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30.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Jawohl, über meine Lippen kommt kein Stöhnen, es wäre zu heiß. Nein, ich möchte keine Klimaanlage im Haus.
Ich will den Sommer spüren.
Für mich genau die richtige Temperatur. Endlich kann ich auch morgens die Socken im Schrank lassen, die Sommerkleider anziehen, ins Schwimmbad oder an den See gehen. Die Wäsche trocknet an einem halben Tag, die Blumen müssen abends gegossen werden, ich dusche zweimal am Tag. Gehört für mich zum Sommer dazu.
hm
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28.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Ein unvergesslicher Tag liegt hinter mir. Eine wunderschöne, emotionale, fröhliche, geistliche Taufe mit anschließendem Grillfest an einem traumhaften Platz am See bei strahlendem Sonnenschein. Bewegende Zeugnisse, die eine Menge Tränen laufen ließen. Tränen der Freude, der Demut, der Erinnerung, der Vergebung, der Dankbarkeit.
Und dann ganz in schwarz-rot-gold gekleidet sind wir noch zu Freunden um pünktlich mit Hand auf der Brust die Nationalhymne zu singen und dieses megacoole Spiel zu sehen. Gelungener hätte der Tag nicht mehr sein können.
Der Fotoapparat liegt leider bei Freunden, aber versprochen: Fotos folgen.
hm
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26.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Oft liegt Glück und Leid so nahe beieinander.
Nachdem wir im letzten halben Jahr so viel Geld in unser Auto gesteckt haben, dass wir uns sehr locker dafür einen neuen Wagen hätten kaufen können, ist er gestern Nachmittag wohl endgültig in der Garage eines Parkhauses verreckt. Nur noch der ADAC konnte ihn abschleppen, Vlado kam mit dem Taxi nach Hause. Ein Fass ohne Boden, etwas, dass mich fast zum Heulen bringt.
Dann aber wieder anderes, dass mich tatsächlich gestern zweimal zum Weinen gebracht hat, aber vor Rührung und Freude.
Am Sonntag findet die erste Taufe unserer kleinen Gemeinde statt. Wir taufen nur Menschen, die sich zu Jesus bekehrt haben, also keine Kleinkinder. Sechs Täuflinge haben sich angemeldet, sechsmal jubelt mein Herz, weil ich weiß, dass es da Menschen mit Gott ernst meinen und ihren Weg gehen werden.
Zweimal schlägt mein Herz noch etwas schneller, weil sich zwei meiner Jungs taufen lassen. Meine Tränen konnte ich nicht zurückhalten, wollte ich auch nicht, als ich mir die Zeugnisse der beiden angehört habe. Am Sonntag werden sie das vor der ganzen Gemeinde und allen Gästen erzählen, und ich werde nicht die einzige sein, die heult.
Etwas, was man mit keinem Geld der Welt kaufen kann, was macht da schon ein kaputtes Auto?
hm
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25.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
……an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, fragt eine Frau morgens vorm Spiegel.
Der Spiegel: „Geh mal ein Stück zur Seite ich seh‘ nix.“
Diese Woche haben wir in den Weight Watchers Treffen über Verhaltensänderung und die Erfolgsgewohnheiten gesprochen. Meine Teilnehmer haben mir erzählt, was sie schon alles verändert haben, und wie ihnen das bei ihrer Abnahme hilft. Ich war begeistert von der Aussage einer jungen Frau in meinem Treffen.
„Ich fand mich immer zu dick, und dadurch nicht schön. Jetzt hab ich schon die ersten Pfunde verloren und finde mich richtig schön. Das denke ich immer, wenn ich in den Spiegel schaue. Und wenn mich mal Leute anschauen, dann denke ich, die tun das nur, weil sie mich so schön finden.“
Klasse Selbstbewusstsein, das wünsche ich mir von jeder Frau. Denn hat nicht Gott den Wunsch schön zu sein, in das Herz einer jeden Frau gelegt? Und ist es nicht herrlich, wenn wir diese Schönheit an und in uns finden?
hm
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24.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Manchmal geht es nicht blöder. Wir wussten wohl, dass nicht ganz so viele kommen werden (Deutschland gegen Ghana) aber mein Mann als Pastor zumindest, wollte den Termin wahr nehmen. Mittwochabend um 20.00 Uhr Stadtgebet in Renchen.
