Archive für März 2010

Ich mag’s


Ich finde es klasse, das neuen Programm von Weight Watchers. Am liebsten mag ich das Wochenextra, naja und natürlich die Freigabe sämtlicher Obstsorten für 0 ProPoints™. Während ich früher mühsam die ganze Woche Points aufsparen musste, um am Wochenende ein paar mehr zu haben, darf ich jetzt genüsslich mein Wochenextra genießen, ohne vorher etwas dafür getan zu haben. Coole Sache.

Und wenn die ProPoints™ alle sind, dann sind sie alle, fertig. Eigentlich ganz einfach, wenn der Sommer bevorsteht, und die Sommerkleider auf einen warten.

hm

20,5 Grad


„Guten Morgen Mami, es ist Frühling.“, waren heute Morgen die ersten Worte meiner Süßmaus. Und wie bestellt bekam ich gestern ganz unerwartet einen Tulpenstrauß geschenkt, der die neue Jahreszeit auch in unserer Diele einläutet.

Der Kleinen hab ich eine Minifahrradtour versprochen, und so sehr ich mich über die neue Jahreszeit freue, wartet dann allerdings die Gartenarbeit auf uns. Zuerst werde ich allerdings die Gartenmöbel putzen, wir könnten ja schon fast grillen.

Und noch 5 Grad wärmer und wir lassen das Wasser in den Pool.

hm

Bodyguard


„Mensch klasse, sie haben ja super abgenommen.“, lobe ich eine Teilnehmerin heute an der Waage und trage ein Minus von über einem Kilo ein.

„ Das ist jetzt auch gut für sie.“, erwidert sie mir fröhlich.

Ich weiß nicht so ganz was sie meint.

„Ich wäre ihnen sonst heute an die Gurgel gesprungen. So wie ich mich ans Programm gehalten habe, musste da heute etwas runter sein.“

Sollte ich zukünftig einen Bodyguard einstellen?

Ich seh’s nicht


Vlado und ich unterhalten uns gestern über das Älterwerden. Und wir kommen irgendwann auch darauf, dass man im Alter an Gewicht zunimmt, und es viel schwerer ist das wieder zu verlieren bzw. zu halten. Mein Mann ist nicht dick, hat im Laufe der Jahre aber auch ein paar Pfunde zugenommen.

Er: „Ich seh das gar nicht, wenn ich mich im Spiegel betrachte.“

Ich: „So geht’s mir auch. Eigentlich war ich auch mal 5 kg leichter, aber wenn ich mich so anschaue, dann sehe ich mich eigentlich schlank.“

Er: „Das liegt sicherlich an den Kontaktlinsen, mit denen du nix siehst.“

Haha.

hm

Löffelliste


Gestern Abend verbrachte ich mit einer Freundin und Kollegin nach langer Zeit mal wieder einen super, schönen Abend in meinem Lieblingsrestaurant. Aus dem Erzählen kamen wir gar nicht mehr raus. Beide lieben wir es, wenn man sich durch die guten Gespräche und den Ideenaustausch gegenseitig befruchtet. Und so war es ein Geben und Nehmen.

Sie hat ein tolles Projekt gestartet und ich bewundere sie dafür. Da erzählt sie mir, das stünde schon lange auf ihrer „Löffelliste“.

„Was ist denn eine Löffelliste?“, wundere ich mich.

„Das ist eine Liste mit all den Dingen, die ich noch tun möchte, bevor ich den Löffel abgebe.“

Manche Leute haben einfach coole Ideen.

hm

Peinlicher Augenblick


Es gibt gewisse Situationen, die sind einem einfach nur peinlich. Außer donnerstags arbeite ich vormittags nicht. Nicht, heißt: Nicht außer Haus. Bedeutet, ich stehe natürlich trotzdem früh auf, sitze am PC, erstelle Newsletter, bereite die Weight Watchers Treffen vor, arbeite an anderen Projekten, schreibe blog, räume auf, erledige die Wäsche. Der Unterschied zu meinen außerhäuslichen Terminen besteht darin, dass ich solange in meinem Morgenmantel rumrenne, bis ich auf dem  Trampolin war. Das ist mal um 8.00 Uhr mal um 10.00 Uhr. Hinterher wird geduscht, und dann erst sehe ich ausgehfertig aus.

Am Morgenmantel an und für sich ist nichts Schlimmes. Aber seitdem ich kurze Haare habe, sehe morgens aus wie einmal explodiert. Und dann noch ohne Schminke im Gesicht, da erkennt mich die beste Freundin nicht.

Wenn Olga morgens um 9.00 Uhr kommt bin ich meist schon gut in Form gebracht. Gestern früh sehe ich im Terminplaner, dass sie erst Dienstag um 14.00 Uhr kommt. Und freu mich, dass ich mich nicht hetzen muss. Setz mich an den PC und bereite wichtige Dinge vor.

8.50 Uhr klingelt es an der Tür. Olga kommt doch?  An nichts Schlimmes denkend öffne ich in meiner „Ich seh gruselig aus Montur“ die Haustüre. Vor mir steht eine Kundin, mit der ich um 9.00 Uhr verabredet war. Sie steht mit offenem Mund da, ich auch. Sie wollte einen Thermomix bestellen, und ich steh da im Nachtgewand.

