Archive für Mai 2009

Englisch und Französisch


Ich wunder mich ein wenig, dass mir meine Mutter schon am Freitag per E-Mail frohe Pfingsten wünscht, weil wir angeblich nach Wolfsburg fahren. Heute telefoniere ich mit ihr und erkläre ihr, dass wir erst Fronleichnam fahren.

Sie: „War das nicht erst?“

Ich: “Nein Mama, das war Christi Himmelfahrt.“

Sie: „Ja das weiß ich auch, ich dachte Fronleichnam war auch schon.“

Ich: „Heute ist Pfingsten.“

Sie: „Na hör mal, das weiß ich ja wohl auch.“

Ich: „Na dann schieß mal los, was feiern wir denn heute? Aber achte auf deine Worte, ich schreib das in den Blog.“

Sie lacht: „Ich sag jetzt gar nichts mehr……“

Die wenigsten wissen tatsächlich was an Pfingsten gefeiert wird aber meine Mutter erinnert sich dann doch wieder an den Religionsunterricht: „Also, das war der Tag, an dem kamen solche Feuerzungen vom Himmel und plötzlich konnten die alle englisch und französisch…..“Alles klar, englisch und französisch……

Als Pfingstgemeinde wissen wir natürlich was wir an Pfingsten feiern. Und nach der heutigen Predigt meines Mannes bin ich auch gerade mal wieder glücklich in einer Pfingstgemeinde zu sein. Und für all diejenigen, die sich schon immer mal gefragt haben, in was  für eine Kirchengemeinde wir gehen, wir sind seit gestern online. Zwar noch in den Kinderschuhen aber das wird schon……… Und demnächst werden wir auch wieder eine BfP-Gemeinde. Aber jetzt haben wir erst einmal Gemeinderäumlichkeiteneinweihungsfeier, mit Sektempfang und Gottesdienst. Und alle, die Lust haben, dürfen gerne kommen.

hm

Alles, nur nicht langweilig


Manchmal sehne ich mich ein wenig danach. Nach einem Leben in Gleichförmigkeit, mit nicht allzu großen Wellenbewegungen, etwas ruhiger, etwas langweiliger, etwas beständiger. Aber es ist mir nicht beschienen. Immer wenn ich denke, jetzt lass ich es etwas langsamer angehen, kommen doch wieder neue Projekte auf mich zu, zu denen ich meistens auch gerne „Ja“ sage.  Aber ich lerne, bei unwichtigen Dingen auch ein „Nein“ aus meinem Mund zu lassen.

„Ja“ gesagt habe ich zu unserer Gemeindegründung vor zwei Jahren. Und mein „Ja“ bedeutet auch ein „Ja“. Und nun ist es endlich soweit. Nachdem wir im Oktober endlich Gemeinderäumlichkeiten in Renchen anmieten konnten, steht die Eröffnung nächste Woche Samstag bevor. Die letzten Renovierungs- und Putzarbeiten werden durchgeführt. Eifrig wie die Bienen schwirren unsere Gemeindegeschwister durch die Räumlichkeiten. Da werden Wände gestrichen, Teppichboden verlegt, gefliest, Lampen angebracht, Kinderräume bemalt, Gardinen genäht und all die 1000 Kleinigkeiten, die hinterher keiner sieht. Morgen haben wir Gemeindestunde nach dem Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen. Und  dann können wir schon unser fast fertiges Werk bewundern. Gottesdiensträume, zu denen ich ab sofort auch gerne einmal Gäste einlade. Neue Projekte, die mit viel Mühe, Arbeit, Kummer aber auch so viel Liebe, Leidenschaft und Enthusiasmus entstehen.

Gestern bekam ich von meinem Produzenten den Programmablauf für die Kochserie. 12 Folgen werden wir drehen, das sind 74 Seiten, mit Dialog zwischen der Ökotrophologin und mir. Ich freu mich sehr auf die Aufnahmen und sehe jetzt schon mit freudiger Erwartung dem ersten Kennenlernen im Juli entgegen.

Gleichförmig und beständig würde ich mein Leben nicht beschreiben. Auch wenn ich mir das manchmal wünschte, ist es doch auch aufregend mit immer neuen Projekten zu leben. Und was ich gestern mal wieder gelesen habe: „Das Beste kommt noch!“

hm

Technik, die begeistert


Ich kann mir gut vorstellen, dass die rasante Entwicklung der Technik nicht jedermanns Sache ist. Ganz stolz bin ich auf meine Mutter, dass sie sich jetzt, im Rentenalter noch ein Notebook angeschafft hat. Mein Bruder steht ihr immer mal wieder mit Rat und Tat zur Seite, aber sie meistert das mit Bravour. Auch mein Vater ist seit einiger Zeit online und wir können uns immer mal wieder E-Mails schreiben. Und nun hat es meine Schwiegermutter auch gepackt. Mit fast 80 Jahren trifft sie die Entscheidung: „Ich brauch einen Rechner. Es kann ja nicht angehen, dass alle Leute rund um mich herum wissen, was im blog meiner Schwiegertochter steht nur ich nicht.“ Der blog ist sicherlich nicht der einzige Grund, aber was sie will, dass will sie. Und so hat mein fast alles könnender Mann ihr ein gutes Notebook mit Drucker besorgt, ihr alle wichtigen Programme installiert, ihr telefonische Anweisungen gegeben wie sie Internet erhält. Seit zwei Tagen sind die Geräte bei ihr und jetzt fängt der Stress erst an.

