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29.7.2009 von hm.
Die Dachgepäckbox ist gepackt, die Akkus sind eingefroren, der Kaffee läuft gerade durch, die Lunchpakete für die Kinder sind fertig, das Fährticket ist ausgedruckt, meine Abrechnung ist verschickt. Dann kann’s ja losgehen. Die Kinder müssen noch bis 11.00 Uhr in der Schule sein, dann geht’s los. Unsere Fähre geht um 23.30 Uhr von Livorno los, die Nacht verbringen wir in der Kabine an Bord, morgen früh gegen 11.00 Uhr sind wir an unserem Haus. Und werden von meinem Bruder mit seinen Kindern zum Frühstück erwartet.
Und zurück bleibt ein trauriger Manuel. Es ist das erste mal, dass wir ohne ihn fahren. Wäre es doch nur so, dass er keine Lust hätte, mir würde es leichter fallen ihn hier zu lassen. Aber er würde gerne mit, bekommt aber keinen Urlaub. So möchte ich dieses Jahr nicht unsere Telefonrechnung bezahlen müssen. Am Montag kommt Schwiegermutter, so ist er wenigstens nicht ganz alleine.
Alle meine Zugangsdaten hab ich eingepackt, damit ich auch in einem Internetcafè mal die Möglichkeit habe, blog zu schreiben. Mal sehen………..
hm
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26.7.2009 von hm.
Ganz traurig waren wir vor ein paar Wochen, als nämlich alle unsere Katzenbabys nach zwei Wochen gestorben sind. Keine Ahnung warum, sie lagen einfach tot in ihrem Körbchen. Eine kleine Graugetigerte hatte ich noch versucht mit der Spritze zu füttern, leider vergeblich. Ein paar Tränen sind der Süßmaus doch gelaufen, aber wir haben versprochen, die Katze bekommt nochmal Junge. Ging schneller als gedacht. Diesmal sind es nur zwei. Gefunden hat sie Steven, vor knapp drei Wochen bei Jonathan im Bettkasten in der Legokiste. Noch sind sie aus ihrer Kiste nicht herausgelaufen, noch sind sie groß wie eine Hand, aber ich könnte ihnen pausenlos beim Spielen zuschauen und sie kraulen. Wir behalten sie beide, keiner bringt es übers Herz die Geschwister zu trennen.
Wir hoffen, dass diesmal alles gut geht, und die Mutter sie ordentlich versorgt. Manuel und die Oma, die kommt um das Haus zu hüten, sind schon instruiert, und die größte Schweinerei ist vorbei, wenn wir wieder aus dem Urlaub kommen.
hm
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26.7.2009 von hm.
Wir sitzen heute zu fünft auf dem Rasen im Renchtalstadion und schauen während der Kreismeisterschaften Jonathan beim Kugelstoßen zu. Mehr kann er für heute nicht mehr tun, der Weitsprung fällt für ihn aus. Schon beim Aufwärmen hat er sich den Oberschenkel gezerrt und konnte beim Sprint kaum noch rennen. Nun sitzt er mit Voltarensalbe und Kühlakku auf dem Sofa.
Der Rest der Familie sitzt also auf dem Rasen und schaut zu, während wir uns unterhalten. Zwar weiblich und mit Multitaskingfähigkeiten ausgestattet, fällt es mir doch manchmal schwer, mich auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Manuel erzählt mir irgendetwas, ich höre nur mit einem halben Ohr zu. Und sage ganz in Gedanken: „Jonathan, wir besprechen das alles noch ganz genau zu Hause….“ Manuel schaut mich an: „Du meinst Manuel!“
Ich: „ Was hab ich denn gesagt?“
Manuel: „Du hast Jonathan gesagt.“
Ich grinsend: „Ok, ok, ich finde das kann einem ja wohl auch passieren bei der Flut von Kindern, die wir haben.“
Manuel völlig entrüstet: „Nein, das kann dir nicht passieren. Du bist die Mutter, und das gehört zu deinen mütterlichen Pflichten, dass du weißt wie deine Kinder heißen.“
hm
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26.7.2009 von hm.
