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27.2.2009 von hm.
Alte Traditionen, und wie sie unsere Abnahme beeinflussen können. Das war das Thema diese Woche in unseren Weight Watchers Treffen. Und bei der Frage nach eben diesen alten Ritualen etc. wurde ich so sehr wieder erinnert an Gerichte, die es früher bei uns oft gab, die meine Kinder nicht kennen. Himmel und Erde (gestampfte Kartoffeln mit Apfelmus vermengt), Senfsoße in Ei, Spinat mit Spiegelei, Rübenkraut. All das gab es bei uns am Tisch und ich bekam jedesmal das Würgen. Fast verdrängt kamen mir diese Woche wieder die Erinnerungen an dieses Ritual, am Tisch sitzen und den Teller leer essen zu müssen. Erste Ansätze dafür, dass man über sein Sättigungsgefühl hinaus ist. Nun könnten wir ja gerne all unsere schlechten Eigenschaften und Angewohnheiten immer auf unsere Kindheitserfahrungen schieben, ist ja leicht gemacht. Aber ich hab mich irgendwann einmal dafür entschieden, dass ich jetzt erwachsen bin, eigene Entscheidungen treffe.
Und wenn ich der Meinung bin, ich höre auf wenn ich satt bin, dann tu ich das. Allerdings ist es meist so lecker, und dann ess ich eben doch auf.
Es gibt ja auch keine Himmel und Erde, keine Eier in Senfsoße, keinen gehackten Spinat und kein Rübenkraut. Meine Kinder kennen das gar nicht. Bei uns wird nur gegessen was wir mögen.
Mal sehen, was meine Kinder später von ihrer Liste streichen.
hm
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26.2.2009 von hm.
Wer hat sie gestern nicht genossen? Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres. Joana und ich haben es uns schon auf der Terrasse gemütlich gemacht. Während ich die letzten Seiten meines Manuskripts Korrektur las, nervte sie die ganze Zeit herum: „Mama, ich hab Hunger, Mama ich will dies, Mama ich will das.“ Leicht säuerlich machte ich ihr deutlich, dass ich Dringendes zu erledigen habe. Daraufhin meine kleine Tochter zum wiederholten male: „Ich hab Hunger.“ Da klingelten meine Ohren. Natürlich hatte sie keinen Hunger, sie wollte nur ein wenig Aufmerksamkeit. Und da ich ihr die momentan nicht schenkte nahm sie Naheliegendes.
Und hab ich nicht gerade erst in meinem eigenen Buch gelesen, wie wichtig die Zeit mit den Kindern ist. Da halte ich mein Manuskript in der Hand und weiß, dass ich 30 Minuten später ja auch schon wieder zur Arbeit muss. Anstatt mit meiner Tochter zu spielen (worauf ich nicht immer Lust habe) erledige ich scheinbar wichtige Aufgaben. Schön, wenn mich diese Erkenntnisse immer mal wieder treffen.
Manuskript an die Seite und mit dem Töchterchen Hüpfekästchen gespielt. Nur 15 Minuten, aber das reichte um sie wieder glücklich zu machen. Manchmal sind es winzige Kleinigkeiten, dem anderen etwas Gutes zu tun. Achtsamkeit dem Nächsten gegenüber, das steht auf meiner Prioritätenliste, daran muss ich mich immer wieder neu erinnern.
Mit gutem Gewissen konnte ich später zur Arbeit fahren. Heute spielen wir Federball, ich hab’s versprochen.
hm
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25.2.2009 von hm.
Das ist mir wohl in den letzten 10 ½ Jahren noch nicht passiert. Da stehe ich heute vor meinen fast 50 Teilnehmer/innen in meinem Weight Watchers Treffen und bekomme von einem neuen Ehepaar eine solche Lobeshymne, dass mir die Tränen in die Augen stiegen. Selten hab ich so eine Begeisterung und Enthusiasmus erlebt. Natürlich bekomme ich immer mal wieder Lob zu hören, natürlich tut mir das gut. Dennoch bin ich immer sehr peinlich berührt, und plötzlich weiß ich nichts mehr zu sagen. Und das soll schon was heißen. Und dann standen mir die Tränen in den Augen.
Aber was mich am meisten bewegte war diese absolute Begeisterung von Herrn und Frau V., die auf die ganze Gruppe überschwappte. „Im Leben haben wir nicht so viel Obst gegessen. Und die Gerichte aus den Kochbüchern sind ja so lecker. Und wir reden auch viel mehr miteinander.“ Wir alle waren total begeistert. Und mich würde es nicht wundern, wenn nächste Woche alle meine Teilnehmerinnen ihre Männer mitbringen. Dann wären wir 100, was soll’s?
hm
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25.2.2009 von hm.
