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12.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Etwas abgehetzt komme ich heute kurz vor halb zehn in der Gemeinde an. Osterfrühstück, und das um 9.30 Uhr. Was anfangs als gut gemeinte Idee von uns stammte, erwies sich im Nachhinein doch nicht ganz so passend. Ziemlich früh musste ich heute aufstehen, alle Vorbereitungen treffen, die Osterkörbchen im Garten verstecken und dann im Akkord die Kinder in den Garten scheuchen.
Das große Buffet und die nette Gemeinschaft in der Gemeinde war dann aber doch Entschädigung, nächstes Jahr beginnen wir aber später.
Am großen Tisch entwickelte sich ein Gespräch darüber, wer denn nun heute am frühesten wach war.
Ich: „7.30 Uhr, und das war schon ganz schön knapp.“
Ute, eine Altenpflegerin: „ Ich bin schon um 6.00 Uhr aufgestanden. Bin zur Arbeit, und mit der Therapiegestalterin haben wir heute Morgen um 7.00 Uhr in jedem Zimmer den alten Herrschaften „Christ ist auferstanden“ gesungen und ihnen ein Osterei geschenkt.“
Ich: „Ach das ist aber nett von euch, die haben sich bestimmt gefreut.“
Ute: „Ja, das haben sie, einige haben sogar geweint.“
Mein Mann: „Ja, das hätte ich auch, wenn mich Ostern jemand so früh wecken würde.“![]()
hm
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10.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Für die Christenheit ist es der bedeutendste Tag. Karfreitag, der Tag der Kreuzigung Jesu Christi. Für die meisten nur ein Feiertag im Sinne von „nicht arbeiten müssen“. Auch wir genießen als Familie seit Monaten mal einen Tag, an dem wir alle zu Hause sind, an dem keiner arbeiten muss. Nach einer Gebets- und Lobpreisnacht gestern fiel der Gottesdienst heute aus. In einem Gespräch, das wir diese Woche hatten blieb mir eine Aussage meines Mannes im Herzen. Wir mühen uns um viele Dinge im Leben, möchten gerne Ordnung und Strukturen, Gerechtigkeit und Klarheit. Wir leben nach Prinzipien, stecken uns Ziele und planen unsere Zeit. Aber haben wir in unserer ganzen Lebenshektik noch die Wahrnehmung der Liebe Gottes in uns? Spüren wir noch den Kuss des Vaters in unserem Herzen?
Das ist es, was mich vor 24 Jahren zu Gott gezogen hat, an einem Karfreitag. All mein Stolz, meine Arroganz, mein Ego, meine selbst gebaute Welt, in der ich gefangen war, zerbrachen in einem Augenblick. Genau in dem Moment, in dem Gott mich in mein Herz küsste. Eine tiefe Berührung Gottes treibt mir die Tränen in die Augen, nicht vor Schmerz, nicht vor Glück, sondern vor Ergriffenheit. Und so sitze ich hier heute an Karfreitag mit Tränen in den Augen, vor Ergriffenheit, weil ich an einen Gott denke, der seinen Sohn gegeben hat, am Kreuz zu sterben, damit ich leben darf. Jesus war ohne Schuld, und hat es dennoch auf sich genommen, aus Liebe zu den Menschen. Und ich darf dazu gehören. Ich bin für vieles in meinem Leben dankbar. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin, eine gute Ehe führe, dass ich vier gesunde Kinder habe, ein schönes Zuhause, eine Gemeinde, in der ich mich wohl fühlen darf, einen Job, der mir Spaß macht, ich könnte so vieles aufzählen. Aber die größte Dankbarkeit im Herzen habe ich, dass Jesus für meine Sünden am Kreuz gestorben ist, und dass ich das glauben kann. Es ist wie ein Kuss, mitten ins Herz hinein. Eine größere Liebe gibt es nicht.
