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30.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
„Was tun, wenn sich 50 Personen auf einen Salat stürzen?“, höre ich den Moderator auf SWR 3 fragen. Online findet man die besten Tipps, wie man einen Tag vor dem Feiertag seine Einkäufe erledigt. Eigentlich würde ich lächeln, eigentlich wäre es witzig, wenn ich nicht unter Termindruck stünde.
Ein relaxter Eisdielenbesuch mit der Süßmaus, einer Freundin und ihrer Tochter, ein Blick auf die Uhr: „Ich muss los, mein Mann braucht gleich das Auto, und ich brauche für die heutige Thermomixvorführung noch Brokkoli und Spargel.“
Ich hab sonst alles im Haus, wir haben nichts Besonderes vor, nachdem unsere Gemeindewanderung buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Eigentlich hab ich nicht wirklich Stress. Wäre da nicht unser kleines besinnliches Städtchen mit 20.000 Einwohnern. Und während ich seit Minuten versuche aus der Ausfahrt zu kommen denke ich noch, dass die Gesamtbevölkerung von Oberkirch gerade unterwegs sein muss. Es war kein Durchkommen. Nach einer gefühlten halben Stunde war ich den halben Kilometer zu meinem bevorzugten Discounter gefahren um festzustellen, dass es so gut wie keine Parkplätze mehr gab. Mit 5 großen Taschen beladen stürzte ich zum Pfandautomaten, um geduldig eine Flasche nach der anderen schön langsam in das Gerät zu werfen. Einen Einkaufswagen nahm ich schon gar nicht, versuchte mich an den Menschenmassen im Geschäft vorbei zu drängeln um den gewünschten Brokkoli, den Spargel und noch fünf andere Kleinigkeiten, die mir einfielen einzukaufen. Im Gemüseregal herrschte gähnende Leere. Weder Brokkoli, noch Spargel waren irgendwo zu erkennen, nicht mal einen Kohlrabi bekam ich als Alternative. Leichte Panik stieg in mir hoch. In 15 Minuten brauchte mein Mann das Auto um mit den Jungs zum Einsegnungsunterricht zu fahren, und ich brauchte das Gemüse.
Wie von der Tarantel gestochen verließ ich den Laden, startete den Motor und fuhr Richtung Edeka. Das gleiche Spiel von vorne, keine Parkplätze, Menschenmassen in den Gängen, diesmal allerdings bekam ich tatsächlich alles, was ich brauchte.
Im Auto angekommen erklärte ich dann meiner Tochter, dass jetzt das Wichtigste sei, schön langsam und aufmerksam zu fahren. Denn im größten Stress baut man die schnellsten Unfälle. Hab ich vor vier Jahren erlebt, auf dem Parkplatz meines Discounters, war mir eine Lehre.
Ich war fast pünktlich, und mein Mann mal wieder die Ruhe in Person. Er hatte den Stress heute Morgen, als er zu seiner theoretischen Fahrprüfung musste. Jetzt ist er ja super entspannt, nachdem er mit 0 Fehlern bestanden hat und sich schon so langsam auf seinen Motorradführerschein freut.
Und ich fahre dann mal ganz entspannt zum Thermomixabend, wenn mein Mann pünktlich vom Einsegnungsunterricht kommt, und nicht auch er im Stau steckt.
hm
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30.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Immer wieder wurde ich gefragt: „Frau Malisic, wann machen Sie denn endlich mal wieder einen Nordic- Walking- Kurs?“ „Nach der Zeitumstellung.“, hörte ich mich automatisch sagen. Was ich nicht bedachte, dass mir eigentlich die Zeit für solche Kurse fehlt. Ich liebe sie, die Stunden an der frischen Luft, das Unterrichten, den Spaß, den wir jedesmal in der Gruppe haben. Aber wenn ich nicht in der Lage bin, mindestens drei Wochen hintereinander an einem festen Tag einen Kurs durchzuführen, dann lasse ich es lieber. Als ich dann allerdings in Kirchheim beim Schnupperkurs die 15 begeisterten Frauen erleben durfte, wusste ich: „Ich finde einen Termin.“
Vorerst wird das allerdings erst einmal der letzte sein, denn ich merke, meine Zeit ist begrenzt, und ein gutes Zeitmanagment gehört zu meinem Lebensstil.
