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26.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ganz traurig waren wir vor ein paar Wochen, als nämlich alle unsere Katzenbabys nach zwei Wochen gestorben sind. Keine Ahnung warum, sie lagen einfach tot in ihrem Körbchen. Eine kleine Graugetigerte hatte ich noch versucht mit der Spritze zu füttern, leider vergeblich. Ein paar Tränen sind der Süßmaus doch gelaufen, aber wir haben versprochen, die Katze bekommt nochmal Junge. Ging schneller als gedacht. Diesmal sind es nur zwei. Gefunden hat sie Steven, vor knapp drei Wochen bei Jonathan im Bettkasten in der Legokiste. Noch sind sie aus ihrer Kiste nicht herausgelaufen, noch sind sie groß wie eine Hand, aber ich könnte ihnen pausenlos beim Spielen zuschauen und sie kraulen. Wir behalten sie beide, keiner bringt es übers Herz die Geschwister zu trennen.
Wir hoffen, dass diesmal alles gut geht, und die Mutter sie ordentlich versorgt. Manuel und die Oma, die kommt um das Haus zu hüten, sind schon instruiert, und die größte Schweinerei ist vorbei, wenn wir wieder aus dem Urlaub kommen.
hm
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26.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Wir sitzen heute zu fünft auf dem Rasen im Renchtalstadion und schauen während der Kreismeisterschaften Jonathan beim Kugelstoßen zu. Mehr kann er für heute nicht mehr tun, der Weitsprung fällt für ihn aus. Schon beim Aufwärmen hat er sich den Oberschenkel gezerrt und konnte beim Sprint kaum noch rennen. Nun sitzt er mit Voltarensalbe und Kühlakku auf dem Sofa.
Der Rest der Familie sitzt also auf dem Rasen und schaut zu, während wir uns unterhalten. Zwar weiblich und mit Multitaskingfähigkeiten ausgestattet, fällt es mir doch manchmal schwer, mich auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Manuel erzählt mir irgendetwas, ich höre nur mit einem halben Ohr zu. Und sage ganz in Gedanken: „Jonathan, wir besprechen das alles noch ganz genau zu Hause….“ Manuel schaut mich an: „Du meinst Manuel!“
Ich: „ Was hab ich denn gesagt?“
Manuel: „Du hast Jonathan gesagt.“
Ich grinsend: „Ok, ok, ich finde das kann einem ja wohl auch passieren bei der Flut von Kindern, die wir haben.“
Manuel völlig entrüstet: „Nein, das kann dir nicht passieren. Du bist die Mutter, und das gehört zu deinen mütterlichen Pflichten, dass du weißt wie deine Kinder heißen.“
hm
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26.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
Wir brauchten nur ein paar Kleinigkeiten, trotzdem freuten wir uns auf den Besuch bei Ikea. Während Beate ihn neuerdings direkt vor der Nase hat, müssen wir 70 km nach Freiburg fahren. Ist ja auch nicht so weit, aber für uns schon nicht immer machbar. Wir lieben es, durch die Gänge zu bummeln und zu schauen, was wir uns evtl. später mal kaufen werden. Und immer finden wir irgendwelche Kleinigkeiten, meistens Sachen für Sardinien. Seit 5 Jahren schon wollen wir neue Nachtschränke dort haben, die alten hatten wir vom Sperrmüll, und sie fallen schon fast auseinander. Und jedes Jahr sagen wir uns: „Die können wir auch auf Sardinien kaufen.“ Dann stehen wir in den Möbelgeschäften und ärgern uns, dass wir sie nicht doch aus Deutschland mitgebracht haben. Qualität und Preisleistung stimmen dort einfach nicht. Sardinien ist und bleibt ein teures Pflaster. Und nun stehen sie bereits in unserem Keller, unsere neuen, ganz einfachen aber für ein Ferienhaus völlig ausreichenden Nachtschränke. Ein paar Windlichter, ein neuer Besteckkasten und manch anderes Zeug liegt schon verpackt im Korb und wartet drauf ins Auto gepackt zu werden. Ich liebe Urlaubsvorbereitungen. Die Steuervoranmeldung ist weg, die Jungs verdienen sich durch ihre Mithilfe etwas Urlaubstaschengeld, Steven reinigt den Pool, Jonathan mäht den Rasen, Manuel saugt und wischt den Keller. Die letzte Wäsche wird gewaschen, am Montag kaufen wir ein und ich packe. Urlaub fängt immer schon ein paar Tage vorher an. Das Packen und Richten gehört irgendwie dazu, versetzt einen schon in das erwartende Gefühl dessen, was kommt.
hm
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