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31.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Seit einer Woche höre ich es von meinen Kindern: „Wir freuen uns auf Mittwoch.“ Endlich beginnen auch bei uns die Ferien. Am meisten verdient hat sie wohl momentan Jonathan. Selten ist er ja mal irgendwie gestresst oder aufgeregt. Aber die mündliche Englischprüfung hat auch sein Herz schneller schlagen lassen, und er war froh, als alles vorbei war. Mit dem Ergebnis sind alle sehr zufrieden. Monolog, Dialog und Übersetzung, und Englisch ist nicht wirklich seine Stärke. Aber seinen Monolog konnte er. Dank der Übersetzung von S., der Nachhilfe von J. und meiner stundenlangen Abfrage hat er dafür tatsächlich die volle Punktzahl bekommen. „Die Lehrerin war ganz überrascht, dass ich das so gut konnte.“, strahlt er.
Ich: „Was hat sie denn gesagt?“
Er: „Ich hab keine Ahnung, sie hat ja auf Englisch geredet.“
hm
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30.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Man konnte eine Stecknadel fallen hören, nicht mal ein Atmen war zu hören. Nach einem recht lebhaften Treffen habe ich heute Abend meinen Teilnehmern mitgeteilt, dass ich mich entschlossen habe, das Oberkircher Treffen zum 10. Mai zu schließen.
Manchmal muss man Prioritäten setzen. Und ich habe mich dazu entschlossen, meinen Mann in der Gemeinde mit einer regelmäßigen Frauenarbeit zu unterstützen. Und das kann ich nur, wenn ich etwas weniger arbeite.
Mein Herz schlägt für die Frauenarbeit. Hier ist der Ort, an dem sich Frauen mal ausquatschen können, wo wir zusammen lachen, aber auch weinen können. Hier können wir gemeinsam Projekte entwickeln, Sport treiben, entspannen, essen, trinken, reden, singen und miteinander beten.
Für eine Nachfolgerin habe ich gesorgt. Sie wird nach ihrer Ausbildung im September in Oberkirch wieder ein Weight Watchers Treffen eröffnen. Und ich freue mich auf die neue Herausforderung, und ich hoffe mit mir ganz viele.
hm
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30.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Kaum zu glauben, dass das erste Quartal schon zu Ende geht. Das Jahr hat erst begonnen. Mir ist als wäre es gestern, als habe ich meinen neuen Terminplaner mit meinen Zielen für 2010 bestückt. Gestern schaue ich etwas besorgt hinein und stelle fest, dass eins der Ziele noch nicht ansatzweise irgendwie erreicht wird.
Ziele schriftlich zu fixieren hilft mir, immer mal wieder den Blick dafür zu bekommen, was ich erreichen möchte. Und wenn dann nichts mehr klappt, dann muss ne Strategie her.
Dann gehe ich jetzt mal meine Strategie ausarbeiten…….bis später.
hm
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28.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Solche Wochen wie die letzte brauche ich nicht so oft im Jahr. Mal wieder viel zu viele Dinge haben sich gestaut, und einiges kam noch dazwischen. Solch ein Stresslevel halte ich allerhöchstens mal eine Woche aus, dann reicht’s.
Das Fotoshooting hat mich mehr an Kraft, Energie, Zeit und Emotionen gekostet als es eigentlich sollte. Wie sehr freue ich mich allerdings über die vielen Feedbacks mit anhängenden Fotos meiner Teilnehmer. Ich freue mich natürlich riesig, dass sich alle so sehr wohl gefühlt haben. Zwischendrin hatte ich noch meine vier Weight Watchers Treffen, eine Frühstückseinladung, ein Thermomixkundenkochen, einen geschäftlichen Tag in Freiburg, einen Familiengottesdienst mit Einleitung, Lobpreisleitung und Theaterstück und ein Kind, das morgen eine mündliche Englischprüfung hat. Wie ein Geschenk des Himmels war da J. für mich, die mir spontan am Donnerstag anbot, meinem Sohnemann Englischnachhilfe zu geben. Und von ihr dermaßen motiviert und nach einigen Stunden des gemeinsamen Lernens heute bin ich hin und weg, dass er für seine Verhältnisse seinen Text gut kann. Selbst ich hab noch ein paar Vokabeln dabei gelernt.
