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31.12.2009 von hm.
Ich schaue nach draußen: Es regnet gerade mal nicht. Ich setzte mich an meine Abrechnung, erledige Post und Bankgeschäfte, fahre zum Einkaufen. Das Essen muss vorbereitet werden, das Haus aufgeräumt. Nachmittags bereite ich den Silvesterabend vor, wir wollen grillen. Wenn sich das Wetter hält, gehe ich noch laufen. Um 19.00 Uhr ist unser Jahresabschlussgottesdienst, danach haben wir einen gemütlichen Abend mit der Familie.
Nichts besonderes, aber ich denke, es wird ein wunderschöner Tag. Weil ich ihn wunderschön haben möchte.
So schnell vergeht jedes Jahr, eins meiner Ziele im kommenden Jahr ist: Den Tag, die Stunde, den Augenblick bewusster genießen. Fangen wir doch gleich mal damit an.
hm
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30.12.2009 von hm.
Richtige Entscheidung, dachte ich gestern, während der Servicezeit meines Weight Watchers Treffen. Nicht nur, dass ganz viele das Treffen genutzt haben, es gab auch viel Motivation und vor allen Dingen viel zu lachen.
Und ich bin immer wieder erstaunt, wie locker so mancher über die Feiertage auch noch an Gewicht verliert. Ganz stolz war S.
Braungebrannt erzählte sie von ihrer Karibikkreuzfahrt, von dem reichhaltigen Buffet, und von einigen Urlaubsgästen, die Garderobe in zwei verschiedenen Größen mitbrachten. Eine für vorher, eine für hinterher. Und dann erklärt sie uns, wie sie es gemacht hat: „Jedesmal habe ich mir nur einen kleinen Teller genommen, und den immer zuerst ganz voll mit Obst belegt. Hinterher brauchte ich nicht mehr so viel von den anderen Sachen. Hab viel Fisch gegessen, und nur ein kleines Dessert zum Nachtisch.“ Sie hat über 2 kg abgenommen. Wow………gute Stimmung im Treffen.
Thema war: „Positiv denken“. Ich frage, warum es sinnvoll ist, das Glas eher halbvoll als halbleer zu sehen. Daraufhin Frau Z.: „Na, halbleer ist immer noch besser als ganz leer.“ Auch ne Art von Optimismus……gute Stimmung im Treffen.
Und dann erzählt N.: „Ich hab mein Ziel 2009 nicht erreicht, und ich ärgere mich, mag mich gar nicht im Spiegel betrachten.“ Ja so ist das in den Treffen. Nicht immer läuft alles rund, nicht immer sind wir motiviert, nicht immer schaffen wir das, was wir uns vorgenommen haben. Das geht uns immer wieder so. Können wir es im Nachhinein ändern? Bringt es etwas, sich zu ärgern?
Lassen wir es zu, ärgern wir uns für einen kleinen Moment, schütteln wir über uns selbst den Kopf, wiegen uns ein wenig in Selbstmitleid. Noch ein bisschen……stopp…….reicht.
Und jetzt wird wieder nach vorne geschaut. Wir fangen nicht im neuen Jahr an, wir fangen jetzt an. Warum warten. Verhaltensänderung beginnt im Kopf. Und mit ein bisschen Optimismus, einer Portion Humor, etwas Leidenschaft, einer Prise Freude und mit wöchentlicher Motivation ziehen wir einen Strich unter nicht erreichte Ziele, und stecken uns neue.
Gute Stimmung im Treffen, und wir sehen einer schlanken Zukunft entgegen.
hm
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28.12.2009 von hm.
Schon zum Geburtstag hatte sie sich eine gewünscht. Und ich war eigentlich der Meinung, sie ist noch zu jung. „Mama, ich wünsch mir nur eine Kindernähmaschine.“, so mein Töchterchen. Da ich aber fand, dass sie genügend Barbies, Polly Pockets und Belleville in ihrem Zimmer hat, erfüllten wir ihr diese Weihnachten ihren Wunsch. Natürlich kam eine Kindernähmaschine nicht in Frage, die näht ja nicht wirklich. Wenn schon, dann soll sie das gleich richtig lernen. Nach einigen Recherchen bin ich auf ein praktisches, leichtes und einigermaßen günstiges Modell gestoßen. Die Freude war groß. Und ich nahm mir jeden Tag etwas Zeit, um sie in die Grundlagen des Nähens einzuweihen. „Süßmaus, erst einmal musst du lernen ein Gefühl für das Pedal zu bekommen.“
Gesagt getan, nachdem sie ein paar mal gerade Stiche geübt hat, hat die Kleine schon ein Körnerkissen für den Opa genäht und ein Herzkissen. Ich hab ihr gezeigt, dass man eine offene Naht, wenn ein Kissen gefüllt ist, mit einem Matratzenstich von Hand zusammennäht. Hat sie gemacht.