hm
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8.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Mein Großer Sohn weiß jetzt was Arbeit bedeutet. Vor einer Woche hat er dort angefangen, wo jeder Auszubildende als Hotelfachmann anfängt: In der Küche. Mindestens acht Stunden auf den Beinen stehen, in Stoßzeiten blitzschnell reagieren, den Blick immer beobachtend auf alles was die Köche tun, mitdenkend, zupackend, hilfsbereit, schnell, organisiert, ordentlich und sauber arbeiten. All das wird ihm abverlangt, und er liebt es. Auch wenn die Füße schmerzen, er freut sich so richtig auf seine Arbeit, und erzählt jeden Tag begeisternd. Wenn da nicht die Bezeichnungen der verschiedenen Salat- und Obstsorten wären. Im Vorbeigehen wird ihm das aufgezählt, zwei Stunden später soll er schnell ein paar Physalis, und etwas Radicchio holen.
Er: „Hä?“
Zu Hause bekommt er von mir eine kleine Salat-, Gemüse-, und Obstkunde. „Woher weißt du das alles?“, fragt er mich, als ich vor ihm Lollo Rosso, Lollo Bianco, Radicchio, Eichblattsalat und Physalis ausbreite. „Na das gehört zur Allgemeinbildung.“, grinse ich ihn an.
Er: „Na ich wusste nicht was das ist, dafür kann ich dir erklären was Desoxyribonukleinsäure ist?“
Ich: „Hä?“
Er: „Gehört auch zu Allgemeinbildung: DNA.“
Ok, das weiß ich, und er weiß jetzt auch was Lollo Rosso, Lollo Bianco, Radicchio, Eichblattsalat und Physalis ist.
hm
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6.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Es gibt Zeiten, da läuft alles rund. Da bin ich „im Programm“, ich laufe 3 bis 6 mal die Woche, ohne jede Anstrengung. Und dann denke ich: „Niemals wieder werde ich das einreißen lassen. Ab jetzt bin ich immer so diszipliniert.“ Blöderweise reißt es doch meist irgendwann wieder ein. Irgendein Ereignis, der Schlendrian, der Schweinehund und was hier sonst noch alles so im Haus rumläuft, lassen mich die Vorsätze wieder vergessen.
Aber gerade jetzt, da hab ich sie alle rausgeschmissen, den Schlendrian und auch den Schweinehund. Und ohne irgendwelche Anstrengung laufe ich 6 mal die Woche, zähle Points und freue mich auf die gut sitzende Sommergarderobe.
Ich kann nicht erklären, warum es mal so und mal so läuft. Ich nutze die guten Zeiten, und versuche in den schlechten rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Momentan, da denke ich allerdings: Es wird keine schlechten Zeiten mehr geben.![]()
hm
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6.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Für mich ist es immer ein besonderer Tag der Erinnerung. Viele können gar keinen richtigen Termin benennen, die meisten kennen so ein Erlebnis gar nicht. Der Großteil unserer Bevölkerung beschäftigt sich damit gar nicht, einige wollen es nicht und viele die ich kenne, sind da einfach so reingewachsen.
5. April 1985, für mich ein unvergessliches Erlebnis, eins, das mein Leben komplett veränderte, der Tag, an dem ich mich bewusst entschied, mein Leben als Christ in einer Beziehung zu Gott zu leben. Sicherlich der wichtigste Tag in meinem Leben, vor allen Dingen aber ein Tag, den ich niemals bereut habe.
hm
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4.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Hätte ich nicht heute einen ganzen Tag Seminar in Heidelberg, wäre ich mit Beate zusammen auf ein Zertifizierungsseminar in die Nähe von Frankfurt gefahren. Und was mache ich? Sitze zu Hause, war schon eine Runde joggen und werde heute mein Haus putzen.
