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14.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich sitze am Notebook, Joana schaltet den Fernseher ein. Plötzlich kommt irgendetwas über Valentinstag.
Joana spring auf, stellt sich vor mich: „Ach ja, stimmt ja, ehm, wie heißt das nochmal?“
Ich: „Was meinst du denn? Valentinstag?“
Joana: „Nein dass, wo man die Hand schüttelt, so wie - Frohe Weihnachten - und so.“
Ich: „Du meinst - Herzlichen Glückwunsch - .“
Joana: „Ja genau.“, nimmt meine Hand, schüttelt sie: „Herzlichen Glückwunsch zum Valentinstag.“
hm
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14.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ein Reflex durchzuckt mich mittags jedesmal wenn Manuel sich ans Klavier setzt. „Es ist Mittagszeit.“ Und Manuel ist jedesmal genervt, dass er auf unsere Mieter Rücksicht nehmen muss. „Du willst nur nicht, dass ich spiele.“, behauptet er. „Quatsch, ich liebe es wenn du spielst.“
Ich hatte sogar schon einmal den Vorschlag gemacht, dass er das selbstkomponierte Lied, das wir zu Weihnachten geschenkt bekamen, spielen soll, ich es aufnehme und bei You tube reinsetze. „Und dann setz ich den Link in meinen blog.“
Daraufhin Manuel: „Ja, und wenn Nicole das liest, hört und sieht, dann muss sie wieder heulen.“ Da gibt es so eine Freundin, die weint und lacht und grinst mit uns täglich. Wir telefonieren fast nie miteinander, aber sie ist immer informiert.
hm
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14.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Eigentlich wollte ich heute laufen gehen, oder zumindest auf den Crosstrainer. Das hat sich bei den Massen von Schnee auf unserem Grundstück erledigt. Die Zeit zum Laufen hab ich mit Schnee schippen verbracht. Mit Musik im Ohr und dem guten Gefühl, dass auch das Wälzen von Schneebergen zur Bewegung zählt.
Gleich fahr ich zum neuen Geschäft. Das, was ich gestern Abend bei einem kurzem Besuch unserer neuen Räumlichkeiten gesehen habe, hat mich fast umgehauen. Ich kannte den Raum natürlich, aber jetzt, wo er fast fertig ist, bemalt, dekoriert, mit Regalen, Deko und Waren bestückt ist es einfach nur der Hammer. Eine Freundin sagte: „300% besser als der alte, und der war schon schön.“ Mein Mann hat es mal wieder geschafft, diese leeren 50 qm mit Leben zu füllen, auf seine unverwechselbare kreative Art. Ich putz dafür heute die alten Räume, dass kann ich besser als dekorieren, und auch das ist Bewegung.
hm
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13.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Geduld würde ich nicht wirklich zu meinen Stärken zählen. Ich gehöre eher zur Kategorie der schnellen Menschen, ich treffe schnell Entscheidungen, erwarte diese allerdings auch von anderen. Es gibt für mich fast nichts Schlimmeres als Warten.
So warte ich also nun schon seit Wochen auf den fertigen Buchumbruch, damit ich meine letzten Korrekturen durchführen kann, und das neue Buch endlich in Druck geht. Montag kam dann der schreckliche Anruf meiner Lektorin: „Es tut mir leid, der Grafiker bekommt dein Buch nicht auf 112 Seiten, wie geplant, er ist jetzt schon bei 140. Mein Chef meinte, ich müsse 30 Seiten kürzen.“
„Waaaaaaaas, 30 Seiten, das geht gar nicht, wo willst du denn da kürzen? Dann mach die Schrift kleiner!“, mehr konnte ich dazu nicht sagen, ich war entsetzt. Okay, 3 bis 4 Seiten kann man sicherlich in einem Buch kürzen, ohne dass ihm etwas Wesentliches genommen wird, aber 30 Seiten……… und dann ging die Warterei los.
Parallel dazu warteten wir auf den Anruf vom Hotel, ob Manuel nun den Ausbildungsplatz bekommt. Das Praktikum lief super gut. Mittwoch erfuhren wir dann, es gibt noch mehr Bewerber, da laufen noch ein paar Vorstellungsgespräche. Und ich werde schon ganz krank vor lauter Warterei.