Extra dafür hatte ich meine Kollegin gebeten, mich abzuholen, da wir nur ein Auto haben. Natürlich haben wir uns nach dem Weight Watchers Treffen beeilt um rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause zu sein, da fahren wir in unseren Hof und ich wundere mich.
„Warum steht denn der Sharan da? Mein Mann müsste doch eigentlich in Renchen sein.“
Ahnungslos komme ich die Treppe rauf, sehe die Bibel, ein paar vorbereitete Einladungen für einen Israelabend und das Handy meines Mannes auf dem Tisch lieben. Steven kommt mir entgegen.
Ich: „Wo ist denn Papa? Warum ist er denn nicht in der Gemeinde?“
Steven: „Ja wie denn, du hattest den Autoschlüssel dabei.“
Blöd, wenn man nur einen Schlüssel besitzt.
hm
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22.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Manchmal gibt es einfach Dinge, die nerven mich. Gestern hätte ich fast geheult, aber nur fast. Seit Jahren machen wir rum wegen neuer Wohnzimmergardinen. Eine Notlösung hatten wir uns vor knapp sechs Jahren beim Einzug überlegt. Ein Lammelenvorhang hängt seitdem vor unserer sechs Meter Fensterfront. Sieht ein bisschen aus wie in einer Arztpraxis aus den 80ern.
Vor ein paar Monaten haben wir uns nun endlich für sehr hübsche Flächengardinen entschieden, brauchten nur noch etwas zum Zuziehen, damit die Nachbarschaft abends nicht an der Straße stehen bleibt und in unseren Fernseher schaut.
Lange haben wir gesucht, dann endlich vor einiger Zeit das Richtige gefunden. Seit drei Wochen warten die roten Teile nun darauf von mir genäht zu werden. Heute sollte alles fertig sein, mein Mann versprach mir die Leisten am Samstag anzubringen.
Und nachdem das Gardinenband befestigt war, stelle ich fest, dass die Verkäuferin mir vergessen hatte, die Gardinenröllchen einzupacken. Also musste ich gestern noch nähen. Mehrmals hab ich mich vermessen um irgendwann um 21.30 Uhr die Oberkrise zu bekommen. Wären die Gardinen aus Papier, ich hätte sie zerrissen.
Bleibt jetzt so wie es ist, und wenn ich wieder ganz viel Zeit und Ruhe habe, dann näh ich weiter.
hm
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19.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Es braucht gar nicht viel, um mir ein Lächeln ins Herz zu zaubern. Zweimal ist das heute passiert.
Zuerst hab ich mich nach langem Hin und Her endlich getraut, auf den Bauernhof bei uns im Dorf zu fahren, um frische Kuhmilch zu kaufen. Mit der Biomilch Landkäse herzustellen ist auf Dauer zu teuer. Und gerade bin ich so schön in Fahrt. Das Problem an diesem Bauernhof ist, dass ich weiß, dass dort ein Hund frei herumläuft. Und ich bin ein absolutes Weichei was Hunde anbetrifft. Einmal beim Joggen gebissen, und man wird misstrauisch. Aber nachdem mir ein junger Bekannter gestern versicherte, dass der nichts macht, war ich heute sehr, sehr mutig. Mit dem Auto auf dem Hof, weit und breit keine Menschenseele zu sehen, kläffte mich wie erwartet eine Mischung aus Schäferhund und Keineahnungwasfüreinhund an. Er stand einfach da und bellte. Ich saß eine Weile im Auto und wartete, ob vielleicht mal jemand kommt, aber nichts dergleichen passierte. Also stieg ich todesmutig aus meinem Sharan und stellte mich der Bestie, die nicht aufhörte zu bellen. In Zeitlupe bewegte ich mich, um mal zu schauen, wo ich überhaupt hin musste, immer auf dem Sprung wieder in mein Auto, sollte der Hund in meine Nähe kommen. Und dann kam sie, Julia, wie ich später erfuhr. Eine super, nette Bäuerin versicherte mir nicht nur, dass der Hund ganz brav ist, sondern verkaufte mir die gewünschte Milch und gab mir noch ein paar extra Tipps zur Herstellung von Landkäse, und was man mit der Molke noch machen kann, und dass man aus sauer gewordenem Landkäse so eine Art Feta herstellen kann. Und dann fragte sie mich irgendwann noch, ob ich nicht im Kirchenchor mitsingen möchte. Auf meine Erklärung, ich sei die Pastorenfrau eines Pastors einer evangelischen Freikirche, und singe dort, reagierte sie überaus positiv. Ach, das wäre doch schön, wir haben ja alle denselben Gott.
