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30.4.2009 von hm.
Ich weiß, dass täglich über 300 Personen meinen blog lesen. Beate hat ähnliche Resonanz. Wir haben keine Ahnung, wer sich da für uns interessiert, aber wir wissen: Sie liest meinen, ich les ihren blog, täglich. Und heute musste ich doch etwas schmunzeln. Da schreibt sie das Vorwort zu meinem Buch in ihren blog, und es klingt fast ein wenig, als hätte ich sie dafür bezahlt.
Wir sind beide schon ziemlich lange der Meinung, dass unsere Freundschaft so irgendwie von Gott gewollt ist. Und wir werden wohl auch unser Leben lang befreundet sein müssen, schon wegen der Blog-Leser. Manches ist im Leben eben vorgesehen.
Dankeschön meine liebe Freundin!
hm
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29.4.2009 von hm.
Heißhunger auf Schokolade, das ist immer Thema Nr. 1 in den Treffen. Eine Herausforderung, die uns immer wieder begegnet. Gestern dazu eine erfolgreiche Teilnehmerin:
„Wenn es mich überkommt, dann kneife ich mir in den Speck am Bauch, und dann frage ich mich laut: Willst du diese Schokolade jetzt tatsächlich essen? Und meist vergeht es mir dann wieder.“
Ein andere Teilnehmerin hat sich meinen Lieblingsmotivationssatz an den Kühlschrank geheftet: Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt schlank zu sein.
Stimmt, meistens…….aber ich muss gestehen: manchmal schmeckt’s eben doch besser………
hm
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28.4.2009 von hm.
Mit dem DPD-Mann bin ich fast per „du“. Immer wieder liefert er mir bis zu 20 Pakete gefüllt mit Weight Watchers Produkten, die in meinem Keller verstaut, und nach und nach in die Treffen befördert werden müssen. Zu Weihnachten schenke ich ihm eine Kleinigkeit, und auch an Ostern wollte ich dran denken. Und hab‘s dann doch vergessen. Gestern kamen mal wieder 8 Pakete, und ich fragte ihn nach seinen Vorlieben. Er weiß, dass wir ein Teefachgeschäft haben. „Ich mag gerne schwarzen Tee.“
„Alles klar, ich erwarte morgen einige wichtige Pakete. Und ich möchte sie unbedingt morgen haben.“
Heute Nachmittag kamen sie, meine lang ersehnten Bücher, und der DPD-Mann freute sich über den Tee. „Leben mit allen Sinnen“ in meinen Händen sieht völlig anders aus als im Buchumbruch. Es ist wunderschön geworden, nicht so dick wie das erste Buch, aber sehr aufwendig gestaltet. Ich tu so als lese ich, aber eigentlich schaue ich mir nur die Gestaltung an. Irgendwie weiß ich fast auswendig was drin steht. Und ich freu mich wie ein kleines Kind. Das erste Buch bekommt mein Mann mit Widmung.
hm
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27.4.2009 von hm.
Der Verlag heute am Telefon: „Hallo Frau Malisic, gerade halte ich ihr neues Buch in den Händen, ist gerade gekommen, wunderschön geworden.“
Ich bestelle gleich 100 Exemplare und hoffe, dass sie morgen schon bei mir sind. Es gibt doch immer wieder Dinge, die lassen mein Herz hüpfen.![]()
Und ab sofort ist es „lieferbar“.
hm
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27.4.2009 von hm.
Seit einigen Jahren trägt mein Mann keinen Ehering mehr. Passt nicht mehr. Er bewahrt ihn im Portemonnaie auf. Gerade eben zeigt er mir, dass der Ring nur noch über die Fingerkuppe geht.
Er: „Tja, das waren noch Zeiten, vor 23 Jahren war ich doch eben noch etwas schlanker.“
Ich: „Na so viel hast du über die Jahre nun auch nicht zugenommen.“
Er: „So ungefähr 7 kg, das macht sich schon bemerkbar.“
Ich: „Na bei mir sind das seit der Hochzeit auch genau 7 kg, und schau, mein Ring passt noch perfekt.“, grinse ich.
Er: „Tja, bei mir sitzt das halt alles in den Fingern, und bei dir am Bauch.“ ,grinst er.
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26.4.2009 von hm.
