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29.9.2009 von hm.
Eigentlich wollten wir schon am Freitag feiern. Joanas Kindergeburtstagsfeier. Dann musste ich doch auf Montag verschieben.
Seit Monaten steht der Termin, dass ich am 26.09. auf einem Frauenfrühstück in Sonnefeld sprechen werde. Und erst am Mittwoch sehe ich auf der Karte, dass Sonnefeld über 400 km von hier entfernt liegt. Anstatt also Samstag früh hin, und Mittag wieder zurück, war ich ab Freitag 17.00 Uhr 24 Stunden unterwegs. Es war dennoch sehr gesegnet, und auch ich bin mit einigen neuen Eindrücken zurückgekommen, die ich auch gleich am Sonntag meiner Gemeinde mitgeteilt habe.
Den Geburtstag haben wir nun gestern gefeiert. Und wer meint, ein Mädchengeburtstag sei ruhiger als der von Jungs hat sich mächtig getäuscht. Aber was hatten wir für Spaß.
Allerdings: Obwohl ich gerade xxxxxx teste, und schon xxxxxx in einer Woche abgenommen habe, siegte gestern bei mir die reine Gier. Angefangen hat es mit einem halben Muffins, und dann hab ich vorm Fernseher abends doch noch die Reste vom Popcorn (nein, nicht das salzige von Weight Watchers, sondern selbstgemachtes, klebriges, süßes, leckeres Popcorn) Kinderriegel und Pizza in mich reingeschoben. Xxxxxxx hab ich gestern dann nicht mehr gezählt. Meine Woche fängt eben heute erst wieder an.
hm
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27.9.2009 von hm.
Freitagmittag war für Steven ein ganz besonderer Tag. Er durfte das erstem mal alleine kochen. Ich unterstütze die Lehrerin von Jonathan bei der Schülerbandprobe und übe mit den Sängerinnen das Singen. Nun liegt die Bandprobe genau in der Mittagszeit und vom Fahren bis zum Mittagessen Kochen muss alles gut organisiert werden. Die Nudelsoße und Salatsoße hatte ich vorbereitet. Steven habe ich erklärt wie man Nudeln kocht und Salat putzt. „Wenn du die Spaghetti ins Wasser gegeben hast, stell dir die Zeitschaltuhr am Backofen auf 8 Minuten, dann müssen sie abgegossen werden.“
Alles klar.
Etwas später nach der Probe sitze ich vor meinen ziemlich matschigen Nudeln. Alle schauen mich grinsend an. Steven steht erwartungsvoll vor mir. Ich wunder mich ein wenig, dass die Nudeln so pappig aussehen, esse allerdings schweigend. Ich bin froh und glücklich, dass der Junge das gut hinbekommen hat.
„Und“, fragt er: „Schmeckts?“
„Ja ist lecker, die Nudeln sind etwas weich, aber das macht nichts.“
Da brechen alle in Gelächter aus. Steven erklärt mir, dass er die Uhr anstatt auf 8 Minuten, auf 8 Stunden gestellt hat. Irgendwann mal hat er‘s gemerkt hat.
Ich finde, das kann einem 14jährigen, der das erste mal kocht passieren, ist mir auch schon passiert. Und ich war schon älter als 14.
hm
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25.9.2009 von hm.
Ich kann es einfach nicht lassen. Wenn mich etwas sehr begeistert, dann bin ich kaum zu bremsen, dann möchte ich gerne allen Menschen davon erzählen, sie teilhaben lassen an dem, was mich bewegt. Er bewegt mich zwar nicht, aber seit 1 ½ Jahren bin ich von ihm so etwas von begeistert, dass ich mich entschlossen habe mein Berufsfeld zu erweitern.
Diese Woche habe ich den Vertrag unterschrieben und darf mich ab sofort Thermomixrepräsentantin nennen.![]()
Inspiriert bin ich eigentlich von den „Lebe-leichter“ Vorführungen, die ich zusammen im letzten Jahr mit meiner Freundin durchgeführt habe. Und nun fragt sie mich, ob ich nicht selbst Repräsentantin werden möchte. „Warum nicht?“
Ich freue mich so richtig auf die neue Herausforderung, die nicht wirklich eine ist, da ich nur ein bisschen von meiner Begeisterung an andere weitergeben muss. Das tue ich sowieso schon immer. Im letzten Jahr, als ich mir das Gerät gekauft habe, purzelten tatsächlich innerhalb von wenigen Wochen 5 Kilo. Mal eben schnell etwas Leichtes zubereiten, das begeistert mich jeden Tag aufs Neue.
