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15.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Es ist schon mittlerweile ein Jahr her. Ich hab sie von meinem Sohn Jonathan zum Geburtstag geschenkt bekommen, und irgendwie noch nicht so richtig getraut sie zu benutzen. Mehrere Packungen Gesichtsmaske waren in dem Geschenk enthalten, unter anderem eine mit Schokolade. Und drauf stand sogar „lecker“. Schokolade in meinem Mund, in meinem Bauch, das konnte ich mir sehr gut vorstellen, aber auf meinem Gesicht? Da nun aber der komplette Vorrat meiner Masken aufgebraucht war, und ich gestern Abend befand, mir mal etwas Gutes zu tun, schmierte ich mir diese kakaohaltige Masse ins Gesicht. Das nächste Mal lasse ich ein Foto machen. Bevor ich es mir im Bett mit meinen Unterlagen gemütlich machte, bin ich noch ins Wohnzimmer um die Kinder zu erschrecken. „Probier mal.“, forderte ich Jonathan auf. Und der tauchte tatsächlich seine Finger in die Masse und schleckte. „Hhmmm, schmeckt gut.“ Ich musste natürlich auch mal probieren, aber konnte mir dann doch den Rest verkneifen und ließ die braune Suppe auf meinem Gesicht wirken. Während ich da so lag kam Manuel ins Zimmer, erschrak und grinste. „Meinst du das hilft?“
hm
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14.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
2/3 Regel ist ja eins der Kapitel, die in meinen beiden Büchern stehen. Sich genügend Zeit lassen für Unvorhergesehenes, Pufferzeiten einplanen, Zeit für sich nehmen und nicht zu viele Termine auf einmal planen.
Ich sollte mein eigenes Buch mal lesen. Wie kam ich nur auf die wahnwitzige Idee mich heute freiwillig, als Helferin bei den Bundesjungendspielen zu melden. Jedes Jahr an einem Dienstag kurz vor den Ferien steht dieser Termin auf dem Stundenplan, immer werden Eltern zur Mitarbeit gebeten. Und jedes Jahr musste ich ablehnen, weil ich immer dienstags Weight Watchers Treffen hatte. Seit einiger Zeit vormittags nun nicht mehr und das war für mich Grund genug, zuzusagen. Was ich natürlich nicht wusste, dass ich Besuch aus Wolfsburg bekomme, dass der Besuch mittags zum Bahnhof gebracht werden muss, dass Vlado das Auto braucht um zur Arbeit zu kommen, dass der Besuch noch Mittag essen muss bevor er abreist, dass ich den Newsletter noch fertig stellen muss und außerdem auch noch zu lernen habe. Mit etwas Bauchschmerzen, dass sich die Termine schon wieder so stauen habe ich letztendlich alles gut geplant, wusste allerdings, dass es auch stressig wird. Und dann wird mir die 2/3 Regel von oben auferlegt. Da regnet es doch heute Morgen und ein ahnungsvolles Grinsen legt sich auf meine Lippen. Per Telefonkette bekommen die Eltern mitgeteilt, dass die Bundesjugendspiele um eine Woche verschoben werden. In völliger Ruhe und Ausgeglichenheit, kann ich all das erledigen, was ich sonst auf den kurzen Nachmittag geschoben hätte, und habe sogar noch ein wenig Restzeit mit dem Besuch. Nur Joana, die weinte bitterlich. Normaler Unterricht bedeutet nämlich, dass sie erst nach Hause kommt, wenn der Zug mit dem Besuch schon Richtung Wolfsburg unterwegs ist. Was macht die Mutter? Befreit das Kind vom Sportunterricht und schon ist alles wieder gut.
hm
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12.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Wie merkt man sich, dass der Körper Vitamin D unter Einwirkung von Sonnenlicht in gewissem Umfang selbst herstellen kann? Dass dieses Vitamin den Calcium- und Phosphathaushalt regelt und wichtig ist für Knochen und Zähne. Dass es reichlich vorhanden ist in: Fisch (Hering, Lachs, Aal, Makrele, Heilbutt), Leber, Pilzen, Eigelb und Margarine.
