„Hast du von Ritas Mann gehört, der hat sich einen Arm gebrochen.“
Ich hatte das nicht in Ritas blog gelesen, Beate erzählte es mir am Telefon. Ach du Schreck, was das für einen Bauern bedeutet, kann ich nur ansatzweise ahnen.
Abends in der Gebetsstunde unserer Gemeinde erzähle ich von Rita, und dass wir für die Familie beten wollen. Und ich überlege schon, wie wir ganz praktisch als Gemeinde helfen könnten. Ich fange an zu träumen: „Stellt euch vor, jeder von uns überlegt, ob er sich irgendwie eine Woche frei nehmen kann, fährt nach Ließem und hilft dort auf dem Hof. Christliche Nächstenliebe ganz praktisch.“
Ich weiß, dass das nicht immer so einfach ist, jeder hat seine Arbeit und seine Verantwortung zu Hause. Da sagt J. plötzlich: „Ich fahre hin, ich hab die Woche Zeit, ich würde gerne helfen.“
So etwas treibt mir mal wieder die Tränen in die Augen, wenn sich Menschen von Gott ganz praktisch gebrauchen lassen.
Und so fährt J. heute ca. 350 km für eine Woche zu Rita, und hilft dort, wo Hilfe benötigt wird. Was für ein Netzwerk.
hm
22.5.2011 bei 17:05
Einfach genial! DAS ist Gemeinde.
23.5.2011 bei 11:58
Ich finds auch sowas von genial
J. ist da und fühlt sich richtig wohl. Heute morgen gings schon zum Kühemelken. Habt ihr Kühe in Renchen oder Oberkirch? Wenn nicht, die werden ihm sicher fehlen
Ja, Gottes Netzwerk - das funktioniert
ich drück euch alle, Rita