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19.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass anderes wichtiger ist. Die Mutigen leben vielleicht nicht ewig, aber die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.
Ich werde nicht ewig leben, aber mutig!
hm
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16.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
„Immer wieder sonntags“, heißt die Musiksendung im Ersten am Sonntag. Hab ich im Leben noch nichts von gehört. Erstens bin ich sonntags um diese Zeit IMMER im Gottesdienst, zweitens gehöre ich nicht zu den Fans der Volksmusik. Nur diesen Sonntag, da ist es etwas anders. Da singt die Süßmaus dort mit dem Schulchor. „Europakinderland“ haben sie fleißig geübt, schon im Studio aufgenommen, und in zwei Tagen ist es soweit. Da darf die Kleine in die Kamera schauen. Und ich weiß, dass zumindest die Omas und der Opa zuschauen werden. Da ich fürs Grillfest alles am vorbereiten bin, wird wohl nebenbei auch der Fernseher laufen.
Morgen heißt es allerdings erst einmal „Generalprobe“. Den ganzen Tag dürfen wir uns dazu im Europapark aufhalten. Es gibt wohl schlimmeres, und ich freu mich, den Tag mit meinem Töchterchen zu verbringen. Und komme so auch gar nicht in Verlegenheit, das Haus nochmals zu putzen, bevor der Besuch am Sonntag kommt.
Hat ja auch was.
hm
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15.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Auch, wenn die sommersüßen Temperaturen schon ein Urlaubsfeeling vermitteln, auch wenn ich aufgrund meines letzten Blogeintrags schon viele Urlaubswünsche bekam, auch wenn ich täglich meine Runden im Pool drehe, auch, wenn wir uns durch die Hitze alle etwas langsamer bewegen, unser Urlaub beginnt erst in zwei Wochen.
Bis dahin sind wir noch voll konzentriert im Hier und Jetzt. Am Montag einen wichtigen Termin in Holzgerlingen beim Verlag gehabt, am Freitag ein Weight Watchers Meeting in Karlsruhe, ganz nebenbei hat da mein Mann noch Geburtstag. Samstag von morgens 7.50 Uhr bis abends 20.00 Uhr mit Joana in den Europapark. Am Sonntag tritt sie im Chor bei „Immer wieder sonntags“ auf, Samstag ist Generalprobe. Sonntag haben wir die ganze Gemeinde zum Grillen eingeladen (den Gottesdienst werde ich schwänzen), abends ist eine Israelveranstaltung mit Jakob Damkani in der Festhalle in Renchen. Mittwoch finden Aufnahmen der Schulband statt, die ich coache, davor muss noch geprobt werden. Freitag Vormittag Schulbühne bei Joana, nachmittags ihre Klassenabschlussfeier, abends Abschlussfeier bei Jonathan, Montag ein Song Contest der Schulband in Offenburg…….und erst dann……fahren wir.
hm
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14.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Diese Woche wissen wir, was es heißt nur zwei Kinder zu haben. Manuel besucht schon seit zwei Wochen die Berufsschule in Villingen, ist nur am Wochenende zu Hause. Jonathan genießt die Abschlussfahrt in Italien.
Kurz vor Livorno genießt er jetzt schon das südländische Flair, genau heute in zwei Wochen setzten wir dort mit der Fähre über. Kaum zu glauben, dass der Urlaub schon wieder vor der Tür steht. Wir waren doch gerade erst auf Sardinien.
Dieses Jahr ist es das 17. Mal, dass wir dort unseren Urlaub genießen.
hm
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11.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Man könnte es eher „Erleichterung“ nennen statt „Freude und Jubel“. So zumindest empfand ich gestern das Ende des kleinen Finales.
Dritter waren wir schon vor vier Jahren, da war’s anders, da war’s besonders. „Weltmeister der Herzen“ haben wir unsere Jungs genannt und sie mit Jubel empfangen.
Mir gehen sie auch bei dieser WM ans Herz. Ich kann alle die verstehen, die vor vier Jahren dabei waren, die Enttäuschung ist natürlich groß. Aber es gibt da auch noch ein paar junge Spieler in der Mannschaft, die haben das erstemal einen dritten Platz bei einer WM gemacht. Auch wenn es nicht der Titel ist, aber es war ein schönes Turnier, mit einem Ergebnis, an das vor 8 Wochen noch keiner geglaubt hat.
hm
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9.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Kommt ja nicht selten vor, dass frau sich ein paar neue Schuhe kaufen muss, damit sie passende zum neuen Kleid hat. Oder nach einer Abnahme alle Sachen zu weit geworden sind, so dass wir für eine komplett neue Garderobe sorgen müssen. Ein für uns nicht ganz so unerfreuliches Übel.
Heute hab ich mich dreimal umgezogen und selbst mein Mann meint: „Du musst shoppen gehen.“
Seit zwei Tagen trage ich fast schwarz auf dem Kopf. Eine Idee, die ich schon seit einiger Zeit mit mir rumschleppe. Angeregt durch meinen Mann war ich am Mittwoch sehr mutig.
Dunkelbraun und sehr kurz.