Wie wahr, wie wahr…..und ich bekam das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Auf Julia freue ich mich jetzt zweimal die Woche, und den Hund werde ich demnächst sogar mal streicheln.
Zu Hause angekommen das zweite Grinsen im Gesicht und im Herz. Mein Briefkasten quoll über. Der erste dicke Umschlag war versehen mit den Worten: „Dies ist nicht das Geschenk.“ Der zweite Umschlag: „Dies ist das Geschenk und noch pillepalle. Meine Freundin Beate weiß was mir gut tut.
Und offen gesagt, ich liebe Geschenke. Ich fand das Nichtgeschenk schon klasse. Das wahre Geschenk packe ich allerdings erst am Dienstag aus.![]()
hm
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19.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Normalerweise interessiere ich mich nicht wirklich für Fußball. Aber bei einer WM oder EM fiebere ich auch mit. Nationalbewusstsein nennt man das wohl.
Aber eigentlich sind solche Spiele nichts für mich. Ich kann die Spannung kaum ertragen, mein Puls beschleunigt sich und ich hab das Gefühl, ich stehe kurz vor einem Herzinfarkt. Es gab schon Spiele, da bin ich die letzten 5 Minuten aus dem Zimmer gegangen, weil ich das nicht ertragen konnte. Ich schreie und jubel, ich schimpfe und ärgere mich.
Deutschland – Serbien wahr fast nicht zu ertragen, zu viel für meine Seele. Und da war da noch mein Mann, der eigentlich auch für Deutschland ist, aber natürlich als Ex-Jugoslawe auch einen Platz in seinem Herzen für Serbien hatte. Also durften wir nicht mal so laut schimpfen.
Dennoch hat’s einen Riesenspaß gemacht, mit unseren Freunden.
Ganz brav hab ich den Tipp einer Teilnehmerin beherzigt und einen Obstteller in den Landesfarben gestaltet, während die Freundin (und angehender Weight Watchers Coach) die Fruchtgummikiste mitbrachte.
Das muss hier doch mal erwähnt werden. Aber lecker waren die Gummiteile dennoch.![]()
hm
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18.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Sie interessieren sich nicht für Fußball?
Dann gehen Sie heute zwischen 13.30 und 14.30 shoppen, ins Fitnessstudio oder ins Schwimmbad.
Leerer geht nicht.
hm
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16.6.2010 von Heike - www.frausein.de.
Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen es, und auch bei Weight Watchers wird es umgesetzt. Die Umwandlungskosten von Eiweiß im Körper liegen höher als bei Fett und Kohlenhydraten.
Sollten wir uns von nun an, nur noch von eiweißreichen Lebensmitteln ernähren? Theoretisch sind Kohlenhydrate nicht lebensnotwendig, Eiweiß und die richtigen Fette schon.
Würde allerdings bedeuten, für immer auf Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Chips und Kuchen zu verzichten. Wer will denn das?
Ein Umdenken ist sicherlich notwendig, in Bezug auf die Kohlenhydratmast. Allerdings möchte ich sie nicht gänzlich von meinem Speiseplan streichen. Kohlenhydrate gehören zum Essen dazu, auch wenn ich sie persönlich lieber in Maßen genieße statt in Massen.
Manchmal ist mir nach Obst mit Quark zum Frühstück, manchmal aber nach einer Scheibe Brot mit Käse. Manchmal reicht mir ein Salat mit geräucherter Forelle zum Abendessen, manchmal mag ich lieber einen Teller mit Nudeln.
Essen was mir schmeckt, finde ich wichtig, und dennoch wähle ich die Lebensmittel klug aus.
hm
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