Und so freue ich mich auf jeden, der sich bei mir meldet und das Gerät vorgeführt bekommen möchte. Ab sofort stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.
Und auf jeden Fall, plane ich einmal im Monat „Lebe-Leichter-Abende“ mit dem Thermomix. Auf das die Pfunde purzeln.![]()
hm
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22.9.2009 von hm.
Ich hab’s irgendwie gefühlt, die ganze Zeit. Irgendwie war ich unruhig. Gestern Morgen wollte ich die Zeitung kaufen. 43 Jahre, eine Joggerin, das könnte eine Teilnehmerin aus meinem Treffen sein. Die Zeitung war ausverkauft. Die Verkäuferin sagte mir, sie hätte gehört es wäre eine Frau xxxxxx aus der xxxxxxxStraße. Ich schalte nicht sofort. Dann zu Hause kommt der Schreck. Das kann doch nicht sein? Die Durchsicht meiner Goldmitgliedskarten bestätigt meinen Verdacht. Name, Geburtsdatum und Straße stimmen überein.
K. ist nicht nur irgendeine Teilnehmerin. Sie ist eine der sympathischsten, liebsten, nettesten Frauen, die ich kennengelernt habe. Sie ist bei mir vor Jahren Goldmitglied geworden. Hat einen Nordic- Walking- Kurs bei mir absolviert. Am 11. Mai 07 hatte ich sie zu einem Frauenabend, an dem ich gesprochen habe zum Thema „Immer nur lächle“ eingeladen. Sie war an dem Abend sehr bewegt, wollte unbedingt mal wieder zu so einem Abend kommen, der leider nie wieder stattfand. Ab und zu haben wir uns nochmal getroffen, und dann haben wir uns irgendwann aus den Augen verloren.
Seit gestern früh mache ich mir Sorgen. Heute auf dem Weg zur Arbeit, kaufe ich die Zeitung und finde die Bestätigung bei den Todesanzeigen.
Weinend bringe ich mein Töchterchen zum Jazzdance, will weiter zur Arbeit, bin mir nicht sicher, ob ich ein Treffen leiten kann. Da umarmt Joana mich, küsst mich und sagt ganz traurig: „Mama, es tut mir so leid für die Frau.“
Und die Welt dreht sich weiter, und dass sie sich weiter dreht,
ist für mich nicht zu begreifen merkt sie nicht, dass einer fehlt.
„Haltet die Welt an“ Glashaus
hm
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21.9.2009 von hm.
Ich war schon immer ein Weichei. Ich laufe nicht alleine durch unsere Weinberge, ich habe meistens Pfefferspray beim Joggen dabei, schon alleine weil ich so eine Wahnsinnsangst vor Hunden habe. Eigentlich, denke ich, wohnen wir so wohl behütet in unserer kleinen Stadt.
Gestern auf dem Weg zur Gemeinde springt mir die Titelseite unserer Sonntagszeitung ins Gesicht.
43jährige Joggerin in Oberkirch erstochen aufgefunden. Das könnte ich gewesen sein. Ich bin völlig fassungslos.
Heute weine ich, um die Frau, um ihren Mann um ihren fünfjährigen Sohn. Ich glaube unsere ganze, kleine Stadt tut es.
hm
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20.9.2009 von hm.
Ein Vater nimmt gemeinsam mit seiner Tochter in einem Weight Watchers Treffen ab. Die Tochter erreicht ihre Goldmitgliedschaft und wird vom Weight Watchers Coach ausgezeichnet. Sie bindet den Vater in das Gespräch mit ein. Noch wenige Pfunde, und auch er hat sein Ziel erreicht. Da erzählt er vor allen anderen Teilnehmern, während es Mucksmäuschen still im Raum ist. „Wissen sie, ich werde jetzt einmal eine kurze Zeit pausieren. Ich gehe ins Krankenhaus, um mich einer Herzoperation zu unterziehen. Ich habe hier bei Ihnen 30 kg abgenommen, ohne Sie, wäre das niemals möglich gewesen. Mein Arzt sagte mir letzte Woche, dass ich ohne diese abgenommenen Kilos keine Chance gehabt hätte, die OP zu überleben. Ich danke Ihnen, sie haben mir das Leben gerettet.“
Ich weiß nicht, wie die Kollegin reagiert hat, ich hätte geheult.