Morgen nochmals Fotoshooting, die Prüfung und dann geht es wieder Richtung Normalität.
Ab und zu breche ich raus aus meinem normalen Alltag, den ich gut strukturiert habe, damit ich genügend Power für alle Aufgaben habe. Wichtig für mich, dann bald wieder in die richtige Spur zu kommen. Montagabend ist die Spurensuche vorbei, da läuft alles wieder „normal“.
hm
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26.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Jonathan und ich sitzen nach dem Mittagessen auf der Terrasse und unterhalten uns über seine bevorstehende mündliche Englischprüfung am Montag. Englisch ist nicht seine Stärke und er erzählt mir, dass er vorhat nach seiner Ausbildung für 2 – 3 Jahre in die USA zu gehen, um dort die Sprache zu lernen. Ich finde die Idee super und mir fällt spontan ein: „Mensch Jonathan, tolle Idee, vielleicht hättest du das jetzt schon im Sommer machen sollen, anstatt die Schule in Offenburg. Ein Jahr vor deiner Ausbildung nach Amerika, dann könntest du perfektes Englisch.
Jonathan grinst mich an: „Das hältst du doch gar nicht aus.“
Na das finde ich doch klasse, dass die Kinder so Rücksicht auf die Mutter nehmen.
hm
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24.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Vor einiger Zeit hatten wir unter anderem das Thema „Wechseljahre“ im Treffen. Ich zitiere an solcher Stelle gerne meine Freundin Beate, die zu diesem Thema in unserem Buch schreibt. „Das Wichtigste in dieser besonderen Zeit ist, dass sie besonders gut zu sich selbst sind.“
Heute steht Frau R., eine ganz junge, hübsche Teilnehmerin vor mir auf der Waage. Ich ziehe die Augenbraue hoch, schaue sie an, und sie erkennt das Ergebnis der Waage an meinem Blick. Sie grinst mich an: „Tja ich war diese Woche drei Tage lang in den Wechseljahren. Ich war besonders gut zu mir.“
hm
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24.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Manchmal gehört ein bisschen mehr als gute Organisation zu meinen Tätigkeiten. Meinen Mann bringe ich morgens in die Gemeinde, die Technik funktioniert und das Fotoshooting ist in vollem Gange. Ich kaufe noch schnell ein paar Lebensmittel für das Catering ein um dann zu Hause den Newsletter zu erstellen während Olga das Haus putzt (was habe ich eigentlich ohne sie gemacht???) Mittags teste ich das Ratatouille im Thermomix aus, das ich am Freitag beim Kundenkochen vorführe. Und dann stellt sich mir die große Frage: „Wie kommt die Süßmaus heute um 18.00 Uhr vom Tanzen nach Hause, und wer bringt sie ins Bett?“. Vlado ist ja noch in der Gemeinde, Manuel auf der Arbeit, und ich bei Weight Watchers. Und anschließend muss ich meinen Mann noch abholen.
SMS an den Sohnemann: „Würdest du bitte nach der Arbeit Joana um 18.00 Uhr vom Tanzen abholen, und sie um 19.30 Uhr ins Bett bringen. Ich bügel dir auch mal wieder deine Wäsche. Mama“
Für gebügelte Wäsche tut er fast alles.
hm
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23.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Wie sehr wir doch heutzutage von der Technik abhängig sind war gestern mal wieder deutlich. Kaum hatte die mobile Fotoagentur ihre Geräte aufgebaut, schienen sich die ersten Fehler bemerkbar zu machen. Ganz unglückliche Mitarbeiter haben einen ganzen Tag lang versucht Drucker und Kamera wieder in Gang zu bringen. Nachdem mein Mann telefonisch herausgefunden hatte, wo man ein gewisses Kabel in Offenburg erhält, war zumindest die Fotografin wieder glücklich. Einige Fotos konnten gemacht werden, und das hat sie richtig toll gemacht, anderen Teilnehmern mussten wir gestern leider absagen, da der Drucker einfach nicht funktionieren wollte. So bleibt das Team zwei Tage länger, kann uns auch recht sein, so bekommt auf jeden Fall jeder einen Ersatztermin.
