschine, auf der sich unser Telefon befindet. Eigentlich sollten dort, auf dem antiken Stück nur das Telefon und etwas Deko stehen. Und mutiert immer wieder zum beliebten Ablageplatz für „allen möglichen Krempel“.

„Da fehlen einfach die Schubladen, wohin auch mit Stiften, Zetteln, Telefonbuch, Notebook, Bibel, und 39 Gegenständen, die einfach so da rum liegen?“

Letztens beim Ikea fanden wir dann DIE Lösung. Eine kleine, weiße Kommode, gerade im Angebot und hübsch anzusehen.

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Und weil die antike Kommode, auf der unser Fernseher stand auch so unpraktisch ist, fanden wir auch hierfür eine Lösung.

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Kleinigkeiten, die das Herz erfreuen und ein Stück Leichtigkeit mit sich bringen.

hm

Richtige Entscheidung

Geplant hatte ich zwar, noch am Samstag nach der Coach-Ausbildung die 400 km nach Hause zu fahren, ließ mir jedoch die Möglichkeit offen, doch noch eine Nacht länger zu bleiben. Meistens bin ich nach den zwei Tagen ziemlich erledigt. Der größte Nachteil erst Sonntag nach Hause zu fahren lag darin, dass ich unseren Gottesdienst verpasst hätte. Und wenn mir eins noch wichtiger ist als mein Job, dann ist es unsere Gemeinde. Manchmal überschneiden sich zwar Termine, aber in den allermeisten Fällen versuche ich die Prioritäten zugunsten unserer Kirche richtig zu setzen. Und es hat sich gelohnt. Tolle Predigt, ein Gebet, dass mich zu Tränen gerührt hat, die vielen Urlauber endlich wieder zu begrüßen, und überhaupt, da zu sein.

Ein super schöner Nachmittag mit meinem Mann und der Süßmaus, ein würdiger Abschluss unserer Ferien.

hm

Selbst und ständig

So dankbar war ich, als ich heute Abend bei meinen Gastgebern einen Internetzugriff bekam. Nicht, dass ich nicht auch mit meinem I-Phone ins Internet könnte, aber das, was ich heute Morgen nicht geschafft habe, konnte ich in den letzten 1 ½ Stunden erledigen. Online-Coaching, Trampolin- und Buchbestellungen, Rechnungen schreiben, Anmeldebestätigungen verschicken lässt sich einfach besser vom Rechner erledigen.

Hätte normalerweise jemand anders erledigt, wäre ich angestellt und hätte eine Vertretung. Aber selbstständig bedeutet selbst und ständig.

Und wieso bin ich nicht zu Hause?

2 Tage Coach-Ausbildung in Radevormwald liegen vor, über 400 km Fahrt hinter mir. Und dazwischen ein Abstecher in Köln bei meinem Papa. Einen schönen Nachmittag hatten wir, klasse, wenn man Angenehmes mit Nützlichem verbinden kann.

Der Seminarraum ist vorbereitet – ich bin gespannt auf die angehenden Lebe leichter Coaches.

hm

Rechenbeispiel

„So ganz die Jüngste bist du dann ja mit 45 auch nicht mehr.“, erklärte mir mein Mann gestern.

Ich: „Na und, 44 ist auch nicht viel jünger, das macht den Kohl nicht fett.“

Er: „Na ja, 44 ist noch 5 Jahre nach 39.“

Ich: „Ja und 45 ist 6 Jahre nach 39.“

Er: „Nein, 45 ist 5 Jahre vor 50.“

Wart mal ab mein Lieber, in drei Wochen hast du Geburtstag, da wirst du 27 Jahre vor 80.

hm

So, wie ich es wollte

„Die Mama schläft noch.“, war eigentlich gelogen, wenn man es genau nimmt. Die Süßmaus hat die verschlossene Schlafzimmertür als Anlass genommen, alle Anrufer heute früh abzuwimmeln. Erst muss die Familie geschlossen „Happy Birthday“ am Bett singen, dem Geburtstagskind gratulieren incl. Umarmung und Küsschen, erst dann dürfen die anderen ran. Von 7.00 Uhr morgens lag ich geschlagene 2 Stunden in meinem Bett und wartete genüsslich darauf, dass der Frühstückstisch incl. Geschenke vorbereitet wurde.