Mit über einem Monat Verspätung sollte am Freitag nun mein neues Buch in den Buchläden stehen. Ich schaue Freitagnachmittag ganz neugierig mal bei Amazon.de rein: Artikel noch nicht erschienen. Beim Verlag haben schon alle Feierabend, da lohnt sich das Anrufen nicht. Und am Samstag erfahre ich von meiner Lieblingsbuchhandlung: „Das Buch erscheint erst nächste Woche, wir haben beim Verlag schon nachgefragt, weil wir einige Vorbestellungen haben.“ Also noch etwas warten. Ich weiß ja was drin steht, ich hab den Buchumbruch schon gesehen, aber das ganze dann bunt auf weiß, gebunden in den Händen zu halten ist doch noch einmal etwas anderes. Dafür bekam ich gestern die erste Buchrezension, noch vor Erscheinen. Und da hab ich mich dann doch schon ein wenig gefreut, und darf sie auf meiner Seite gleich online stellen.
hm
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25.4.2009 von hm.
Ich bin immer bereit für Neuerungen, vor allen Dingen dann, wenn sie mir wirklich Erleichterung bringen. Daher sind Haushaltsmessen auch nichts für mich. Würde ich jemals zu einer gehen, müssten wir ein tiefes Minus auf unserem Bankkonto verbuchen, denn ich lasse mich nur zu gerne und zu schnell von den ach so zeitsparenden Haushaltsgeräten überzeugen. Allerdings brauche ich seit der Errungenschaft meines Thermomix fast nichts anderes mehr in der Küche. Ich besitze nicht einmal einen Mixer.
Auch in meiner Firma gibt es immer mal wieder Neuerungen. Und so langsam wird die eine oder andere auch Zeit. Ich staune doch immer wieder, wie wir als Weltunternehmen noch mit Karteikarten arbeiten müssen und unsere Abrechnungen ganz brav mit Durchschlag von Hand schreiben. Schon lange sehnen wir uns nach einem Abrechnungssystem, dass uns die Arbeit erleichtert. Und nun endlich wird ganz langsam ein elektronisches Abrechnungsprogramm über Deutschland ausgerollt. Seit einiger Zeit schon benutze ich in meinen Treffen ein Notebook. Auch wenn es anfangs noch ein wenig dauert, bis alle meine Mitarbeiterinnen mit dem Programm zurecht kommen, sehe ich das ganze für die Zukunft als Arbeitserleichterung. Eine telefonische Beratung des neuen Programms dauerte eine knappe Stunde, und schon wusste ich wie es geht.
Für mich völlig unverständlich war gestern allerdings, dass ich dafür nun extra nochmals zu einer Schulung nach Stuttgart musste. Ok, es war nett einige Kolleginnen mal wieder zu treffen, aber alles was ich an Information gestern bekam, wusste ich schon vorher. Dafür einen ganzen Tag zu opfern fällt mir schon schwer und ich war leicht angesäuert. Durch die viele Arbeit, dich ich momentan habe, muss ich mir gerade die Zeit für meine Kinder wirklich bewusst einteilen. Und Freitagnachmittag gehört normalerweise meinen Kids. Dafür kam Manuel dann auf die Idee abends einen Kartenabend zu veranstalten. Das haben wir auch getan. Italienisches Kartenspiel, unser Lieblingsspiel, das wir eigentlich fast nur im Urlaub spielen kam gestern auf den Tisch. Es ist eine Mischung aus Canasta und Rommé, und macht so viel Spaß. Und erinnert auch immer ein wenig an Urlaub. Unsere Fähre haben wir letzte Woche auch schon gebucht, und das heißt dann, fast vier Wochen Zeit für die Kids, außer für Manuel, der muss arbeiten und kommt das erste mal nicht mehr mit.
hm
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21.4.2009 von hm.
Ach was waren das noch für Zeiten, als zwei Autos vor meiner Tür zur freien Verfügung standen. Jetzt, wo Manuel einen Führerschein hat, und im Hotel in Doppelschicht arbeitet, braucht es hier ganz schönes Organisationstalent um alles unter einen Hut zu bringen. Ab und zu müssen die Mama und der Papa da mal mit dem Fahrrad fahren, auf manchen Einkauf muss ich verzichten, Termine müssen angepasst werden. Und so kommt es, dass ich heute Morgen nicht laufen werde, sondern erst einmal bis um 9.10 Uhr meinen Einkauf erledigen muss. Zwar war ich gestern noch spontan nach meinem Nordic-Walking-Kurs um 21.00 Uhr, aber ohne Einkaufsliste hab ich die Hälfte vergessen.
Ein ganzes Wochenende in Köln, zwei Nordic-Walking-Kurse gestern, und das Versprechen, dass ich alle meine Rezepte aus den Newslettern auf meine Website setze machten es mir zeitlich unmöglich diese Woche einen Newsletter zu schreiben. Ich hab da ja auch noch ein paar Kinder, und einen Haushalt und einen Garten, einen Mann und ab und zu auch mal so eigene Bedürfnisse.