Wir brauchten nur ein paar Kleinigkeiten, trotzdem freuten wir uns auf den Besuch bei Ikea. Während Beate ihn neuerdings direkt vor der Nase hat, müssen wir 70 km nach Freiburg fahren. Ist ja auch nicht so weit, aber für uns schon nicht immer machbar. Wir lieben es, durch die Gänge zu bummeln und zu schauen, was wir uns evtl. später mal kaufen werden. Und immer finden wir irgendwelche Kleinigkeiten, meistens Sachen für Sardinien. Seit 5 Jahren schon wollen wir neue Nachtschränke dort haben, die alten hatten wir vom Sperrmüll, und sie fallen schon fast auseinander. Und jedes Jahr sagen wir uns: „Die können wir auch auf Sardinien kaufen.“ Dann stehen wir in den Möbelgeschäften und ärgern uns, dass wir sie nicht doch aus Deutschland mitgebracht haben. Qualität und Preisleistung stimmen dort einfach nicht. Sardinien ist und bleibt ein teures Pflaster. Und nun stehen sie bereits in unserem Keller, unsere neuen, ganz einfachen aber für ein Ferienhaus völlig ausreichenden Nachtschränke. Ein paar Windlichter, ein neuer Besteckkasten und manch anderes Zeug liegt schon verpackt im Korb und wartet drauf ins Auto gepackt zu werden. Ich liebe Urlaubsvorbereitungen. Die Steuervoranmeldung ist weg, die Jungs verdienen sich durch ihre Mithilfe etwas Urlaubstaschengeld, Steven reinigt den Pool, Jonathan mäht den Rasen, Manuel saugt und wischt den Keller. Die letzte Wäsche wird gewaschen, am Montag kaufen wir ein und ich packe. Urlaub fängt immer schon ein paar Tage vorher an. Das Packen und Richten gehört irgendwie dazu, versetzt einen schon in das erwartende Gefühl dessen, was kommt.
hm
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25.7.2009 von hm.
Daran muss ich einfach öfters denken, wenn ich meinen Terminplaner zücke um ihn mit Einträgen zu füllen. Vor den Sommerferien, das nehme ich mir ja jedes Jahr vor, sollte da nichts drin stehen, die Termine der Kinder kommen, immer, darauf kann ich mich 100% verlassen. Sommerfest in Bottenau, Kinderfest in Oberkirch, zwei Auftritte der Süßmaus vom Jazzdance, Klassenfeier von Steven, Zeltlager der Feuerwehr (was nicht wirklich ein Termin ist, an dem ich dabei bin, aber einen Abend vorher mitgeteilt bekommen, dass der Sohnemann noch gewaschene Wäsche braucht) Schulbandauftritt von Jonathan und am Sonntag nach dem Gottesdienst geht es noch zu den Leichtathletik-Wettkämpfen, an denen Jonathan das erste mal teilnimmt.
Aber so stressig sich das auch anhört, es ist viel mehr schön als stressig. Ich empfinde mich reich beschenkt. Vier Kinder, das ist besonders, dafür bin ich so sehr dankbar. Julian würde dort noch gut dazu passen. Und ich mache mir immer wieder mal meine Gedanken, wie er sich wohl entwickelt hätte. 16 Jahre wäre er jetzt, er würde das Bild komplett machen. In unseren Herzen lebt er weiter, die Erinnerung bleibt und ich merke, Sardinien steht vor der Tür. Der Ort, wo wir ihn immer wieder finden, in unseren Gedanken, in der Zeit, die wir dort haben. Schmerzlich ja, aber auch schön, doch auch wieder eine Zeit zu haben, in der er noch intensiver präsent ist.
hm
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24.7.2009 von hm.