Hat auch Vorteile, wenn man außer Haus arbeitet, denn wir würden alle blöd schauen, wenn die Verkäuferin beim Aldi im Schlafanzug an der Kasse sitzt.

hm

Geplant


Ich mag Montage. Auch wenn es schwer ist, nach dem Wochenende früh um 6.00 Uhr den Wecker klingeln zu hören. Dennoch liegt so etwas Jungfräuliches in der Luft. Eine neue Woche heißt neue Möglichkeiten. Montagmorgen plane ich meistens meine Woche. Über aufgeschlagenem Kalender überlege ich:

-       Was koche ich?

-       Welche Termine stehen an?

-       Wen muss ich diese Woche anrufen

-       Wem schreiben?

-       Was ist zu erledigen?

Manche Wochen sind lockerer als andere. Und während ich letzte Woche für drei Thermomixvorführungen in der Weltgeschichte unterwegs war, darf ich mich diese Woche auf mehrere kulinarische Termine freuen.

Heute müssen zwei aufregende Anfragen der letzten Woche beantwortet werden, und eine wichtige Entscheidung werde ich heute treffen. Immer wieder staune ich, wie manchmal aus dem Nichts neue Dinge entstehen können.

Das einzige, was ich seit ein paar Wochen nicht mehr plane ist Sport. Seitdem mein bellicon in meinem Wohnzimmer steht, frage ich mich nicht mehr: „Geh ich drauf oder nicht?“, sondern nach 30 Minuten muss ich mich förmlich zwingen aufzuhören. Wie cool ist das denn?

hm

Geliebte Sonntage


Ich liebe Sonntage. Nicht, dass ich ausschlafen könnte, spätestens um 8.00 Uhr klingelt mein Wecker. Aber ich freu mich wie verrückt auf den Gottesdienst, auf die Gemeindegeschwister, die ich treffe, auf den Austausch beim Kaffee und Kuchen nach dem Gottesdienst, auf den Lobpreis, die Predigt und alles, was Gott für uns am Sonntagmorgen bereit hält. Und ich liebe es, wenn die Jugend den Lobpreis gestaltet, heute mit einem neuen Schlagzeuger, war soooooooo super. Und ich liebe es, wenn mein Mann beim Predigen über sich hinaus wächst und die Gemeinde mit hinein nimmt in die geistlichen Gedanken, die ihm scheinbar mühelos über die Lippen kommen. „Finde deine Bestimmung“ war ein cooles Thema. Und wir wissen jetzt, dass wir zum Fliegen bestimmt sind und nicht zum Scharren.

Und dann liebe ich es, wenn wir Gäste haben, mit denen wir einen wunderschönen, inspirierenden Sonntagnachmittag verbringen, wenn wir in herzlicher Gemeinschaft zusammen sind und Freud und Leid teilen können. Wenn wir spontan zusammen am Klavier sitzen und singen, spontan in Oberkirch bummeln gehen, uns einfach gut verstehen. Ein erfüllter Tag………..der jetzt gemütlich auf dem Sofa beendet wird.

hm

Neuer Schwung


Ich glaub es lag an meinen Kontaktlinsen. Seit Samstag trage ich sie, versuche mich an den Fremdkörper im Auge zu gewöhnen und tue mich ziemlich schwer damit. Die Optikerin hatte mich schon gewarnt: „Kann sein, dass sie ziemlich ermüden.“

Nachdem ich gestern Abend in meinem Treffen nichts mehr gesehen habe, und mir die Augen nur noch weh taten, komme ich heute mal einen Tag lang ohne aus. Und siehe da: Die Müdigkeit ist wie verschwunden.

Die Abrechnung und der Schriftkram ist erledigt, beim Frisör war ich schon, Olga hat das Haus geputzt, der Milchreis kocht im Thermomix, die Vorführung für heute Abend wird noch schnell geplant, und heute Nachmittag habe ich glatt noch Zeit für mein Trampolin……das jetzt sogar von Strunz verkauft wird, allerdings etwas teurer als in meinem Shop.

hm

antriebslos


Ich hänge so ein wenig müde in der Gegend rum. Antriebslosigkeit könnte man das auch nennen. Kommt es von dem faulen Wochenende, was hinter mir liegt? Macht das Wetter mir zu schaffen? Ist es der bevorstehende Frühling mit seiner Frühjahrsmüdigkeit? Ist es die schwierige Entscheidung, die vor mir liegt?

Keine Ahnung, ich muss mich selbst am Kragen hochziehen um in die Gänge zu kommen. Leider neige ich an solchen Tagen auch zur Disziplinlosigkeit was das Essen anbelangt. Wie gut, dass ich mir selbst so einen leichten Druck auferlegen kann, wenn ich öffentlich bekenne, dass ich ab jetzt für mindestens zweieinhalb Wochen ganz brav ProPointstagebuch führe, versprochen. Dann ist nämlich wieder Arbeitstreffen in Freiburg, da muss der Coach selbst auf die Waage.

hm