Eine bewegende Geschichte, eins von vielen, vielen neuen Eindrücken, die ich gestern beim großen Partnertreffen 2010 in Düsseldorf hören durfte. Und irgendwie wusste ich schon immer: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.
hm
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20.9.2009 von hm.
Ich hatte eigentlich gar nicht vor zu fahren. Schon im Mai erfuhr ich, dass das große Innovationstreffen meiner Firma auf den 19.09. fällt. Joanas Geburtstag, das geht gar nicht. Ich war nicht angemeldet, und dann war ich mir doch nicht so sicher, ob es die richtige Entscheidung war. Vlado schlug mir vor: „Wir fahren ganz früh los, ich bringe dich mit Joana nach Düsseldorf, fahre mit ihr nach Köln, besuche das Schokoladenmuseum, wir treffen deinen Vater, abends holen wir dich wieder ab.“ Gute Lösung, so haben wir es gemacht. Und Joana hat gejubelt: Mal was mit Papa alleine unternehmen, den Opa treffen, und vor allen Dingen das Schokoladenmuseum besuchen. Tatsächlich erklärte sie uns abends, das sei ihr schönster Geburtstag gewesen. Meine Süßmaus empfängt Liebe am meisten über Geschenke. Und die bekam sie gestern reichlich. Von Mama, Papa, den Omas, dem Onkel, den Brüdern, und von Opa noch bei Toys’r us.
Und mein Tag? Es waren nicht die wirklich tollen Neuigkeiten, die ich gestern erfahren habe, nicht die Auszeichnung, die ich bei einem Award erhalten habe. Das Schönste in Düsseldorf war, dass ich Beate und Rita getroffen habe. Wir hatten uns viel zu erzählen in den Pausen, und es war einfach schön, sich mal wieder in die Augen zu schauen, in den Arm und ins Herz zu nehmen. Mit einem Koffer voller Neuigkeiten durften wir dann um 18.00 Uhr nach Hause gehen. Und nun kann ich es kaum erwarten, morgen die Neuigkeiten an mir selbst auszuprobieren………
hm
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18.9.2009 von hm.
Ich frage meine Kinder meistens, was sie im Unterricht durchgenommen haben. Jonathan gestern: „Wir haben in MNT über Stress gesprochen. Wir mussten so einen Fragebogen mit 20 Fragen ausfüllen. Umso mehr man mit „ja“ angekreuzt hat, umso höher ist der Stresspegel.“ Ich schaue ihn neugierig und interessant an. Jonathan grinst mich an: „Mama, ich hab am wenigsten Stress in der Klasse. Die Auswertung zwischen 0 und 5 Punkten hieß - Du weißt gar nicht was Stress bedeutet - , ich hab zwei Punkte.“
Jonathan, das introvertierte Gegenteil vom Rest der Familie. Hat alles Vor- und Nachteile……….ihn bringt tatsächlich kaum etwas aus der Ruhe. Gute Voraussetzung dafür Koch zu werden. Ich frag mich bloß immer, wo er das her hat?
hm
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18.9.2009 von hm.
Der Sommer ist vorbei, nächste Woche ist Herbstanfang. Das ist die Zeit, in der es mir jedesmal am schwersten fällt „im Programm“ zu bleiben. Immer wieder werde ich natürlich gefragt, ob ich immer noch nach „Weight Watchers“ esse. Natürlich, würde ich das nicht, dann könnte man mich schon durch Bottenau rollen. Die Ernährungsumstellung ist eine Lebensumstellung. Dennoch lauern die Herausforderungen immer wieder auf uns. Im Herbst ist es vor allen Dingen das gemütliche „drinnen Sein“ wenn es draußen ungemütlicher Herbst wird. Mit den Kindern spielen und dabei naschen, Flammkuchen mit neuem Wein, Zwetschgenkuchen und allerlei andere leckere Herbstverlockung. Und dann steht auch schon bald Weihnachten vor der Tür.
Jetzt heißt es für mich ganz besonders „aufpassen“. Wenn ich jetzt fünf gerade lasse, dann passen im Januar die Hosen nicht mehr.