Ich fahre ja nur für knapp vier Wochen in den Urlaub. Und dennoch war mir gestern ganz melancholisch zu Mute. Meine Teilnehmer vier Wochen alleine lassen, mmhhh das bringe ich nur ganz schwer übers Herz. Gut zu wissen, dass die Kollegin, die mich zumindest in zwei Treffen vertritt super gut ist, und ich von daher beruhigt sein kann. Als Abschied hab ich dann gleich für alle Treffen einen Tassenkuchen gebacken. Nur eine Gruppe, die bekam leider nichts. Bin ich doch gestern um 6.00 Uhr aufgestanden und hab sofort den Kuchen gefertigt und in den Ofen geschoben, damit er noch ein wenig auskühlen kann bevor ich losfahre, blieb er leider auf meiner Arbeitsplatte in der Küche liegen. Erst auf der Autobahn viel mir das auf. Und so musste mein Morgentreffen leer ausgehen. Dafür backe ich den Kuchen nochmals wenn ich wieder komme, versprochen.
Und jetzt geht es im Akkord an die letzten Urlaubsvorbereitungen: Einkaufen, Waschen, Packen, Betten beziehen (ich mag frische Bettwäsche, wenn ich aus dem Urlaub komme), Steuererklärung wegschicken, Karteikasten für die Kollegin richten, und die 1000 anderen Kleinigkeiten, die immer noch zu erledigen sind. Und so ganz fertig mit Arbeiten bin ich nicht. Dienstagabend halte ich mein letztes Treffen, Mittwoch früh geht es los, gleich wenn die Kinder aus der Schule kommen.
hm
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20.7.2009 von hm.
In Deutschland kann man sich aber so gar nicht auf die Wettervorhersage verlassen. Ein stürmisches, kaltes, regnerisches Wochenende hatten sie angesagt. Sehr schade, unser Steven war mit der Feuerwehr im Zeltlager, ich hätte ihnen schöneres Wetter gewünscht. Joana sollte am Samstag einen Auftritt beim Sommerfest im Stadtgarten haben. Wir mussten in die Realschule ausweichen. Und wir hatten ein Gemeindesommerfest bei uns im Garten geplant. „Was machen wir bei Regen?“, stellte sich einigen von uns die Frage. „Grillen unterm Dach und gegessen wird drinnen.“ Mein Mann findet solche Herausforderungen auch überhaupt nicht tragisch. Es findest sich für alles eine Lösung. Und tatsächlich, genügend Platz hätten wir, allerdings ist es draußen schöner und weitläufiger.
Und dann, haben wir von mittags bis abends den schönsten Sonnenschein. 34 Personen habe ich gezählt, die sich sichtlich wohl gefühlt haben. Eine schöne Gemeinschaft, super leckeres Essen, ein kleiner Spaziergang, allgemeines Gelächter, das Wohlfühbarometer stand ganz oben. Eine kleine, motivierte, liebenswerte Gemeinde. Und abends war mit meinem Mann alles ganz schnell wieder aufgeräumt.
hm
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19.7.2009 von hm.
Nachdem vorgestern fest stand, dass ich zu spät zu meiner Prüfung komme, schaltete ich meinen I-Pod an um mich etwas abzulenken. Und stoße auf ein Hörbuch, das mir eine Freundin gegeben hatte. „Der Glücksbringer“…..ich war etwas skeptisch, aber dennoch hörte ich mal rein. Und dann war es wohl das Beste, was mir kurz vor der Prüfung passieren konnte. Ich kannte ihn gar nicht, ließ mich aber von seinem Humor einfangen. Eckart von Hirschhausen gab seine Tipps rund um das „Glücklichsein“ zum Besten. Und obwohl mir kurz zuvor noch die Kehle wie zugeschnürt war, musste ich zwischendrin mitten im Zug lachen. Und was gibt es in solchen Situationen besseres, außer aus tiefstem Herzen zu lachen?