„Wo ist das Ladekabel??? Wie sieht das denn aus???“

Nachdem der Rechner dann endlich lief versuchte Vlado ihr Schritt für Schritt zu erklären, wie sie die einzelnen Programme bedient.

Er: „Nimm mal die Maus in die Hand und drück die linke Taste.“

Sie: „Da ist keine linke Taste.“

Er: „Doch Mutti, du hast die Maus in deiner rechten Hand, dein Zeigefinger liegt auf der linken Taste, dein Mittelfinger auf der rechten.“

Sie: „Junge, ich seh das doch, da sind keine Tasten.“

Das Ganze geht so fast eine halbe Stunde bis mein Mann irgendwann begriffen hat, dass Schwiegermama die Maus falsch herum gedreht hat. Klar waren da keine Tasten.

Am nächsten Tag das gleiche Prozedere: „Da ist kein Fenster……..wo ist da ein rotes Kreuz? Da öffnet sich was und das krieg ich nicht mehr zu. Da spielt plötzlich Musik, wie krieg ich die wieder aus? Was für ein Knopf? Wooooooooo, Wieeeeeeee. Waaaaaaas“

Ich finde sie mutig, bemerkenswert, bewundernswert und überhaupt, einfach klasse: Alle beide, die Schwiegermama und den Sohn.

hm

Ich packe in meinen Koffer


Ab und zu gibt es bei uns mittags Milchreis. Die Kinder essen es mit Nutella, ich würde auch gerne, bleibe aber bei den Erdbeeren. Seitdem ich einen Thermomix habe ist Milchreismachen ein Kinderspiel. Während ich früher schon mindestens alle 5 Minuten den Reis umrühren musste, damit er nicht anbrennt, erledigt das heute alles dieses vollelektronische Wunderwerk. Beim Essen am Mittwoch verkünde ich: „Ich bin so begeistert, dieses Jahr nehme ich den Thermomix mit in den Urlaub.“ Die Kinder stöhnen: „Ach nö, lass ihn zu Hause, der passt nicht zu Sardinien.“

Ich: „Warum sollte ich, das Ding erleichtert mir so manche Arbeit. Denkt nur mal an die vielen gefüllten Ravioli, die ich im Urlaub selbst mache, das Kneten des Teiges ist so mühsam, und im Thermomix ist der in zwei Minuten fertig, auf Knopfdruck.

Steven: „So eine hochwertige Technologie hat doch im Urlaub nichts verloren.“

Jonathan: „Außerdem ist das unurlaublich.“

Alles klar, ich weiß genau was sie meinen. Da meine Kinder aber auch ihre Playstation mitnehmen, was ich schon seit Jahren unurlaublich finde, packe ich den Thermomix auch ungefragt ein.

hm

Nur die Schuhe bleiben an


Diese Woche empfinde ich es wieder ganz stark: Die Glückseligkeit einen Job auszuführen, der mir so viel Spaß macht. Ich liebe es, Woche für Woche meine Teilnehmer zu motivieren, sie ein Stück ihres Weges zu ihrem Ziel zu begleiten. Sie durch Höhen und Tiefen zu führen und ihnen mit fachlicher Kompetenz, einiges an Lebensweisheit, mit meiner persönlichen Art aber unbedingt immer wieder mit ganz viel Humor zu begegnen. Manche Tage, die laufen gar nicht so, wie ich mir das vorstelle. Da zieht sich so ein langweiliges Thema wie Kaugummi durch die Reihen und so richtig greift es nicht. Manchmal haben meine Teilnehmer einfach keine Lust zum Reden, dann reiß ich mir ein Bein aus, um alle zu unterhalten und ihnen die nötige Motivation mit in die Woche zu geben. Aber das ist nur manchmal, eigentlich eher sehr selten. Denn meistens ist es vor allen Dingen lustig. Meine besten Treffen sind diejenigen, in denen wir viel lachen. Und ich liebe es, wenn dadurch alle gut drauf sind und man bekommt das Gefühl, alle schweben doch ein wenig leichter aus dem Gruppenraum nach dem Treffen, weil sie sich eben mal etwas von der Seele gelacht haben.

