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14.7.2009 von Heike - www.frausein.de.
2/3 Regel ist ja eins der Kapitel, die in meinen beiden Büchern stehen. Sich genügend Zeit lassen für Unvorhergesehenes, Pufferzeiten einplanen, Zeit für sich nehmen und nicht zu viele Termine auf einmal planen.
Ich sollte mein eigenes Buch mal lesen. Wie kam ich nur auf die wahnwitzige Idee mich heute freiwillig, als Helferin bei den Bundesjungendspielen zu melden. Jedes Jahr an einem Dienstag kurz vor den Ferien steht dieser Termin auf dem Stundenplan, immer werden Eltern zur Mitarbeit gebeten. Und jedes Jahr musste ich ablehnen, weil ich immer dienstags Weight Watchers Treffen hatte. Seit einiger Zeit vormittags nun nicht mehr und das war für mich Grund genug, zuzusagen. Was ich natürlich nicht wusste, dass ich Besuch aus Wolfsburg bekomme, dass der Besuch mittags zum Bahnhof gebracht werden muss, dass Vlado das Auto braucht um zur Arbeit zu kommen, dass der Besuch noch Mittag essen muss bevor er abreist, dass ich den Newsletter noch fertig stellen muss und außerdem auch noch zu lernen habe. Mit etwas Bauchschmerzen, dass sich die Termine schon wieder so stauen habe ich letztendlich alles gut geplant, wusste allerdings, dass es auch stressig wird. Und dann wird mir die 2/3 Regel von oben auferlegt. Da regnet es doch heute Morgen und ein ahnungsvolles Grinsen legt sich auf meine Lippen. Per Telefonkette bekommen die Eltern mitgeteilt, dass die Bundesjugendspiele um eine Woche verschoben werden. In völliger Ruhe und Ausgeglichenheit, kann ich all das erledigen, was ich sonst auf den kurzen Nachmittag geschoben hätte, und habe sogar noch ein wenig Restzeit mit dem Besuch. Nur Joana, die weinte bitterlich. Normaler Unterricht bedeutet nämlich, dass sie erst nach Hause kommt, wenn der Zug mit dem Besuch schon Richtung Wolfsburg unterwegs ist. Was macht die Mutter? Befreit das Kind vom Sportunterricht und schon ist alles wieder gut.
hm
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