Ganz besonders fand ich seine Eiscremediät. Wenn er sich so richtig vollgefressen hat, dann geht er hin, und isst die gleiche Menge an Eiscreme hinterher. Warum??? Ist doch logisch. Die Kalorien, die er zuvor aufgenommen hat sind Wärmeeinheiten, also isst er das Eis, um alles wieder zu neutralisieren. Ich finde den Mann klasse.
Und genau das hab ich Freitagnachmittag sofort getan. Nach bestandener Prüfung hab ich mich gefreut, dass mein Vater von Köln nach Düsseldorf kam. Und wo lädt er mich ein, bevor mein Zug wieder nach Hause fährt? In die Eisdiele. Wir hatten das Thema gerade erst im Treffen. Und was soll ich sagen, nach den Strapazen hatte ich so gar keine Lust auf einen Obstsalat mit einer Kugel Eis. Da musste es ein Amarenabecher mit Schokoladen- und Pfefferminzeis sein……..mit Sahne.
hm
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18.7.2009 von hm.
Manchmal wird einem nichts geschenkt, manchmal kommt es noch blöder als man denkt. Die Worte aus dem Zertifizierungsseminar vor zwei Wochen klingen noch in meinem Ohr: „Was ist, wenn unser Zug Verspätung hat oder wir im Stau stehen, wenn wir nicht pünktlich zur Prüfung in Düsseldorf sind?“, fragte eine meiner Kolleginnen. Die Antwort saß: „Dann haben Sie Pech gehabt. Wir beginnen pünktlich um 10.00 Uhr mit der schriftlichen Prüfung, sie haben eine Stunde Zeit, wenn sie zu spät kommen, müssen sie mit den anderen abgeben.“
Eigentlich hatte ich vor mit einer Kollegin mit dem Auto zu fahren. Um 5.00 Uhr losfahren, das müsste zu schaffen sein, dachte ich. Nach der Aussage war ich dann doch unsicher. Morgens früh Berufsverkehr in Düsseldorf, und auch auf den Autobahnen kann viel passieren. Also buchte ich doch lieber den Zug. Einmal hin und zurück nach Düsseldorf, in Köln würde ich umsteigen. Um 9.30 Uhr war Ankunft, bis zum IHK-Forum sind es ca. 5 Minuten Fußweg. Dann reicht es mir noch für eine Tasse Kaffee……………dachte ich.
Seid einer Woche bin ich so etwas von aufgeregt, wegen dieser blöden Prüfung, die ich sogar noch freiwillig absolviere. Alle versichern mir, dass ich es sowieso schaffe, und das setzt mich noch mehr unter Druck……und wenn nicht? Und dann passiert das, was ich am wenigsten gebrauchen konnte.
Kurz vor Köln bleibt der Zug plötzlich stehen, und eine Durchsage lässt mir sofort die Tränen in die Augen schießen. „Meine Damen und Herren, aufgrund einer Baustelle, werden wir eine Verzögerung von 20 Minuten haben.“ 20 Minuten, ich habe in Köln nur 6 Minuten zum Umsteigen. Mit 100% Sicherheit erreiche ich meinen Anschlusszug nicht. Ich kämpfe mit den Tränen in meinen Augen, rufe sofort Vlado an, kann kaum sprechen, und auch er weiß nicht, was ich tun soll. „Ruf doch deinen Vater an, der könnte dich fahren.“ Der schläft um diese Zeit noch, bis er von Löwenich in Köln ist, mich nach Düsseldorf gefahren hat, bin ich schon zweimal zu Fuß da.“ Ich werde einen anderen Zug nehmen müssen, wenn denn einer fährt, der dann auch noch pünktlich ist. Ein Telefonat bei der IHK, und mir wurde gesagt, alles ok, wenn ich bis zu 20 Minuten später komme, darf ich nachschreiben, aber nicht länger.