Gestern hab ich ihr eine Vorlage für Flügel gegeben. „Mama, auf die Flügel soll noch ein Herz.“ Und dann hat sie alleine weiter gemacht. Schablone aufgelegt, umrandet, genäht, die Naht zum Wenden offen gelassen und mit Rückwärtsstich gesichert. Umgedreht, mit Füllwatte gefüllt und dann fragt sie: „Mama, soll ich die Naht jetzt mit dem Matratzenstich zusammen nähen?
Ich bin völlig platt.
hm
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27.12.2009 von hm.
Die letzte Woche im Jahr bricht an. Zeit für mich, meinen neuen Terminplaner einzuweihen. Ab morgen kann ich ihn führen, jungfräulich ohne Termine liegt er vor mir. Heute wollte ich mir ausführlich Zeit nehmen, um das gute Teil zu bestücken, mit Telefonnummern, Terminen, meinen Zielen für das Jahr 2010, ein paar persönlichen Gedanken, und was Frau sonst noch so festhalten möchte. Jedes Jahr stellt sich für mich die gleiche Frage: „Was für ein Planer soll es dieses Jahr sein?“
Während meine Freundin Beate immer ein ganz einfaches Teil jedes Jahr im Oktober schon zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommt, fange ich ab Oktober an mit der Suche nach etwas geeignetem. Soll eine Woche auf einer Seite sein? Oder doch lieber jeder Tag sein eigenes Blatt? Was will ich wie in diesem Jahr festhalten?
Ich hab sie fast alle durch, die verschiedenen Formen der Terminplaner. Vom tempus, über Mein Jahr, paperblanks bis hin zu allerbilligsten Ausführung. Bisher gibt es noch kein Exemplar, das meinen Ansprüchen zu 100% erfüllt. Ich hab selbst mal einen Planer entworfen, genau so, wie ich ihn haben wollte. Leider wurde er von meinem Verlag nicht gedruckt. Entweder muss ich mir einen anderen Verlag suchen, oder wieder einen Kompromiss finden……dachte ich. Da bekomme ich in diesem Jahr einen Planer der Firma Vorwerk geschenkt, der mir in der Funktionalität sehr entgegenkommt. Sehr übersichtlich, was die Planung des Monats und der Tage angeht aber leider mit zwei klitzekleinen Haken: Es ist überhaupt kein Platz für meine persönlichen Ziele, und die müssen in das Buch. Aber viel schlimmer: Das Teil hat eine Spiralbindung, da kann man auf der rechten Seite nicht schreiben ohne eine spastische Lähmung in den Fingern zu bekommen. Da hätte ich auch beim tempus bleiben können, den ich genau aus diesem Grund (Ringbuchlochung) nicht mehr benutze.
Da sitze ich nun also heute, möchte meine Ziele für 2010 definieren und da macht mir der Planer einen Strich durch die Rechnung. Morgen muss ich los mir einen neuen besorgen.
Falls jemand einen ultimativen Tipp hat: Für Anregungen bin ich immer dankbar.
hm
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26.12.2009 von hm.
„Genieß die Zeit, solange die Kinder noch zu Hause sind.“, rät meine Mutter mir am Telefon, nachdem ich ihr von unserem schönen Heiligabend erzählt habe. Etwas Wehmut liegt in ihrer Stimme. Ich kann’s verstehen. Sind die Kinder erst einmal aus dem Haus, dann werden die Weihnachtsfeste schon anders. 700 km liegen zwischen uns, da fährt man nicht mit vier Kindern mal eben zum Weihnachtsessen vorbei.
Obwohl…….mein Traum wäre ja, dass sich Weihnachten die Familie jedes Jahr bei uns trifft. An unserem großen Tisch, in unserem großen Esszimmer. Mir wäre das nicht zu viel. Ich würde gerne für alle kochen, für meine Söhne, Tochter, Schwiegertöchter und Schwiegersohn mit all den vielen Enkelkinder. Was wäre das für ein Trubel, so ein bisschen wie in amerikanischen Filmen. Und Opa Vlado und Oma Heike, säßen an den Tischenden, schauen sich an und freuen sich, über die Familie. Es wäre jedes Jahr „das“ Familienereignis.
Aber wer weiß schon, wie sich die Dinge entwickeln. Vielleicht heiraten sie nicht. Vielleicht leben sie in einem anderen Land, oder ich bekomme Schwiegertöchter, die nicht bei uns feiern wollen. Vielleicht wohnen wir später in einer kleinen Zweizimmerwohnung, oder in einer Seniorenwohnanlage und die ganze Familie hat gar keinen Platz bei uns.