Vielen meiner Teilnehmer geht es ähnlich. Die Luft ist raus, das bereits erreichte steht, aber bei manchem bewegt sich der Zeiger kaum noch von der Stelle. Jetzt heißt es nochmals alle Kräfte mobilisieren und vor allen Dingen: Das Ziel nicht aus den Augen verlieren.
Die Lehrerin von Jonathan Frau F. hat mich diese Woche wieder dazu inspiriert. Jonathan ist im letzten Schuljahr, jetzt kommt’s drauf an. Da gibt sie den Kindern diese Woche Blanco-Zeugnisse, und lässt sie ihr eigenes Zeugnis schreiben. „Schreibt mal auf, wie euer Zeugnis im nächsten Jahr aussehen soll. Aber denkt daran, es muss realistisch sein und erreichbar.“ Ich war total begeistert. Mein Sohnemann erklärt mir seine Noten, und vor allen Dingen, das was er dafür tun will.
Könnten meine Teilnehmer auch mal wieder tun. Ihr Ziel aufschreiben, realistisch und erreichbar. Und dann die Maßnahmen, die sie unternehmen möchten, um das Ziel auch zu erreichen.
Der verlockende Herbst liegt vor mir, und ich geh jetzt mal und schreib mir mein Ziel auf, dass ich dieses Jahr an Weihnachten erreichen möchte.
hm
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16.9.2009 von hm.
Ich stehe vor meinen Teilnehmern in meinem Oberkircher Treffen. An der Waage hatte ich beobachtet, dass einige Damen und Herren nicht so zufrieden mit ihrer Abnahme waren. Diese Woche haben von mir alle einen „wärmere und schwerere Bekleidung -Bonus erhalten“, dennoch wollte ich der Sache nachgehen. Ich freue mich natürlich immer, wenn die Teilnehmer hochmotiviert sind, wenn sie gute Abnahmen erzielen konnten, wenn die Hosen locker werden, sie sich regelmäßig bewegt haben und auch die Verhaltensumstellung Stück für Stück erlernen. Aber ich finde es eben auch wichtig, dass in den Treffen nicht nur „Friede, Freude, Eierkuchen“ herrscht. Manchmal ist die Luft raus, manchmal wollen die Kilos einfach nicht schwinden. Und dafür sind die Treffen auch da, um hier Ursachen und Lösungen zu finden, um wieder neu motiviert in die Woche zu starten.
Also frage ich: „Wer war denn diese Woche nicht zufrieden?“ Frau V. meldet sich ganz entrüstet. Sie war im Urlaub, sei aber die ganze Zeit im Programm gewesen. „Und am Wochenende, da bin ich soviel Fahrrad gefahren, dass meine Pulsuhr einen Kalorienverbrauch von über 1000 angezeigt hat. Und trotzdem hab ich 500 g zugenommen, ich versteh das nicht.“
Mein Hirn fängt an zu rasseln. Ich konzentriere mich auf genau jede Aussage meiner Teilnehmer, versuche durch konzentrierte Aufmerksamkeit evtl. Ursachen zu erahnen. Doch während meine Gehirnzellen auf Hochtouren laufen, noch bevor ich meine Frage stellen kann, dreht sich eine Teilnehmerin zu Frau V. um und sagt ganz vorwurfsvoll: „HALLO, ich hab sie doch am Wochenende auf dem Weinfest gesehen!“ „Psssssssch“, kann Frau V. mit erhobenem Zeigefinger vor den Lippen nur noch flüstern, bevor die ganze Gruppe in Gelächter verfällt.
Und mein Gehirn konnte sich wieder entspannen. Frau V. erklärt, dass sie jetzt wieder ins Programm geht, das Weinfest ist vorbei, und nächste Woche ist das Pfund wieder runter.
Meistens wissen wir sehr gut warum wir zugenommen haben. Manchmal wollen wir es nur nicht so richtig wahrhaben.
Ich will auch nicht so richtig wahrhaben, dass meine Hosen kneifen. Aber ich weiß sehr gut, wie lecker das Essen der letzten Woche war.
hm
P.S. Übrigends hole ich mir bei Anekdoten oder emotionalen Erlebnissen, die ich veröffentliche, immer erst die Einverständniserklärung meiner Kinder und meines Mannes ein. Und auch Frau X und Herr Y werden vorher gefragt, bevor sie im blog erwähnt werden!
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