Geburtstag nur mit der Familie stand heute ganz oben auf meiner Wunschliste. Gesagt getan, ein gemütliches Frühstück, coole Geschenke, das Wohlwollen meiner Lieben, ein Ausflug, später noch auf dem Weg nach Hause ein Umtausch bei Ikea und abends gemütliches Chillen auf dem Sofa. Genauso hatte ich es mir vorgestellt, genauso ist es geworden.

hm

Das Leben geht weiter

Wer denkt, ich wäre immer in Action und nichts könnte mich zu Boden zwingen, der hat falsch gedacht. Ein langer Tag bei Ikea am Freitag, Einkauf, Vorbereitung, Tortenbacken, Crêpes verkaufen bis nachts um 23.30 Uhr am Samstag, Gottesdienst, anschließender Aufbau für das Stadtfest, unterbrochen mit einem fitzelchen Pause am Mittag, danach Crêpes verkaufen bis 20.30 Uhr am Sonntag, Aufräumen und Putzen zu Hause, weil das alles liegengeblieben ist, Besuch aus dem Norden am Montag, eine viel zu kurze Nacht, da 5 Jugendliche während ihrer Lan-Party dachten, sie wären alleine zu Hause, zwingt dann auch mich in die Knie.

Fast hätte ich heute Morgen mein Lebe leichter Treffen ausfallen lassen, weil ich SOOOOOOOOOOOOO müde und geschafft war. Aber bin doch froh, dass wir die Stunde hatten, denn auf diese intensiven und wertvollen Gespräche wollte ich nicht verzichtet haben. Und so fiel ich mittags dann nur noch in mein Bett und stand erst um 16.00 Uhr mit viel Widerwillen, bestochen durch meinen Mann mit einer Tasse Kaffee wieder auf. Eine Stunde brauchte ich noch zum Wachwerden, da bin ich wieder.

Das Leben kann weiter gehen.

hm

Rezept

Und hier noch das Rezept:

500 g Mehl

400 ml Milch

350 ml Wasser

3 – 4 Eier (je nach Größe)

1 Prise Salz

(C. macht noch etwas mehr Flüssigkeit dazu)

Hauchdünn auf einer Crêpepfanne ausbacken. Bestreichen mit:

Nutella

Zucker/Zimt

Marmelade

Apfelmus

Käse/Schinken

…..und da fällt euch bestimmt noch mehr ein.

Lasst es euch schmecken.

hm

Liebeskuchen

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Und die Fotos von all den anderen Liebestorten hab ich gerade versehentlich per Knopfdurck gelöscht.

heul

hm

Crêpes und Co.

Schon vor 2 Jahren war das Renchener Stadtfest für uns als Gemeinde ein Highlight, dieses Fest stand dem letzten in nichts nach. Obwohl fast die halbe Gemeinde im Urlaub war (wir haben immer noch Pfingstferien) halfen alle daheim Gebliebenen tatkräftig mit und hatten ihren Spaß trotz vieler Arbeit. Über 20 Torten und Kuchen gingen weg wie warme Semmel. Nebenbei haben wir Kaffee verkauft und im Akkord Crêpes gebacken mit allerleckerster Auflage. Die Crêpes konnte ich nicht zählen, weiß aber, dass wir insgesamt mehr als 11 kg Mehl verbraucht haben.

Sollte ich also irgendwann im Leben mal arbeitslos werden, sollte ich am Existenzminimum nagen, sollte mir nichts Kreatives mehr einfallen, als Crêpes-Verkäuferin bleib ich am Leben. Und sollte die dann keiner mehr kaufen, ess ich sie selbst – mit Nutella versteht sich, geklappt und gefaltet, 1 Teller voll.

hm