Höhere Gewalt ließ mich gestern zu der Entscheidung kommen, dass ich auf keinen Fall fahren kann. Hier herrscht Ausnahmezustand. Nicht nur der Luftraum schwirrt vor Hubschrauber, nicht nur die Hotels sind von Polizeibeamten völlig überfüllt. Auch unsere Straßen Richtung Autobahn, geschweige denn die Autobahnen, sind komplett gesperrt. Wenn man während eines Nato-Gipfels 25 km von Kehl und Straßburg und 50 km vor Baden Baden wohnt, muss man mal ein paar Tage Kompromisse eingehen. Ich müsste Umwege fahren und mich dann evtl. noch 3 Stunden Stau aussetzen um irgendwie nach Heidelberg und wieder zurück zu kommen. Mein Kollegin, mit der ich eine Fahrgemeinschaft bilde, und ich haben gestern entschieden: Wir fahren nicht.
Wie nett dann am Telefon von der Seminarleiterin zu hören: „Kein Problem, bei euch beiden mach ich mir überhaupt keine Sorgen, ihr könnt das schriftlich nachholen.“
So hab ich einen Tag geschenkt bekommen und mein Haushalt und der Garten freuen sich. Da man als Weight Watchers Leiterin freitags nämlich den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, wird samstags geputzt.
hm
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3.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Das Mittagessen war super geplant, ordentlich berechnet. Es gab Käsespätzle. Für mich bedeutet das:
Selbstgemachte Spätzle 4 Points satt
Zwiebeln in 1,5 TL Öl gebraten 1,5 Points
30 g Käse 2 Points
Feldsalat mit 1 TL Öl 1 Point
Mittagessen: 8, 5 Points
Ich muss immer ein wenig unterscheiden bei der Zubereitung. Die Kinder mögen keine Zwiebeln, dafür aber Butter unter die Spätzle, Vlado mag Butter und Zwiebeln.
Also gibt es 3 Auflaufformen. 1 große für die Kinder, zwei kleine für Vlado und mich.
Erst ganz zum Schluss, als wir fast alle fertig gegessen hatten, wundere ich mich, dass sich ein feiner, gelber, fettiger Film in meiner Auflaufform befindet. Das nächste mal muss ich wohl besser kennzeichnen, welches meine und welches Vlados Auflaufform ist. Mein Mann wunderte sich irgendwie auch, dass sein Essen so trocken war, und ich hab unbeabsichtigter Weise 4 Points für die Butter im Essen mehr gegessen.
12,5 Points fürs Mittagessen, 4 Points fürs Frühstück, da werd ich mich heute Abend wohl mit einer großen Schüssel Joghurt satt und Erdbeeren zufrieden geben müssen, denn ein Schokopudding mit 1 Point wartet auch noch für mich im Kühlschrank.
hm
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1.4.2009 von Heike - www.frausein.de.
Eigentlich jogge ich mittwochs, manchmal walke ich mit einer Freundin durch die Weinberge. Heute blieb beides aus. Um 10.00 Uhr hatte ich einen wichtigen Termin in Oberkirch aber leider kein Auto. Während Vlado mit dem einen Auto nach Offenburg musste, hat Manuel heute seinen ersten Arbeitstag im Hotel und somit das zweite Auto.
Das Fahrrad hat einen Platten, also musste ich zu Fuß los. Hingebracht hat mich Vlado, zurück durfte ich laufen. Ist auch nichts anderes als Walking, denke ich, wenn da nicht die schwere Einkaufstasche wäre, die ich noch schnell im Supermarkt gefüllt hatte. Aber ganz nach dem Motto: Immer das Positive suchen, stellte ich mir vor, dass das Laufen mit Hanteln auch effektiver ist, und meine schwere Einkaufstasche waren mindestens 4 Hanteln. So reicht es mir heute an Bewegung, der Inhalt der Einkaufstasche in Form von be light Würstchen, Äpfeln und Erdbeeren ist schon in meinem Magen, und ich kann mich voll und ganz auf mein Treffen und den Nordic-Walking-Info-Abend vorbereiten.
hm
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