Und dann stelle ich immer wieder fest, dass ich in solchen Situationen gar nichts anderes machen kann, als immer nur Gott vertrauen, dass er es richtig führt. Mir fällt das nicht immer so leicht, aber es blieb mir nichts anderes übrig.
Mittwoch kam dann der erlösende Anruf vom Verlag. Die Schrift ist kleiner, alles passt, es muss nichts gekürzt werden.
Und vor 3 Stunden rief das Hotel an: „Manuel, wir würden uns freuen, wenn du deine Ausbildung in unserem Hotel absolvierst.“ Die Mutter heult, der Junge kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Geduld ist nicht meine Stärke, und allzu oft brauche ich solche emotionalen Anspannungen nicht.
hm
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13.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Das war wohl so eine Eintagesgrippe, die ich mir zugezogen hatte. „Das gibt’s gar nicht, man ist immer mindestens drei Tage krank, wieso bist denn du schon wieder gesund?“, wundert sich gestern Abend meine Mitarbeiterin. Ich weiß nicht was geholfen hat, die Medikamente, mit denen mein Mann mich Mittwochmittag versorgt hat (unter anderem eklige Apfel-Banane-Elektrolyt-Glukose-Mischung) oder das Gebet von Beate. Noch etwas wacklig auf den Beinen konnte ich bereits Mittwoch mein Treffen halten, und Donnerstag war ich wieder fit. Nur den Kuchen, den alle meine Teilnehmer probieren durften gab es am Mittwoch nicht. Das hole ich nächste Woche nach.
hm
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11.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Eine Auswertung nach einem Persönlichkeitstest ergab, dass ich ein I-Typ ( I für initiativ) bin. So ist mein Temperament, da kann ich nicht viel gegen tun. Ich hab schon immer gerne gearbeitet, war schon immer gerne aktiv, nehme gerne neue Projekte in Angriff, schaffe in kürzester Zeit Höchstleistungen mit der richtigen Motivation. Aber mit zunehmendem Alter stelle ich fest, dass ich immer mehr Pausen brauche. Früher hab ich mir so gut wie keine genommen. Seit ein paar Jahren baue ich sie immer wieder in meinen Alltag ein. Und wenn ich das mal verpasse, weil gerade ach so viel zu tun ist, dann werden mir meine körperlichen Grenzen auf andere Art und Weise gezeigt.
Momentan erlebe ich ziemlich herausfordernde, körperlich und vor allen Dingen emotional anstrengende Wochen. Ich genieße den Luxus, immer wieder auch mal nichts zu tun, mal auszuschlafen, oder einfach nur sinnlos im Internet zu surfen. Liegengebliebene Arbeit schaffe ich meist dann in Akkord am Wochenende weg. Aber die letzten beiden Wochen waren dann wohl doch etwas zu viel. Diese ewige Hin- und Herfahrerei zu den Hotels für Manuels Ausbildungssuche, zusätzlich der Vortrag letzte Woche in Sasbach, die vollen Weight Watchers Treffen, der Umzug mit dem Teegeschäft, Windpocken der Süßmaus, und diese Woche noch ein Meeting der Firma in Offenburg. Da muss ich vormittags schon immer sehr eifrig sein, um auch den Haushalt zu schaffen. Nachmittags ist weitgehend für die Kids reserviert.
