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19.6.2009 von Heike - www.frausein.de.
Diese Woche hatten wir es von Bewegung. Und wieder einmal kamen wir in allen Treffen zu der Erkenntnis, dass das Wichtigste an der Bewegung der Spaßfaktor ist. Es nützt nichts, wenn der Sport keinen Spaß macht, dann hält man ihn nicht lange aus. Weiß ich eigentlich, und leistete mir dennoch im Januar einen Crosstrainer. Obwohl ich eigentlich weiß, dass ich nicht für Geräte geschaffen bin. Schon immer haben die mich gelangweilt. Ein Jahresvertrag in einem Fitnesscenter vor mehr als 20 Jahren war rausgeschmissenes Geld. Den Crosstrainer habe ich höchstens 8 mal benutzt. Was ich mag:
Joggen,
Nordic Walking
Aerobic
Tanzen
Und dafür brauche ich kein Gerät. Ein paar Turnschuhe, ein nettes Outfit und Musik im Ohr, das reicht mir. Meistens laufe ich, manchmal hab ich allerdings keine Lust auf frische Luft, manchmal will ich auch zu Hause bleiben. Und dafür hab ich jetzt etwas Neues für mich entdeckt. Ich ziehe meine Sportklamotten an, und lege mir gute Musik ein, stell mich vor den Spiegel und tanze. Einfach so, nur für mich, in meinem Rhythmus, mit meinen Bewegungen, manchmal baue ich ein paar Aerobicübungen mit ein, und schaue immer auf die Pulsuhr. Eine halbe Stunde bewege ich mich in meiner optimalen Fettverbrennungsherzfrequenz, dann lasse ich das Ganze mit ein paar Muskelübungen mit einem Flexband ausklingen. Macht Spaß und ist super effektiv.
Und der Crosstrainer? Der stand nun einige Monate ungenutzt im Keller. Vor einer halben Stunde hat er den Besitzer gewechselt, eine meiner Teilnehmerinnen freut sich, ich mich auch.![]()
hm
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19.6.2009 von Heike - www.frausein.de.
„Im Leben kriegst du nichts geschenkt.“, erzählt mir letztens jemand und ich komme ins Grübeln. Finde ich nicht. Einiges bekommt man schon geschenkt, für anderes muss man etwas tun. Und ich bin dankbar für die Geschenke, die ich erhalte. Dinge, für die ich nichts tun muss, die mir einfach so entgegenkommen. Mir fällt da spontan ein, dass meine Kinder relativ selten krank waren, das ist geschenkt, da hab ich nicht viel für getan. Ganz oben auf meiner Geschenkliste steht natürlich die Gnade Gottes. Als gläubige Frau nehme ich sie jeden Tag in Anspruch, weiß, dass ich mit all meinem Versagen zu Jesus kommen darf, dass er mir vergibt, und das ganz umsonst. Würde ich noch ein Weilchen überlegen, die Liste nähme kein Ende.
Genauso lang allerdings wird auch die Liste mit den Dingen, die wir nicht geschenkt bekommen. Mir fallen da ein: gute Noten, Freundschaften, eine gute Ehebeziehung, ein ordentlicher Haushalt, ein gepflegter Garten, ein passables Äußeres und nicht zuletzt natürlich auch unser Gewicht. Davon hatten wir es gestern im Treffen. Eine Teilnehmerin erzählt: „Ich esse nun mal so gerne und beweg mich am liebsten gar nicht.“ Genau, so geht es vielen von uns!!! und???
Schlankheit bekommen wir nicht geschenkt, dafür müssen wir etwas tun, ich auch. Und wieder einmal (wie wohl mein ganzes Leben lang) werde ich vor dem Urlaub Points zählen, mich mindestens dreimal die Woche bewegen und zusätzlich etwas Muskeltraining absolvieren. Von alleine passiert nämlich auch bei mir nichts. In genau sechs Wochen liege ich bereits am Strand von Sardinien. Bis dahin sollte doch noch was gehen……
hm
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