Man braucht nur eine gewisse Freundin aus Wolfsburg, mit der man sich die ausgefallensten Geschichten dazu ausdenkt.
In Dash-Waschpulver ist reichlich Phosphat enthalten, dass wiederum von der Firma Proctor und Gamble hergestellt wird, die wiederum auch blend-a-med herstellen, in der Calcium enthalten ist, mit der man die Zähne putzen kann, und Calcium ist wichtig für die Knochen. Lebewesen, die keine Knochen enthalten sondern Gräten sind Fische, wie z. B.(Hering, Lachs, Aal, Makrele und Heilbutt). Alles reiche gesunde Eiweißquellen, macht man sich nun zum Abendessen ein Gericht mit viel Eiweiß, könnte man in Margarine, Leber und Pilze anbraten ein Eigelb dazugeben und mit ganz viel Phantasie so tun, als schmecke es wie ein leckeres Omelette.
Vitamin K beeinflusst die Blutgerinnung und ist wichtig für den Knochenstoffwechsel, reichlich enthalten in grünem Gemüse wie z. B. Grünkohl, Spinat, Brokkoli und Kopfsalat), Milch und Milchprodukte, Sauerkraut, Fleisch und Eiern.
Zu merken: K wie Knochenstoffwechsel, das schlimmste wäre, wenn man einen offenen Knochenbruch hat und die Blutgerinnung nicht mehr funktioniert, dann verblutet man und stirbt. Wir merken uns Kohl und Kraut, Kopfsalat und schreiben Brokkoli auch mit k, Milch reimt sich auf Knilch, in Fleisch sind auch Knochen. Das mit den Eiern überlegen wir uns noch.
Und wie merke ich mir die Gemüsesorten in denen Vitamin A enthalten ist???
Karotten und Tomaten ist irgendwie klar, dass weiß ich sowieso. Grünkohl verbinde ich mit Grünkohl und Pinkel welches es in Bremen gibt wo meine alte Mutter wohnt, bei der ich als Kind immer ekligen Spinat essen musste. Keine Ahnung ob ich heute so viel gelernt habe, zumindest aber haben wir viel gelacht, und das entspannt, und das kann ich irgendwie auch gut gebrauchen. So werde ich vor lauter Merkhilfen am Freitag hoffentlich nicht alles durcheinander bringen.
Sollte ich nun eine Frage gar nicht wissen, was dann? Dann frage ich einfach: „Darf ich den Telefonjoker benutzen?“ Und wenn gar nichts mehr geht, dann schau ich den Prüfern tief in die Augen, lächel und säusele: „Ich nehm die 5000,–€ und höre auf.“
hm
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11.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Fünf Tage lang haben wir Besuch von einer Freundin mit ihren beiden Kindern. Joana hat ihr Zimmer geräumt, damit die drei Platz zum Schlafen haben, und die Süßmaus freut sich, bei Mama und Papa schlafen zu dürfen. Und immer wenn wir Besuch mit Kindern bekommen, stelle ich fest, dass mein Töchterchen eine hervorragende Gastgeberin ist. Sie versteht sich mit jedem gut, integriert Besuch sofort mit in die Familie ein, so dass fremde Kinder gar keine Chance bekommen sich nicht wohl zu fühlen. Ein bisschen Gedanken hatte ich mir schon gemacht, ob ich tatsächlich wenigstens ab und zu mal Zeit finden werde, in meine Unterlagen zu schauen. Aber, obwohl nicht geplant, ich war heute morgen so früh wach, dass ich zwei Stunden Zeit zum Lernen und sogar noch zum Joggen hatte. Und so langsam wird auch der Besuch wach.
