Archive für 18.9.2009

stressfrei


Ich frage meine Kinder meistens, was sie im Unterricht durchgenommen haben. Jonathan gestern: „Wir haben in MNT über Stress gesprochen. Wir mussten so einen Fragebogen mit 20 Fragen ausfüllen. Umso mehr man mit „ja“ angekreuzt hat, umso höher ist der Stresspegel.“ Ich schaue ihn neugierig und interessant an. Jonathan grinst mich an: „Mama, ich hab am wenigsten Stress in der Klasse. Die Auswertung zwischen 0 und 5 Punkten hieß  - Du weißt gar nicht was Stress bedeutet  -  , ich hab zwei Punkte.“

Jonathan, das introvertierte Gegenteil vom Rest der Familie. Hat alles Vor- und Nachteile……….ihn bringt tatsächlich kaum etwas aus der Ruhe. Gute Voraussetzung dafür Koch zu werden. Ich frag mich bloß immer, wo er das her hat?

hm

Zeugnis


Der Sommer ist vorbei, nächste Woche ist Herbstanfang. Das ist die Zeit, in der es mir jedesmal am schwersten fällt „im Programm“ zu bleiben. Immer wieder werde ich natürlich gefragt, ob ich immer noch nach „Weight Watchers“ esse. Natürlich, würde ich das nicht, dann könnte man mich schon durch Bottenau rollen. Die Ernährungsumstellung ist eine Lebensumstellung. Dennoch lauern die Herausforderungen immer wieder auf uns. Im Herbst ist es vor allen Dingen das gemütliche „drinnen Sein“ wenn es draußen ungemütlicher Herbst wird. Mit den Kindern spielen und dabei naschen, Flammkuchen mit neuem Wein, Zwetschgenkuchen und allerlei andere leckere Herbstverlockung. Und dann steht auch schon bald Weihnachten vor der Tür.

Jetzt heißt es für mich ganz besonders „aufpassen“. Wenn ich jetzt fünf gerade lasse, dann passen im Januar die Hosen nicht mehr.

Vielen meiner Teilnehmer geht es ähnlich. Die Luft ist raus, das bereits erreichte steht,  aber bei manchem bewegt sich der Zeiger kaum noch von der Stelle. Jetzt heißt es nochmals alle Kräfte mobilisieren und vor allen Dingen: Das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Die Lehrerin von Jonathan Frau F. hat mich diese Woche wieder dazu inspiriert. Jonathan ist im letzten Schuljahr, jetzt kommt’s drauf an. Da gibt sie den Kindern diese Woche Blanco-Zeugnisse, und lässt sie ihr eigenes Zeugnis schreiben. „Schreibt mal auf, wie euer Zeugnis im nächsten Jahr aussehen soll. Aber denkt daran, es muss realistisch sein und erreichbar.“ Ich war total begeistert. Mein Sohnemann erklärt mir seine Noten, und vor allen Dingen, das was er dafür tun will.

Könnten meine Teilnehmer auch mal wieder tun. Ihr Ziel aufschreiben, realistisch und erreichbar. Und dann die Maßnahmen, die sie unternehmen möchten, um das Ziel auch zu erreichen.

Der verlockende Herbst liegt vor mir, und ich geh jetzt mal und schreib mir mein Ziel auf, dass ich dieses Jahr an Weihnachten erreichen möchte.

hm

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