Gestern hab ich mich fast nicht wieder eingekriegt. Wir diskutieren ja immer mal wieder über die Gründe, warum die Waage ein Plus zeigt. Gerade ist mal wieder zunehmender Mond, das Thema hatten wir erst vor vier Wochen. Die Erdbeeren mit 31 kcal pro 100 g schlagen manchmal auch zu Buche, wenn man täglich mehr als ein Kilo davon isst. Schuld gestern war unbedingt die etwas schwerere Bekleidung, aber eine Teilnehmerin brachte alle zum brüllen: „Bei mir liegt‘s am Bügel-BH. 100 g fehlen mir zu meinen 24 kg. Und den wird ich gleich nach dem Treffen ausziehen, und dann wieg ich mich nochmal.“ Gesagt, getan, grinsend klebe ich ihr das 8. Sternchen in ihr Teilnehmerbuch für ihre abgenommene 24 kg. Was so ein Bügel-BH doch ausmachen kann. Bei mir dürfen die Teilnehmer alles ausziehen, nur die Schuhe müssen sie anbehalten.

hm

aufgelöster Mitarbeiterstress


Seit ein paar Wochen habe ich Mitarbeiterstress. Die Eine kann mittwochs nicht mehr, die Andere gibt ihren Job von Dienstag an die Mitarbeiterin von Mittwoch Für Mittwoch suche ich jemanden, da  bekomme ich die Info, dass die Mitarbeiterin mittwochs evtl. doch wieder kann, die, die Dienstag da war kann jetzt aber Dienstag nicht mehr und die endgültige Bestätigung, dass die Mitarbeiterin von Mittwoch nun auf jeden Fall wieder mittwochs kann, bekam ich erst vor zwei Tagen. Alles etwas wirr, und vor allen Dingen stressig. Letzten Dienstag stand ich dann plötzlich ganz alleine im Treffen und war mit den 40 Teilnehmern doch etwas überfordert. Eine ganz liebe Frau erbarmte sich meiner und bot mir an: „Ich kann ihnen gerne einmal behilflich sein.“ Ein paar Mails hin und her, und jetzt ist sie meine neue Mitarbeiterin. Das Einlernen dauert natürlich immer ein wenig, bin gestern also extra 15 Minuten früher ins Treffen gefahren um mich mit ihr zu treffen. Da komme ich durch den strömenden Regen, doch ein paar Minuten später in den Treffenraum und sehe schon von weitem eine offene Tür, die Putzfrau war gerade am Werk. Und im Raum: Da stand meine neue Mitarbeiterin, hatte schon alle Stühle und Tische gestellt und grinst mich an. Das fängt ja super an. Und während der Servicezeit und auch hinterher freue ich mich, alles läuft wieder seinen normalen Gang, und ich bin bereichert, nicht nur durch eine fähige Mitarbeiterin sondern auch durch eine sehr nette Person, die ich jetzt näher kennenlernen darf. Es geht immer wieder etwas, man lernt nie aus, und man lernt immer wieder neue Menschen kennen, was für eine Bereicherung.

hm

Die Schule schwänzen


Ferien der Kinder ist dann doch nicht Urlaub für mich. Einen Gang runter schalten darf ich schon. Es wird morgens etwas länger geschlafen, ein bisschen getrödelt, mit Kindern im Haus bin ich auch im Haushalt nicht so schnell wie sonst. Heißt aber auch, heute den Newsletter für meine Teilnehmer erstellen, die Weight Watchers Treffen vorbereiten, heißt diese Woche auch eine neue Mitarbeiterin anlernen und nebenbei noch Inventur. Dennoch liebe ich es, wenn alle zu Hause sind.

Die Ferien sind ja aufgrund der Europawahlen um eine Woche vorverlegt worden. Und irgendwie hab ich das nicht so richtig mitbekommen. Dachte ich doch, in zwei Wochen sind noch Ferien. Und plane einen Ausflug für vier Tage nach Wolfsburg. Nicht wegen der Meisterschaft, der Plan liegt schon ein paar Monate zurück. Vlado muss etwas am Haus tun, ich halte eine Buchvorstellung in meinen alten Weight Watchers Gruppenräumen, bin noch zum referieren nach Salzgitter auf einen Frauenabend eingeladen und Vlado wird am Sonntag in der alten Gemeinde predigen. Ein Besuch im Badeland hab  ich den Kids versprochen, ein paar Freunde werden besucht, das Wochenende ist voll. Blöd nur, dass die Kinder gar keine Ferien mehr haben. Sie werden es wohl cool finden, wenn ich mir die Genehmigung der Direktoren einhole, aus Wichtigem Grund nach Wolfsburg fahren zu müssen, und drei Kinder nicht alleine hier zu lassen. Donnerstag ist ja bei uns der Feiertag, aber Freitag müssen sie schwänzen.