Endlich in Köln angekommen achte ich auf die Ansagen am Bahnhof. Auf Gleis 9 soll ein Zug nach Düsseldorf fahren, auf der Anzeige steht nichts. Dort steht, um 9.17 Uhr fährt einer auf Gleis 10. Ich stehe auf Gleis 5, renne mit meinem schweren Präsentationsgepäck in Rock und Stöckelschuhen den Bahnhof entlang, die Treppen rauf um festzustellen, dass der Zug gerade abgefahren ist. Keine Menschenseele in der Nähe, die mir eine Auskunft geben kann, und es muss ja schnell gehen. Mir verschwimmen die Buchstaben auf der Anzeigentafel, ich kann mich kaum auf das Wort Düsseldorf konzentrieren. Dann irgendwann, nach gefühlten 10 Minuten endlich sehe ich, dass noch ein Regionalzug um 9.31 Uhr von Gleis 2 fährt. Wieder renne ich den ganzen Bahnhof entlang, die schweren Taschen, das klopfende Herz und die weichen Beine ignorierend. Ich kann mir kaum die Tränen zurückhalten. Und dann endlich sitze ich in dem Zug, nachdem ich mich dreimal bei Passanten erkundigt habe, ob er auch tatsächlich in Düsseldorf am Bahnhof hält. Ein zweiter Anruf bei der IHK, ich komme sicher 20 Minuten später.
Vom Bahnhof aus laufe ich, so schnell mir das in meiner Montur möglich ist zum IHK-Gebäude. Leise schleiche ich mich in den Prüfungsraum, alle sind schon am Schreiben. Bevor ich anfange tue ich etwas, ohne dass ich diese Prüfung nie begonnen hätte. Ich schließe die Augen und bete, dass Gott mir Ruhe schenkt, mich die Fragen verstehen lässt und überhaupt, dass ich dieses Ding bestehe.
Ich war gleichzeitig mit den anderen fertig, fast zwei Stunden musste ich auf das Ergebnis warten. In die mündliche Prüfung zu kommen, bedeutet, dass man die schriftlich bestanden hat. Der erste Schritt war geschafft. Und während meiner Präsentation, dem Rollenspiel und den Fragen vor dem Prüfungsgremium wusste ich schon: Ich hab bestanden. Besser hätte es nicht laufen können.
Nach kurzer Wartezeit bekam ich dann mein offizielles Ergebnis. Und das, was der Prüfer mir dann gesagt hat, trieb mir nochmal die Tränen in die Augen, vor Glück, vor Ergriffenheit und voller Dankbarkeit und vielleicht bin ich sogar ein wenig rot geworden.
Heike Malisic
Fachfrau für Ernährungs- und Gewichtsmanagment ![]()
hm
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15.7.2009 von hm.
Heute am Mittagstisch hatten wir es vom Thema: Kostgeld zu Hause abgeben. Manuel, bereits in der Ausbildung muss jeden Monat etwas von seiner Ausbildungsvergütung abgeben. Jonathan, auch im Begriff demnächst eine Ausbildung zu beginnen fand das blöd.
Jonathan: „Ist aber ungerecht, wenn ich genau so viel abgeben muss wie Manuel. Der hat ja eine Wohnung, ich nur ein Zimmer.“
Vlado: „Es geht nicht um Miete, es geht um alles, Essen, Trinken, wohnen, Strom und Wasser. Das muss ja alles bezahlt werden. Und es ist nur fair, wenn ihr euch beteiligt. Außerdem lernt ihr gleich, dass das Leben etwas kostet.“
Jonathan: „Na ja, und wenn ich nur auf der Arbeit esse, und mich nicht wasche und kein Licht in meinem Zimmer anmache, den Computer nicht benutze und mich ganz still verhalte?“
Ich: „Na dann kannst du in die graue Mülltonne umziehen, da brauchst du dann auch kein Kostgeld abzugeben.“
hm
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