Nachdem Jonathan sein Praktikum nun beendet hat steht für ihn felsenfest: Er will 100% Koch werden. Alles gute Zureden, er soll doch auch noch ein Praktikum als Schreiner machen, oder vielleicht doch Werkzeugmechaniker oder Mechatroniker lernen trifft auf fruchtlosen Boden. „Koch“ ist sein Traumberuf. Die Arbeitszeiten stören ihn nicht, der Stress auch nicht, also wird das zweite Kind in die Gastronomie gehen. Na wer weiß, vielleicht eröffnen die Brüder Malisic ja mal ein Hotel.
hm
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9.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich hab es mir angewöhnt, meine Kinder während eines Praktikums zu besuchen. In den meisten Betrieben habe ich mir selbst einen Überblick verschafft, mit den zuständigen Betreuern gesprochen um zumindest ein klein wenig mitreden zu können und mit den Kindern das Für und Wider eines jeweiligen Berufes abzuwägen. Noch nie war ein Besuch so besonders wie der heutige. Ich wurde richtig erwartet. Der Chefkoch vom Grünen Baum hat sich viel Zeit genommen, mir die Küche und das Umfeld zu zeigen. Außerdem weiß ich nun tatsächlich alle Vor- und Nachteile, die der Beruf des Kochs mit sich bringt, und bin sogar etwas informiert, wie sich meine Jungs so anstellen. Schließlich hat auch Manuel drei Monate seines Praktikums hier verbracht. Und natürlich freue ich mich, wenn ich höre, dass sie sich gut anstellen, mitdenken und freundlich sind. Aber auch in der Küche ist es schon aufgefallen, dass die beiden optisch zwar Zwillinge sein könnten, aber ansonsten grundverschieden sind. Kaum zu glauben, dass sie von den gleichen Eltern stammen.
Eine ganz besondere Freude war es für mich, eine sehr nette Arbeitskollegin von Manuel persönlich kennenzulernen. Schön, dass er in einem so guten Arbeitsklima einen Ausbildungsplatz gefunden hat. Und auch Jonathan ist immer noch davon überzeugt, dass er unbedingt Koch werden will.
hm
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9.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Mein bestes Schönheitselixier heißt: ausreichend Schlaf. Während viele darauf bedacht sind, möglichst viel vom Tag und der Nacht zu haben, achte ich darauf, genügend zu schlafen. 7 ½ Stunden sind optimal, und ich versuche, das so oft wie es irgendwie geht einzuhalten. Dann bin ich morgens zwar auch müde beim Aufstehen, aber es braucht nur ein bis zwei Tassen Kaffee und ich bin fit und könnte Bäume ausreißen. Wehe aber, ich habe schlecht oder zu wenig geschlafen…….dann kann ich mich an dem Tag genau so gut in die Ecke stellen. Und vor allen Dingen kann ich dann auch noch schnell launig werden.
Dienstag früh war ich schlecht gelaunt, weil schlecht geschlafen. Und das hat dann leider mein Töchterchen zu spüren bekommen. Während ich sonst recht geduldig mit ihr bin, war ich vor zwei Tagen nur noch genervt, weil wir zum 100000ten mal ihren Turnbeutel nicht gefunden haben.
Heute morgen, super gut und ausreichend geschlafen, war ich so fit und gut gelaunt, dass ich sie gleich voller Elan eine Stunde früher geweckt habe. Fertig angezogen, geputzt und gekämmt wollte ich sie losschicken, als mir einfiel, dass sie heute erst zur zweiten Stunde Schule hat. Zumindest hätte sie jetzt noch genügend Zeit in Ruhe ihren Turnbeutel zu suchen. Nur, dass sie heute kein Sport hat.