Mein Plan für heute stand schon fest: Erst mal ausschlafen, es ist ja Mittwoch, dann eine Stunde laufen und die Wäsche erledigen. Und dann kommt es doch einfach manchmal anders als man denkt. Ich kann mich kaum bewegen, Knie abwärts hab ich nur Schmerzen, kann kaum stehen, geschweige denn laufen. „Na dann leg dich doch auf’s Sofa, und mach dir einen gemütlichen Vormittag.“, so mein Mann. „Mitten am Tag?“, denke ich und sehe die Arbeit um mich herum. Aber, anscheinend braucht mein Körper eine Pause. Also sitze ich hier mit Wärmflasche auf den Knien und in eine Decke gekuschelt auf dem Sofa und genieße das World Wide Web.
hm
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10.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Das Kuchenblech ist nicht leer geworden, aber ich komme zumindest heute nicht in Versuchung. Hab den Tortenbehälter im Treffenraum liegen gelassen. Auch eine Möglichkeit „im Programm“ zu bleiben. Allerdings war ich schon nach dem Treffen ganz standhaft. „Ich esse nicht ein Stück heute!“, verkündete ich ganz stolz meiner Mitarbeiterin. Mein Abendessen war geplant. Hab heute im Edeka bei den heruntergesetzten Waren eine Wurstsalat von „viel leicht“ gefunden.
Normalerweise würde ich den niemals kaufen, „viel“ steht nämlich auch für „viel“ Geld, außerdem bin ich nicht so für Fertiggerichte. Jetzt, um über die Hälfte reduziert, nämlich für genau 1,65 €, und mit wenig Zeit, lächelte mich diese Packung an, und in Gedanken plante ich schon mein Abendbrot.
Hatte ich schon mal erwähnt, dass ein Calculator ein „must have“ einer jeden Damenhandtasche sein sollte? 5 Points für die ganze Packung rechnete ich mir aus. Dazu gibt’s Baguette für 4 Points. Sogar im Treffen holte ich die Packung hervor, passte sie doch gut zum Thema „Fett einsparen“.
Was ein Calculator allerdings nicht kann, ist vorauszusagen wie der Inhalt einer Packung schmeckt. Da lag er nun, ziemlich matschig vor mir, der Wurstsalat für 5 Points und 1,65 €. Was auf der Verpackung so appetitanregend wirkte, sah auf dem Teller recht erbärmlich aus. Und nach zwei Bissen war mir klar „viel leicht“ bedeutet auch „viel leicht schmeckt es, viel leicht aber auch nicht.“ Nicht mal Jonathan oder Steven konnte ich überzeugen, dass sie doch noch einen Teller Wurstsalat essen könnten. Aber bevor ich 5 Points in mich reinwürge, zahle ich lieber Lehrgeld, diesmal waren es 1,65€ die im Müll verschwanden.
Und zum Abendbrot gab es trockenes, knuspriges Baguette, und für die 5 Points Joghurt satt mit Kernen. Da hatte ich gleich noch das richtige Fett weg.![]()
hm
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10.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
„Ab morgen nehm ich ab!“, steht auf einem Plakat einer Bekannten, dass über ihrem Bett hängt. Und jeden Morgen schaut sie drauf und denkt: „Wie schön, dann hab ich ja noch einen Tag.“
So geht’s mir momentan auch. Der Vorsatz: „Ab jetzt gehst du streng ins Programm!!!“, wird meistens ab abends und ganz besonders am Wochenende über Bord geworfen. Nicht, dass ich so super viele Kilos abnehmen müsste, aber der Winterspeck sitzt auch mir auf den Rippen, und auch ich möchte schlank in den Frühling starten. Ein paar Hosen liegen seit Monaten unberührt in meiner Kleiderkammer und ich trau mich schon gar nicht sie anzuprobieren. Meine Woche beginnt Dienstag. Da halte ich mein erstes Weight Watchers Treffen, da stell ich mich selbst auf die Waage, da nehme auch ich mir ein unbeschriebenes Pointstagebuch und stecke voller Vorsätze. Na, wie schön, dass heute Dienstag ist. Ich hab noch nicht gefrühstückt aber der Limetten-Kokos-Kuchen, den meine Teilnehmer heute probieren dürfen duftet im ganzen Haus. Einer meiner Lieblingskuchen, und jetzt gibt’s den sogar im neuen Kochbuch. 5 mal will ich ihn diese Woche backen, was mach ich bloß mit den Resten? Da kann ich nur hoffen, dass so viele Teilnehmer kommen, dass das Blech leer wird.