Na was machen wir dann an Weihnachten? Dann genießen wir die Zweisamkeit, freuen uns aneinander, schenken uns etwas, unterm Tannenbaum, wissen dass das größte Geschenk uns Jesus gab, erinnern uns an die Zeit, wo die Kinder noch zu Hause waren. Und wenn wir dann mit den Kindern telefonieren, dann raten wir Ihnen: „Genießt die Zeit noch, solange die Kinder zu Hause sind.“
Ja Mama, tun wir.
hm
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26.12.2009 von hm.
Die Feiertage sind fast vorbei, alle Geschenke ausgepackt, der Braten ist gegessen, nun bleiben nur noch ein paar Stunden der “Besinnlichkeit” und dann ist Weihnachten auch schon wieder vorbei.
Weihnachten als Zeit der “Besinnlichkeit”, des “Friedens auf Erden”, des “Familienfestes”, der “Geschenke”. Ein paar freie Tage, die wir alle genießen, etwas Zweisamkeit, Gemeinschaft und Ruhe.
All das erfahren wir an Weihnachten. Ich möchte die wahre Bedeutung von Weihnachten darüber hinaus nicht vergessen. Gott wurde Mensch, um auf dieser Erde das “Menschsein” mit all seinen Herausforderungen zu spüren. Und er gab sein Leben, damit wir von unserer Schuld befreit sind um ewiges Leben zu haben.
Ist es nicht das größte Geschenk, was wir an Weihnachten bekommen, gibt es etwas, das wertvoller ist?
hm
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23.12.2009 von hm.
Beate und ich könnten uns zusammen ins Bett legen.
Seit heute Morgen merke ich das Kratzen im Hals, meine Glieder sind bis zum Abend bleischwer. Und obwohl noch einiges vorzubereiten wäre, liege ich im Bett mit Wärmflasche, Aromaöl in der Öllampe und einer Packung Taschentücher. Schongang ist ja nicht immer möglich, wenn man selbstständig ist. Wie gut, dass es mich jetzt erwischt, einen Tag vor Weihnachten. Da hab ich ja genügend Zeit meine beginnende Erkältung auszukurieren.
Fröhliche Weihnachten!
hm
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21.12.2009 von hm.
Weihnachten mit all seinem Konsum, Frieden auf Erden, ein Fest für die Familie…… das ist es, was die meisten Menschen mit Weihnachten verbinden. Ich finde, es wird Zeit, dass wir uns wieder einmal auf die wahre Bedeutung von Weihnachten konzentrieren. Wäre Weihnachten nicht, wäre die Welt verloren, haben wir das begriffen? In Erinnerung daran habe ich mit der Schulband anstatt „Ich und Ich“, „Kiss“ oder „Nena“ die letzten paar Wochen zwei Weihnachtslieder eingeübt. Und sie darum gebeten, morgen während des Schülergottesdienstes in der katholischen Kirche diese Lieder mit Würde und Achtung zu singen. Ich freu mich drauf.
hm
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21.12.2009 von hm.
Samstag sitzen wir wie immer mittags beim Frühstück, Vlado will hinterher noch los um Weihnachtsgeschenke zu kaufen und auch Manuel verkündet, er fährt mit Joana zusammen nach Offenburg. Unsere Kinder schenken sich ja auch immer etwas gegenseitig, so gibt es sehr viele Päckchen unterm Weihnachtsbaum. Aber auch jedes Jahr die Überlegung, wer schenkt wem was.
Letztes Jahr haben die Jungs sich gegenseitig fast alle ein Deo geschenkt. Das gab ein großes Gelächter. In Erinnerung daran meinte ich: „Lasst es doch einfach. Ihr braucht euch doch gar nicht so einen Stress zu machen. Wir schenken uns einfach nichts mehr.“
Manuel: „Bist du verrückt, das gehört doch zu Weihnachten dazu, was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsstress?“
Ist immer eine Sache der Einstellung.
hm
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21.12.2009 von hm.
Am Samstag ist die endgültige Akzeptanz und auch etwas Ehrfurcht vor dem Thermomix in meiner Familie eingezogen. Aus zwei Dosen Erdnüssen habe ich in einer Minute eine super leckere Erdnusscreme hergestellt. Die essen außer Vlado alle sehr gerne. Ich kaufe sie selten weil sie mir erstens zu teuer ist, zweitens für mich die Wahnsinnsverlockung am Samstagmorgen ist, wenn es frische Brötchen gibt. Selbstgemacht kostet die Creme nur die Hälfte, das wäre erledigt.
Fazit der Kinder: „Mmmppffff, schupper lecker mmmmpfff“
Fazit der Mutter: „Ach was soll’s, nur samstags auf einem halben Brötchen, dafür gibt’s das Wochenextra.“
hm
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