Aber, für alle die Lust an der Bewegung haben, die richtige Technik des Nordic Walkings erlernen möchten, bin ich ab nächsten Montag da. Ein paar wenige Plätze sind noch frei…….also wer Lust hat meldet sich an.
hm
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28.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Eigentlich ist sie aufgrund meines Buches auf mich gestoßen. Das Thema „Schönheit“ war gefragt und sie hielt „Leben mit allen Sinnen“ in den Händen. Darüber hat sie meine website gefunden und erfahren, dass ich schon so einiges mit Gott erlebt habe. Dann kam die Email, dann ein 1 ½ stündiges Telefonat. Und letzte Woche die Bestätigung der Redakteurin.
Ich bin eingeladen zu einer Livesendung beim ERF am 1. Juni um 20.00 Uhr. „Wirklich“, heißt die Sendung. Der Moderator interviewt drei Gäste zum Thema, hinterher dürfen noch Zuschauer anrufen und Fragen stellen.
„Live“ heißt, bitteschön keine Versprecher, kein Schnitt, kein Stopp, kein: „Das würde ich gerne nochmal anders formulieren.“ Aber was soll ich sagen, ich freu mich. Und zwar deshalb, weil ich nicht bei der nächsten Sendung am 4. Mai zum Thema „Schönheit“ etwas sagen werde, sondern einen Monat später über meinen Glauben reden kann, erzählen darf, was ich mit Gott erlebt habe. Von den Höhen und Tiefen, und wie wir damit umgegangen sind. „Übernatürlich leben“ heißt es am 1. Juni 2010.
Und ich freu mich auf das Hotel in Wetzlar, in dem ich schon einmal mit Beate übernachtet hatte, damals, als wir das Hörbuch zu Lebe leichter produziert haben.
Ich kann mich noch gut an das megaleckere Frühstückbuffet erinnern.
Ich glaub Beate auch!
hm
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26.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Lachen fördert die Intelligenz, erzählt uns Lisa Gilfillan bei ihrer letzten Predigt am Samstagmorgen während der Frauenkonferenz. Unser IQ ist um einiges gestiegen, denn vor allen Dingen war es sehr lustig mit uns fünf in Kirchheim.
Voll bepackt ging es Freitag früh pünktlich um 8.00 Uhr Richtung Norden. Und trotz meiner starken Erkältung, die ich mir am Donnerstag geholt habe, trotz leichten Fiebers am Abend konnte ich die Zeit in vollen Zügen genießen. Wir teilten uns ein kleines Häuschen, hatten besinnliche und spaßige Zeit miteinander und konnten die Seele so richtig baumeln lassen. Drei Tage Auszeit tat uns allen gut. Und zum krönenden Abschluss, haben wir uns Samstagabend alle mit einer Gesichtsmaske verwöhnt, und dabei Sekt getrunken.
Wir Frauen wissen schon was uns gut tut.
hm
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25.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Sie waren schon ganz schön aufgeregt. Eingeladen von der Pfarrerin der evangelischen Kirche in Renchen durfte unsere Jugendband bei der heutigen Konfirmation in der Kirche den Lobpreis leiten. Fünf Lieder haben sie vorbereitet und gespielt. Vlado hat sie nur kurz vorm Gottesdienst beim Soundcheck gefilmt, dann musste er in unsere Gemeinde. Und wir Mütter, die wir auf jeden Fall heute auf einer Bank in dieser Kirche gesessen hätten, wir waren knapp 400 km weit weg auf der Frauenkonferenz, aber nur einen Telefonanruf vorher und hinterher und viele Gebete entfernt von ihnen.
Es dauert ein wenig, bis das Video hochgeladen ist, aber so sieht es aus, wenn sich unsere Jugendlichen mal so richtig rausputzen.
Hier geht’s zum Video.
hm
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22.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Ich bin mal wieder zu Tränen gerührt. Heute erzählt eine Teilnehmerin im Treffen von einem Video bei dem gezeigt wird, wie ein Vater seinem behinderten Sohn den größten Wunsch erfüllt, nämlich Ironman zu werden. Für den Sohn unmöglich trainiert der Vater hart, um diesen Marathon mit dem Sohn gemeinsam zu schaffen. Ich schaue mir heute sofort das Video an und bin bewegt, aber das, was mich zu Tränen rührt, ist eins der Kommentare unter dem Video:
“This is how my Father in heaven takes care of me…. for real!!!!!! I am just like that boy…. this is the love a father has for his son… When were in Christ this is how God cares for us… HE CARIES US TO THE FINNISH!!!!”