Die Reaktionen meiner Umwelt waren unglaublich.
„Wow, Sie sehen ja toll aus.“
„Ist ja unglaublich, das steht Ihnen aber super.“
„Du hast ja braune Augen, das war mir noch nie aufgefallen.“
„Das entspricht ja viel mehr deinem Typ.“
…………..
Mir gefällt es auch, aber dennoch erschrecke ich mich immer, wenn ich an einem Spiegel vorbeilaufe. Und was eben gar nicht geht, dass sind ganz viele meiner Klamotten. Passt einfach nicht zur neuen Frisur und zur neuen Haarfarbe.
Also werd ich wohl shoppen gehen müssen. Oder meine Kleider neu sortieren, und nur wenige Sachen tragen…… solange, bis ich wieder blond bin.
hm
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7.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Auch wenn wir es uns so sehr gewünscht hätten zu siegen, keiner kann bestreiten: Die Spanier waren einfach besser.
Aber dennoch Hut ab vor der deutschen, jungen Mannschaft. Bei dieser Stärke der Spanier, unterlagen wir NUR 0 - 1.
0 - 4 wäre demütigender, also Kopf hoch Deutschland, es gibt noch ein Spiel am Samstag, und auch ein Leben nach der WM.
hm
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6.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Ich weiß, dass ich viel zu offensiv fahre, mein Tempo öfters drosseln sollte. Mein Fahrstil gleicht meinem Lebensstil – schnell.
Aber heute brachte mich meine Freundin Beate dazu, noch langsamer als die Geschwindigkeitsbegrenzung zu fahren. Nein, sie saß nicht auf dem Beifahrersitz und ermahnte mich.
Auf dem Hin- und Rückweg hörte ich mir per Mp3 ihre Predigt vom letzten Sonntag an. Und wollte gar nicht zu Hause ankommen, sondern weiter hören. Also schlich ich nach dem Trampolinkurs im Schneckentempo nach Hause.
Eine Predigt ganz nach meinem Herzen.
Thema: Mehr Zeit zum Leben
Und wer sie hören möchte: hier entlang
hm
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6.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Schon als die Kinder klein waren, hatte ich ein Wäschesystem, nötig bei sechs Personen im Haushalt.
Ich besorgte 12 Plastikkisten, jeder bekam eine an sein Bett gestellt. Die übrigen sechs standen im Hauswirtschaftsraum neben dem Wäschetrockner auf einer Arbeitsplatte. In die Kisten neben den Betten wurde die schmutzige Wäsche gesammelt, die mussten die Kinder, wenn sie voll waren runter bringen an die Waschmaschine. Dafür durften Sie sich ihre Kiste auf der Arbeitsplatte mit der frisch gewaschenen und zusammengelegten Wäsche mit nach oben nehmen. Und auch einräumen mussten sie. Es gibt so bestimmte Dinge im Haushalt, die hasse ich, und dazu gehört, Wäsche in den Schrank einräumen. Lieber nahm ich in Kauf, dass der Schrank immer mal wieder aufgeräumt und sortiert werden musste.
Das Kistensystem funktioniert nur noch zur Hälfte. Jeder hat eine Kiste an seinem Bett, aber einen Hauswirtschaftsraum habe ich nicht mehr, seitdem ich in Bottenau wohne. Also wird die Wäsche auf dem Tisch sortiert und jeder nimmt sich seinen Stapel mit in sein Zimmer.
Und immer wieder muss ich mir von Manuel, Jonathan und Vlado anhören, dass sie irgendwelche Hosen oder T-Shirts vermissen. Die finden wir dann meist bei irgendeinem anderen im Schrank. Mittlerweile bin ich schon etwas überfordert, wem was gehört. Der Vater mit seinen fast 52 kauft seine Klamotten im gleichen Geschäft wie die Jungs mit 15 und 19. Und teilweise haben sie dieselbe Größe.
Also gibt es ab sofort 7 Stapel. Einen für jedes Familienmitglied, und einen „Ichweißnichtwemdasgehörtsuchteuchdasselbstrausstapel.“
hm
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5.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Es gibt so manche Wochen, die sind einfach schwer „im Programm“ zu bleiben. Und während ganz Deutschland seit einer Woche am liebsten nur Salat und Eis ist, gab es bei uns letzte Woche zweimal Rehbraten mit Rotkohl und Klößen, einmal Rinderbraten mit selbstgemachten Spätzle und Blumenkohlcremesuppe.
Wer sonntags seinen Gefrierschrank nicht richtig schließt, muss in der Folgewoche das essen, was das Gerät hergibt, auch wenn die Temperaturen 33 C° anzeigen.
Dafür fahren wir diese Woche Schmalkost. Heute gibt es den Familienhit:
Kartoffelhähnchenpfanne
2 kg Kartoffeln vierteln
3 Zwiebeln
Gemüse nach Kühlschrankinhalt (Paprika, Zucchini etc.)
3 EL Öl
Vegeta und frischer Rosmarin zum Würzen
Alles auf’s Backblech, bei 200 C° ca. 45 Minuten in den Ofen.
Dazu passt Salat.
hm
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