Aber trotz der ganzen Defizite, war das Team doch irgendwie unendlich dankbar, dass sie bei uns auf so viel Verständnis getroffen sind. Vlado hat sich um alle Teilnehmer gekümmert, Getränke ausgeschenkt, nette Gespräche geführt und sich zeitweise sogar um ein quengelndes Baby gekümmert. „In einer Ruhe und Gelassenheit, gibt’s gar nicht.“, erzählt mir C. am Telefon. Und auch alle meine Teilnehmer, die da waren und lange warten mussten waren sehr verständnisvoll.
Die Aufnahmen finden schließlich in unseren Gemeinderäumlichkeiten statt. Und Christliches Zentrum „Agape“ heißt ja „christliche Nächstenliebe“, da können wir schlecht sauer sein.
hm
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21.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
Da dachte ich jetzt fast sechs Jahre lang, ich hätte eine miese Kondition. In Bottenau zu wohnen bedeutet, die Lust am Fahrradfahren zu verlieren. Ständiges bergauf und bergab geht mir voll auf den Keks. Nicht nur, dass ich hinterher duschen muss, ich komme in einen Pulsbereich jenseits von noch existierendem Leben. Also entschloss ich mich, das Fahrradfahren einzuschränken und nur ab und an mal den Drahtesel zu benutzen. Dann allerdings, kurz vor der Steigung steige ich gedemütigt von meinem Fahrrad und schiebe es beschämt den Berg hinauf. Überholt werde ich dabei von Fahrrad fahrenden Teenagern. Und selbst meine Söhne belächeln ihre Mutter, die zu schlapp ist, den Berg zu besiegen.
Heute wollten die Süßmaus und ich die Fahrradtour von gestern nachholen, die wegen Regen ausgefallen war. Und beim Aufpumpen meines Reifens bricht mein Mann das Ventil ab. „Nimm Jonathans Rad.“, fordert er mich auf.
„Damit kann ich nicht fahren.“, behaupte ich, aber das enttäuschte Gesicht der Süßmaus konnte ich nicht ertragen. Also fuhr ich auf dem Mountainbike. Und dann trifft mich die Erkenntnis wie ein Schlag. Ich war nicht zu schlapp, hatte nur das falsche Fahrrad. Mit einem Mountainbike ist das Bergauffahren ein Kinderspiel, und macht sogar Spaß.
Schade eigentlich, dass ich schon einen Geburtstagswunsch habe…..vielleicht überdenke ich den nochmal…..
hm
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20.3.2010 von Heike - www.frausein.de.
„Viel Spaß und Freude beim Fotoshooting wünsche ich Ihnen“, schreibt mir heute die Initiatorin der Fotoagentur. Eine ganze Woche kommt die Agentur mit Fotograf und Visagistin in die Ortenau, um unseren Weight Watchers Teilnehmern ein professionelles Fotoshooting anzubieten. Mit drei Kolleginnen habe ich mich zusammengetan um das Ganze zu organisieren. Und als wenn ich das förmlich anziehe, hängt nun doch ziemlich viel Verantwortung an mir. Denn die Aufnahmen werden in unseren Gemeinderäumlichkeiten durchgeführt. Eigentlich sollte ich auch nur zum Fotografieren dabei sein, aber nun muss ich doch bei den Vorbereitungen mithelfen, damit sich alle rundum wohl fühlen.
Ich finde es eine tolle Idee. Fotoshooting, dass habe ich jetzt schon zweimal hinter mich gebracht. Bei beiden Büchern hat Klaus Hohnwald die Fotos geschossen, und wenn ich durch meine beiden Werke blättere, dann sehe ich sofort die Unterschiede. Bei „Lebe leichter“ haben wir uns selbst geschminkt, bei „Leben mit allen Sinnen“ wurde ich von einer Visagistin gestylt. Und den Unterschied sieht man. So freue ich mich doch sehr, wenn sich 200 Weight Watchers Teilnehmer von Montag bis Samstag in unseren Räumlichkeiten in Renchen wohl fühlen, bei einem Glas Sekt oder Latte Macchiato, und wenn sie hinterher ihre Fotos in der Hand halten und sehen, wie schön sie sind.
hm
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