Sollte ich heute Vormittag, allerdings doch noch wenigstens ein halbes Stündchen erübrigen, dann gibt es zumindest einen Mininewsletter.
hm
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17.4.2009 von hm.
Wissen wir eigentlich noch, was wir für Berufsträume als Kinder hatten? Die Jungs wollten Feuerwehrmann werden oder Pilot, die Mädchen Krankenschwester oder Tierärztin. Mein Traum damals als Teenie war immer das Fernsehen. Ich wollte gerne Tagesschausprecherin oder Moderatorin werden. Lange habe ich mir ausgemalt, wie das werden würde, wenn ich tatsächlich einmal die Chance bekäme. Aber irgendwann verblassen diese Träume, man wählt einen „vernünftigen“ Beruf, ich habe geheiratet und Kinder bekommen. Meine berufliche Entwicklung ging dann doch in eine ganz andere Richtung, aber eigentlich mache ich wöchentlich in meinen Weight Watchers Treffen auch nichts anderes als Moderation. Und das mache ich mit Leidenschaft gerne.
Doch manchmal, da dürfen wir doch noch etwas träumen. Vor 2 Monaten erst habe ich mir Gedanken darüber gemacht, dass ich tatsächlich gerne im Fernsehen moderieren würde. Vlado und ich haben sogar ein Konzept zusammen gesponnen, dass mir immer wieder im Kopf ist. Manchmal bleiben Träume Träume, aber manchmal werden sie auch Wirklichkeit.
Vor ca. 6 Wochen bekomme ich während des Mittagessens einen Anruf von einem mir unbekannten Herrn. Er erklärt mir, er hätte mich im Fernsehen bei Cafe Aperto gesehen. Das ist eine Aufzeichnung, die schon ein Jahr her ist, wurde wohl wiederholt. Auf die Frage der Moderatorin, was ich im Leben gerne nochmals tun würde, kam meine spontane Antwort: „Ich würde gerne mal etwas im Fernsehen machen, irgendetwas mit Ernährung und Bewegung.“
Und dieser Herr, Udo Eckert, ist Produzent, hat eine Kochsendung geschrieben und fragt mich, ob ich seine Sendung moderieren möchte!!! Ist ja wie im Leben.
Natürlich kann ich mir das super gut vorstellen, wir haben kurz über Einzelheiten gesprochen und dann kam nur die kurze Einschränkung: „Der Fernsehchef muss zustimmen.“
Mehrere Wochen habe ich nun auf die Antwort gewartet, gestern kam der Anruf von Herrn Eckert: „Frau Malisic, wir haben grünes Licht.“![]()
So darf ich also demnächst für eine Woche zu Studioaufnahmen nach Ulm fahren, und zumindest einmal ein bisschen einen Kindheitstraum leben.
Mein Fazit: Träume gehören mit zu unserem Leben, wer niemals träumt sieht auch niemals einen Traum in Erfüllung gehen. Und Gott, der Herr erfüllt uns manchen Herzenswunsch, ohne, dass wir ihn darum bitten.
hm
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14.4.2009 von hm.
Das ist irgendwie nichts für mich. Zu viele freie Tag an denen ich dem Nichtstun fröne machen mich träge und faul. Dann hab ich nicht mal Lust zum Laufen und esse viel zu viel. Von Karfreitag bis gestern hab ich keine Points gezählt, und bereue das heute schon wieder. Ich hätte mich doch auch mal selbst an die Strategien gehalten, die ich mit meinen Teilnehmern die letzten beiden Wochen erarbeitet habe. Aber, nichts zu machen. Die berühmte „graue Hose“ hat letzte Woche gepasst, das war mein Ziel, nun ist sie in der Wäsche, und da bleibt sie auch noch ne Weile, zumindest so lange, bis die Osterpfunde wieder verschwunden sind.
Aber irgendwie haben wir es auch sehr genossen: Das süße Nichtstun. „Denk dran.“, sagte mein Mann gestern Abend. „Das können wir uns nicht oft leisten, also genieß es.“
Hab ich, und eben war ich schon ne Runde laufen, fahr gleich mit dem Fahrrad in die Stadt um im Teeladen die Schaufenster zu putzen, hab um 16.00 Uhr einen Termin mit einer mir unbekannten Blogleserin, die hier Urlaub macht und mich gerne einmal treffen möchte, und dann geht’s zur Arbeit. War mal schön, ist aber auch schön, wenn der Alltag wieder losgeht.
hm
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