In den Ferien läuft hier irgendwie alles anders, manches langsamer, manches schneller. Auf jeden Fall gehen die Kinder alle später ins Bett. Die Jungs sogar manchmal nach der Mama. Da muss ich mich dann schon drauf verlassen können, wenn ich eine Uhrzeit vorgebe.
Gestern waren Vlado und ich schon ziemlich früh schlafen gegangen. Mein Mann war von 9.00 Uhr bis 20.30 in der Gemeinde zum Fliesen verlegen. Ziemlich geschlaucht mit Rückenschmerzen, schleppte er sich dann ins Schlafzimmer. Da liegen wir also schon im Bett und unterhalten uns noch, was so den Tag gelaufen war, plötzlich wird die Tür aufgerissen und ich bekomme den Schreck für’s Leben. Da steht meine kleine, völlig empörte Tochter vor uns, und ich bekomme einen Lachanfall. „Oh Süßmaus, du bist ja auch noch da, dich hab ich total vergessen.“ Mit Händen in den Hüften trampelte sie entsetzt in ihr Zimmer. Ich hatte vergessen, dass meine Kleine ja noch in ihrem Zimmer spielt, hatte vergessen sie ins Bett zu bringen und für sie zu beten.
Na ich finde, so was kann ja mal vorkommen bei vier Kindern, man kann ja nicht alles im Kopf haben.
hm
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24.2.2009 von hm.
Ich hab schon ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich an meiner Blog-Statistik sehe, dass täglich fast 400 Besucher meinen Blog lesen und ich schon seit Tagen nichts mehr schreibe. Normalerweise fällt mir immer etwas ein, Blog-Schreiben ist schon zum Hobby geworden. Aber bereits meinen Newsletter habe ich mit einem Tag Verspätung verschickt. Manchmal fehlt mir einfach die Zeit, und diesmal war es offen gesagt die Lust.
Die Woche in Kurzfassung: Erstaunt war ich über die sehr vielen Teilnehmer am schmutzigen Donnerstag. Während viele die Prognose aufstellten: „Da kommt doch keiner. “, durfte ich mich tatsächlich über zwei volle Treffen freuen. Und dann verging das Wochenende wie im Flug. Freitagabend gemütliches Beisammensein mit Freunden in einer Besenwirtschaft und viel zu viel Sekt und Flammkuchen. Samstag ein ganzer Tag auf Ausbildungsveranstaltung in Heidelberg, Sonntag nach dem Gottesdienst zu einem 50. Geburtstag: geschätzte Points im Magen: mindestens 80.
Und nun liegt endlich der Buchumbruch in meinen Händen und ich muss bis Montag nochmals alles durchgehen und das Ok für den Druck geben. Sehr viel Zeit hab ich nicht, Freitagabend sind wir eingeladen, Samstag früh geht es nach Köln. Mein Vater freut sich schon, bei ihm können wir übernachten.
hm
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20.2.2009 von hm.
Das glaubt mir kein Mensch. Wie verrückt kann man mit 42 Jahren eigentlich sein?
Mit beiden Beinen stehe ich fest im Leben, bin nicht nur Mutter von 4 Kindern, Ehefrau, Pastoren- und Geschäftsfrau sondern beschäftige mich auch sonst sehr gerne mit Dingen, die den Geist anregen. Und dennoch habe ich auch meine ganz profanen Leidenschaften. Und dazu gehört die Sendung: DSDS. Was für viele unmöglich ist, zieht mich jedes Jahr in seinen Bann. Ich mag nicht das Fremdschämen, dass man bei einigen Szenen des Castings hat, aber ich liebe die Emotionen der Shows und die Geschichten, die dahinter stehen. Letztes Jahr war ich sogar so begeistert, dass ich zum Gewinner ins Konzert nach Mannheim gefahren bin. Und jedes Jahr wenn die Staffel beginnt verkünde ich meiner Familie: „Also dieses mal schaue ich mir das nicht so regelmäßig an.“ Und die Familie lacht, verdreht die Augen und kommentiert: „Ja ja, das sagst du jedes Jahr, und dann können wir von Februar bis Mai samstags nichts gucken, weil du den Fernseher blockierst.“ Dabei schauen sie doch auch immer gerne mal mit.
Und auch dieses Jahr ist es wieder soweit. Mit einer Lässigkeit ließ ich einige Sendungen ungesehen an mir vorbeiziehen, bis ich dann doch wieder in den Bann gezogen wurde. Und fiebere schon wieder mit. Letztes Jahr wäre ich am liebsten zu einer Show nach Köln gefahren. Leider hab ich nie herausbekommen, wo es die Karten gibt. Die sollen angeblich schon ein halbes Jahr vorher ausverkauft sein.