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22.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Heute beginnt in Kirchheim die Frauenkonferenz und ich darf mit dabei sein. Noch nicht heute, da hätten meine Weight Watchers Teilnehmer in Offenburg etwas dagegen, aber morgen früh………da geht’s los. Wie gut, dass es den Ladies, mit denen ich zusammenfahre auch am Freitag besser passte. Zwei Nordic Walking Kurse gebe ich, hab einen Stand mit meinen Büchern und dem bellicon, aber ansonsten, darf ich die Konferenz, das gute Essen, die Gemeinschaft und alles was dazu gehört genießen.
hm
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21.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Pünktlich um kurz vor 9.00 Uhr stehe ich vorm Friseurgeschäft. Ich werde eingelassen und nach meinem Namen gefragt. „Malisic, ich hab gestern angerufen, ich hab einen Termin um 9.00 Uhr.“
„Mhm, Frau Malisic, bei wem haben Sie denn den Termin?“
„Ich glaube bei Saskia.“
„Ach das ist gar nicht bei uns, das ist in unserem anderen Geschäft.“
Da will ich nicht hin. Nach Aufklärung des Missverständnisses bekomme ich dann beim richtigen Friseur doch noch einen Termin um 11.00 Uhr, bei Katharina.
„Möchten Sie bis dahin einen Kaffee trinken?“
„Zwei Stunden lang??? Dankeschön, ich fahr nochmal nach Hause.“
Nach 1 ½ Stunden Bügelwäsche starte ich einen erneuten Versuch.
Der Friseurin zeige ich ein Foto, das im Schaufenster hängt. „Diese Frisur wollte ich schon immer mal haben, können sie mir das so schneiden?“
„Kein Problem, hinten müsste es noch etwas länger sein, aber das bekommen wir trotzdem hin.“
Eine Stunde später kann ich gar nicht glauben, dass ich so cool aussehe. Obwohl es nicht die Friseurin meines Vertrauens war. Ich bin sehr, sehr positiv überrascht. Und gehe ganz glücklich nach Hause um noch weitere 2 Stunden zu bügeln.
hm
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21.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Macht man eigentlich nicht, aber heute bleibt mir nichts anderes übrig. Seitdem ich kurze Haare habe, verpasse ich es jedesmal mir nach 5 Wochen rechtzeitig einen Termin bei meiner Friseurin geben zu lassen. Und dann stehe ich vorm Spiegel, nichts geht mehr und die Panik ist groß. Diese Woche kommt’s noch schlimmer, am Freitag fahre ich zur Frauenkonferenz. Und was passiert? L. hat keinen Termin mehr frei. Gestern ein Telefonat beim Friseur, ob bei meiner Ausweichfriseurin noch irgendetwas frei ist….leider nicht…….und bei der Chefin?………auch nicht. Dankeschön, dann nicht.
Eine Stunde später, nachdem ich mit Kamm und Spray versucht habe, den Hinterkopf irgendwie zu frisieren, rufe ich nochmal an. „Geben sie mir einen Termin, egal bei wem.“
hm
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19.4.2010 von Heike - www.frausein.de.
Meine Woche ist knallhart durchgeplant. Am Freitag geht’s mit einigen Frauen der Gemeinde auf die Frauenkonferenz nach Kirchheim, vorher muss natürlich vieles vorbereitet und geplant werden. Mein Mittagsplan für heute sah Pizza vor. Gerade will ich Mehl in den Topf vom Thermomix füllen, kommt mein Mann nach Hause und fragt, ob ich schon Mittagessen vorbereitet habe. „Ich bin gerade dabei.“
„Lass stehen, wir grillen.“ Eine große Einkaufskiste in der Hand grinst er mich an. Und während er die Holzkohle anzündet bereite ich Tomate-Mozarella und Gurkensalat vor. Ich liebe solche Überraschungen. Und Montag ist bei uns fast wie Wochenende. Die Pizza gibt’s dann morgen.
hm
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