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27.6.2009 von Heike - www.frausein.de.
Zwei Wochenenden hintereinander voller Feste, das strengt schon an. Während wir letztes Wochenende voll und ganz auf das Stadtfest in Renchen vorbereitet waren, hieß es heute Morgen für mich in die Stadt zum Oberkircher Kindertag. Mein Töchterchen hatte einen Auftritt, allerliebst und gerade noch rechtzeitig, bevor es so richtig anfing zu regnen. Und anstatt gemütlich über den Kindertag zu bummeln, sitzen wir zu Hause, jeder geht seiner eigenen Lieblingsbeschäftigung nach. Meine Muskelkater vom Geburtstagsgeschenk lassen so langsam nach, die Muskeln haben sich an die täglichen Übungen gewöhnt und es macht sooooooooo viel Spaß. Und gestern kam doch tatsächlich der Postbote und brachte mir noch einen Herzenswunsch ohne Absender. Manchmal kann ich es gar nicht fassen, wie sehr ich verwöhnt werde. Irgendwann dämmerte es mir dann, dass der fehlende Absender nur mein kleiner Bruder sein kann. Wie wahr, wie wahr.
Morgen ist wieder Fest, diesmal Schulfest in Bottenau. Wieder Kuchen backen, Salat zubereiten, Kuchen verkaufen…..und den ganzen Nachmittag von zu Hause weg sein. Grundsätzlich sollte man sich als Mutter von vier Kindern vor den Sommerferien nichts vornehmen. Die Schulen geben genügend Termine vor. Dennoch stehen zwei wichtige Fahrten nach Stuttgart am Freitag und zwei Wochen später nach Düsseldorf an. Ich bereite mich auf eine Zertifizierungsprüfung vor und muss sagen, ich bin sehr begeistert. Begeistert davon, sich mit der Thematik, die ich Woche für Woche im Treffen erlebe nochmals so intensiv auseinander zu setzen. Das schult, und für Schulungen bin ich immer zu haben.
hm
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27.6.2009 von Heike - www.frausein.de.
Diese Woche bin ich mehrfach mit dem Tod konfrontiert worden. Eine Mutter erzählte mir, sie habe ihren 19-jährigen Sohn vor einem halben Jahr durch einen Verkehrsunfall verloren. Eine Teilnehmerin steht am Mittwoch vor mir und sah aus, als hätte sie gerade mit Ach und Krach einen Boxkampf gewonnen. Blaues Gesicht, Prellungen am ganzen Körper. „Frau Malisic, wir saßen im Auto und da kam einer auf uns zu in Schlangenlinie, und wir konnten nicht mal ausweichen.“ Und sie macht sich Sorgen darüber, dass sie nicht abgenommen hat. Mir standen die Tränen in den Augen. Ich versuchte sie zu trösten: „Ihr Gewicht ist wohl das aller unwichtigste. Frau F. sie haben das überlebt.“ Und dann muss sie natürlich weinen und ich versuche mich zu beherrschen, weil da noch 70 andere Teilnehmer warten. Und dann stirbt Michael Jackson……und so viele andere Menschen auch, in jeder Minute.
Mir wird in solchen Situationen immer wieder eins deutlich. Unser Leben hier auf dieser Erde ist nur Stückwerk, ein Bruchteil dessen, was die Ewigkeit bedeutet. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, daran, dass alle diejenigen, die an Jesus glauben mit ihm beim Vater sein werden. In einem neuen Lied, was ich gerade mit meinem Sohn lerne und am Sonntag im Gottesdienst singen werde heißt es:
„Eine kurze Zeit……dann sind wir vereint.“
hm
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