Ganz zufällig stieß ich dann vor drei Tagen doch auf eine Internetseite mit Telefonnummer, bei denen die Karten erhältlich sind. Die nächsten 4 Shows seien ausgebucht, man setze immer in regelmäßigen Abständen ein gewisses Kontingent an Karten ins Internet, dann muss man Glück und Zeit haben, telefonisch durchzukommen um diese Karten zu kaufen. Vlado war gar nicht abgeneigt, als ich ihm davon erzählte. „Warum nicht.“
Eigentlich eher zufällig öffne ich gestern nochmals diese Seite und sehe, dass für die „Jetzt oder nie“ Show am 28.2. noch Restkarten zu verbilligten Preisen zu kaufen sind. Ein Anruf, alles klar, die Karten sind reserviert. Wir fahren nach Köln, ich freu mich wie verrückt, ein bisschen so als wäre ich 17.
Einziger Nachteil: Wir sitzen ganz vorne, direkt bei der Band, oder auf der Bühne, könnte laut werden, also sind Ohropax ein muss.
„Und evtl. werden Sie von der Kamera erfasst.“ Na das hoffe ich nicht, ist ja doch irgendwie peinlich…………..aber ich freu mich………….
hm
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18.2.2009 von hm.
Hab keine Ahnung wie Manuel das gefunden hat, und keine Ahnung wie alt das Lied schon ist.Wir kennen es alle nicht, sind begeistert vom Text.
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18.2.2009 von hm.
Manuel musste gestern für meine Mitarbeiterin einspringen, da diese bei einer Fasentfeier war. Beim Zusammenräumen: „Was hältst du davon, wollen wir uns heute einen gemütlichen Kinoabend machen?“ Schon letzte Woche schwärmte mir Manuel von dem Film „Klick“ vor, den ich leider verpasst hatte. „Den leihe ich mir mal aus, und dann gucken wir ihn zusammen, der gefällt dir 100%.“ Vorher noch ein Abstecher zum Rewe, denn was ist ein Kinoabend ohne Knabbereien?
Und dann saßen wir beide emotional bis zum Äußersten berührt in unserem Kinokeller. Points hab ich nicht gezählt, dafür war der Abend zu schön. Manchmal muss man sich solche Motivationstage gönnen, und dann startet man am nächsten Tag wieder durch. Der Crosstrainer wartet.
hm
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16.2.2009 von hm.
Ok, die Kinder freuen sich, die meisten zumindest, und auch die Wintersportler. Aber mir reicht der Schnee jetzt langsam. Auch wenn ich beim Schnee schippen Kalorien verbrauche, so würde ich in der Zeit doch lieber anders erledigen. Außerdem sehne ich mich mit Leib und Seele nach ein paar warmen Temperaturen. Ich bin der Meinung, wir hatten genug Winter.
Wollte heute Joggen gehen, aber das Wetter macht es mir unmöglich. Der Crosstrainer hat sich dieses Jahr schon richtig für mich gelohnt. Allerdings musste ich gestern beim Laufen doch feststellen, dass es nichts über die wechselnde Landschaft und die frische Luft gibt. Da bleibt mir heute nichts anders übrig, ich werde mit Joana und Steven einen Schneemann bauen, und zwischendurch immer mal wieder die Straßen vom Schnee befreien.
hm
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15.2.2009 von hm.
Ich sitze Freitag Nachmittag mit einigen Kolleginnen zur Auswertung eines Tests in Offenburg im Mercure Hotel und wir reflektieren die letzten drei Monate. Im Gespräch versprühte ich irgendwann einmal für eine bestimmte Sache Begeisterung und steckte die anderen damit an. Meine Chefin nannte mich eine typische „Whynotterin“. Ich überlege kurz, und gebe ihr Recht.
Warum nicht? Ich überlege kurz, und dann probiere ich Neues gerne aus. Während die „Yesbutter“ immer vorsichtig das Wenn und Aber abwägen, bin ich schon eher dazu bereit mal ins kalte Wasser zu springen. Hat alles Vor- und Nachteile. So manches mal war das Wasser zu kalt. Aber wenn man lang genug drin bleibt, dann geht’s. Und wenn es arg zu eisig wird, dann gehe ich auch mal wieder ins Trockene. Aber wäre ich nicht gesprungen, hätte ich es nie herausgefunden. Und in den meisten Fällen, hat das Wasser eine angenehme Temperatur.
hm
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