hm
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8.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Als Auszeichnung für die Abnahme von 10% des Ausgangsgewichts gibt es bei uns in den Treffen einen kleinen Schlüsselringanhänger. 10% ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gesundheit, viele Teilnehmer berichten, dass sie tatsächlich gesundheitliche Fortschritte gerade im Bereich von Bluthochdruck, Diabetes und Rheuma machen. Heute bekam unter anderem Frau H. ihre Auszeichnung. Und sie fing an zu erzählen: „Was mir besonders gut bei Weight Watchers gefällt, ist das Haushalten. So machen wir es zu Hause auch. Man hat eine bestimmte Menge Geld im Monat zur Verfügung, und damit muss man auskommen. Genauso hab ich eine bestimmte Anzahl von Points zur Verfügung und auch damit muss ich auskommen.“ Ich fand den Vergleich klasse. Mit den Points haushalten wie mit dem Geld. Brauche ich für eine besondere Gelegenheit ein paar Points mehr, dann spare ich. Nur das mit dem Überziehen läuft im wirklichen Leben ein wenig anders. Da gibt’s dann Schulden, die mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen. Bei uns ist am Tag des Treffens immer wieder 0. Wir fangen jede Woche mit einem, sauberen, unbeschriebenen, jungfräulichen Pointstagebuch an. Unsere Überziehung müssen wir zwar nicht auf ewig zurückzahlen, dafür können wir aber auch nicht 52 Wochen lang aufsparen und Weihnachten alles verbraten.
Hat alles Vor- und Nachteile.![]()
hm
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7.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Die Weight Watchers Programmvorstellung läuft schon automatisch bei mir ab. So ungefähr wie bei einer Stewardess im Flugzeug, während sie die Schwimmwesten und Atemmasken erklärt. Gleich am Anfang stelle ich mich natürlich immer bei meinen neuen Teilnehmern vor. Außer meinem Alter ändert sich höchstens Jahr für Jahr der Zeitraum meiner Tätigkeit. „Seid 11 Jahren bin ich Weight Watchers Coach.“ Kurze Pause. „Also wenn man es genau nimmt, genau heute 11 Jahre.“
Dabei war heute alles wie sonst nicht. Meine Mitarbeiterin musste kurzfristig absagen und ich stand alleine in meinem Treffen. Spontan erklärte sich eine super nette Teilnehmerin bereit an der Kasse zu helfen. Innerhalb von 10 Sekunden hatte sie das Programm kapiert und meinte hinterher. „Die Kasse brauchst du nicht zählen, die stimmt 100%, ich bin Bänkerin.“ Und sie sollte Recht behalten. Und als wäre das nicht schon genug Hilfe, bot sich Jörg, ein Freund aus der Gemeinde an, mir beim Aufräumen zu helfen. Dankbar nahm ich an. Als er dann allerdings zum Schluss noch meinen Karren incl. Kisten zog und meine Tasche trug war ich doch etwas baff. „Gib mir doch ruhig die Tasche, ich kann ja auch was tragen.“ Jörg auf original flensburgisch!!!: „Ne ne, lass man gut sein, ich trag dir deine Sachen zum 11jährigen, das mach ich alle 11 Jahre wieder.“
Alles klar.
hm
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7.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Mit meinen Unterlagen schlafe ich ein, mit ihnen wache ich auf. Heute Morgen erklärte ich meinem Mann, wie ich mir bestimmte Dinge merke und welche Strategien ich zum Lernen anwende. Ich denke mir bestimmte Geschichten aus oder irgendwelche Sätze mit Anfangsbuchstaben, und noch mehr solcher Merkhilfen. Er grinst: „Du bist ja echt ein Freak, willst du ne Doktorarbeit schreiben oder was?“ Will ich nicht, aber gut vorbereitet will ich sein.
hm
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6.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Eine starke Internetbegrenzung musste ich mir auferlegen, sonst schaffe ich das Lernpensum nicht. Bedeutet für mich, nur Post durchsehen, Blog schreiben, Newsletter erstellen und sonst nichts. Da gewöhn ich mich schon gleich mal an den Urlaub, da gibt’s auch kein Internet. Und wie es vor dem Urlaub immer kommt, stauen sich die Termine. Gleich bringe ich Jonathan zu seinem Praktikumsplatz. Im selben Hotel wie der große Bruder wird er ein zweites Mal das Berufsfeld „Koch“ erkunden. Am Wochenende bekommen wir für fünf Tage Besuch aus Wolfsburg, nächste Woche steht der Geburtstag von meinem Mann an und meine Prüfung. Gleichzeitig findet das Sommerabschlussfest der 1. Klasse statt, zwischendrin noch ein Elternabend und die Bundesjungendspiele. Na da hab ich ja wenigstens keine Zeit zum Essen.
hm
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