hm

Meine Lieblingstemperatur


Für mich genau richtig, nicht zu warm und nicht zu kalt. Meine Seele frohlockt wenn das Thermometer die 30 überschreitet. Wegen mir könnte das so bleiben, bis Ende Oktober. Ich brauche keine Abkühlung, mir reichen das Schwimmbad, die Dusche und der besondere Luxus unseres Pools. Ich liebe diese sommerlichen Temperaturen, mir ist es fast nie zu heiß. Alles was an Arbeit draußen getan werden muss verschiebe ich auf die Abendstunden oder den Morgen.  Joggen ist fast nicht möglich, obwohl ich mich heute nach 9.00 Uhr noch gewagt hatte. Das lasse ich demnächst (nachdem mich eine Autofahrerin vor lauter Mitleid heute Morgen schon nach Hause bringen wollte). Vielleicht jogge ich im Pool hin und her. Ein paar Tage werde ich allerdings noch warten müssen. Das Wasser haben wir gestern erst eingelassen. Einen halben Tag lang läuft die Wanne voll, und Leitungswasser hat eine Temperatur von ca. 17,5 Grad. Ich geh nicht rein, solange die Marke von 21C° nicht überschritten ist. Die Kinder sind da sehr viel mutiger.

Dafür war ich zwei Tage mit den Kindern im Schwimmbad. Es ist zwar brechend voll, aber eigentlich haben wir alle unseren Spaß. Die Kinder sowieso, und ich finde immer jemanden zum Erzählen oder tue einfach mal nichts. Planschen mit Joana, ein wenig schwimmen, relaxen auf dem Handtuch, einfach nichts tun. Die Kinder haben Ferien und auch für mich fühlt es sich ein bisschen an wie Urlaub.  

hm

Geben und nehmen


Geben ist seliger, denn nehmen. Das ist schon eine alte biblische Aussage. Und sie stimmt zu 100%. Aber nicht nur das Geben im Sinne von „Verschenken“ ist seliger, selbst das Wegschmeißen. Nachdem wir am Samstag den ganzen Tag über einen Teil unseres Gartens kultiviert haben, fiel eine Unmenge an Unkraut und Heckenabfall an. Heute Morgen wollten wir das alles Entsorgen. Also sind Vlado und ich zweimal zur Mülldeponie gefahren und haben das ganze Grünzeug dort abgeladen. Und nebenbei ließen wir noch ein paar alte Gegenstände, die längst auf den Sperrmüll sollten dort. „Wegschmeißen hat etwas Befreiendes an sich.“, freue ich mich nach getaner Arbeit. Und freue mich auch an geordneten Kleiderschränken, denn auch das Ausmisten von alten Klamotten stand letzte Woche auf meiner todo-Liste. Und riesige Kartons warten darauf den Besitzer zu wechseln. Die Hausverwalterin unseres Ferienhauses auf Sardinien hat eine Menge Enkelkinder, und die wiederum haben nicht viel Geld. Da freut es mich, dass die Sachen noch gebraucht werden. Und wo ich gerade dabei bin, würd ich doch am liebsten mal unsere beiden Garagen ausmisten, da gäbe es einiges „zu geben“.

hm

5:1


Ein ganz wenig patriotisch bin ich schon. Vor allen Dingen wenn es um Fußball geht. Nicht, dass ich mich für diesen Sport interessiere. Nicht, dass ich wüsste, was so in der Bundesliga los ist. Aber für Länderspiele während einer WM oder einer EM kann ich mich schon begeistern. Allerdings bin ich immer so super aufgeregt, dass ich den Nervenkitzel bis zum Schlusspfiff kaum aushalten kann. Könnte ich, würde ich mir das Ergebnis immer vorher sagen lassen. Genauso lese ich bei Romanen immer zuerst die letzte Seite. Ich bin nicht neugierig, aber Spannung kann ich kaum ertragen. Aber weder EM noch WM hielten mich die letzten fünf Wochen samstags in Anspannung. Es war die Sportschau. Denn auch wenn wir schon seit 5 Jahren nicht mehr in Wolfsburg wohnen so fieberten Vlado und ich doch ein wenig mit. Wir haben es uns für die Wolfburger gewünscht, dass sie sich den Meistertitel holen. Und wie wir die Stadt kennen, herrscht dort gerade Ausnahmezustand. Wir werden hier mit einem Glas Sekt anstoßen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sie 1997 in die 1. Liga aufstiegen. Damals feierte ich am Stadion mit. Und nun 2009 holen sie sich tatsächlich mit einem verdienten 5:1 den Titel. Ein Dankeschön gilt sicherlich auch den Bremern. Auch wenn sie gekonnt hätten, ich glaube es war Ehrensache, dass sie verlieren.

hm