hm
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8.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Das Haus ist blitzeblank. Mit meiner Lieblingsmusik, einer positiven Einstellung, etwas Begeisterung und dem richtigen Elan macht mir Putzen nichts aus, und ich freue mich hinterher am Ergebnis: Sauberer Fußboden, aufgeräumte Küche, glänzende Küchenschränke, geputzte Stühle und Lampen, blitzblanke Fenster, strahlendes Bad und selbst die Heizungen präsentieren sich ohne Staub. Und ich wundere mich immer, wie viel man in knapp 4 Stunden konzentrierter Arbeit schaffen kann. Und dabei freue ich mich an den verbrauchten Kalorien, die ich nicht verbrennen würde, säße ich am Notebook oder auf dem Sofa.
Während ich sonst Sonntagsnachmittag am Rechner den Newsletter für meine Teilnehmer erstelle ist heute ein Familienausflug angesagt. Die Oma hatte zum Wochenende ein Paket geschickt. Mit großen „Ohs und Ahhhs“ wurden die Leckereien ausgepackt. Und für jeden war ein kleiner selbstgebastelter Briefumschlag mit einem kleinen Schein drin. „Für einen Familienausflug bei Mc Donald“, stand dabei. Und so freuen sich die Kids schon das ganze Wochenende darauf, dass wir Manuel heute Nachmittag vom Praktikum abholen und zum bevorzugten Fastfoodrestaurant fahren.
Chicken Mc Nugget 4,5 P., süßsaure Soße 0,5 P., Hamburger 5 P, Cola light satt 0 P. Aufs Eis verzichte ich heute. Wie gut, dass ich im Restaurantführer nachschauen kann. Ein „must have“ übrigends für jede Damenhandtasche, genau so wie der Calculator. Klein und handlich, und immer parat, wenn er gebraucht wird. Ein unabdingbares Zubehör bewahrt mich vor ungeahnten Ausschweifungen. Allerdings hätte ich noch einen Verbesserungsvorschlag. Ich würde in die Innenseite des Calculators einen Spiegel anbringen. Vielleicht verschaffe ich mir in der Firma mal Gehör.
hm
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7.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Den Teeladen kenne ich kaum noch von innen. Nur ab und zu, wenn ich in der Stadt bin, schaue ich für 3 Minuten bei meinem Mann vorbei, bediene mich am Apfel-Vanille Tee und verschwinde wieder. Seitdem ich die Weight Watchers Treffen in Offenburg übernommen habe bin ich vom Teeladen befreit. Montagmorgen vertreten uns zwei liebe Frauen aus der Gemeinde und Freitagnachmittag übernimmt Vlado. Nun ist allerdings leichter Notstand ausgebrochen. Nächsten Samstag eröffnen wir die neuen Geschäftsräume, da muss noch einiges renoviert und eingekauft werden. „Kannst du mich am Samstag vertreten?“, fragte mich mein Mann letzte Woche. „Nein, ich hab eine so volle Woche, ich muss Samstag dringend mal zu Hause klar Schiff machen, sonst vermüllen wir.“ Und dann nagte das schlechte Gewissen an mir. Ich habe gelernt „Nein“ zu sagen, weiß ich doch, dass ich sonst ins Schwitzen gerate und ein Leben in Balance, so wie ich es in meinem neuen Buch beschreibe, nicht mehr möglich ist. Und dann hab ich mit einem Kompromiss zugesagt. „Ich komme um 10.30 Uhr, dann kann ich vorher zu Hause noch etwas schaffen.“ Vlado war dankbar und dann kam es doch anders als geplant. Manuel nämlich brauchte dringend ein paar schwarze, bequeme Schuhe für sein Praktikum. Und nachdem wir Montag schon ein neues weißes Hemd gekauft hatten, sind wir heute los ins Schuhgeschäft. Fündig geworden lieferte ich meinen Großen überpünktlich am Hotel ab und Vlado hat sich gefreut, dass ich früh im Geschäft war. Jetzt bleiben mir noch 4 Stunden zum Putzen.
Und als ich da so heute Beates blog lese muss ich schmunzeln. Da ging es ihr doch ähnlich, da wurde auch ein Nein zu einem Ja.
hm
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