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3.11.2008 von hm.
Ein Wochenende mit so vielen Eindrücken würde ja schon fast wieder ein kleines Buch füllen. Beate hat genau die richtigen Worte für die Dünenhoftagung gefunden. Knapp unterm Himmel waren die Worte einer der Teilnehmerinnen. Ich war sehr bewegt von einem jungen Mädchen, eigentlich war es schon eine Frau mit 19 Jahren. Sie macht auf dem Dünenhof ein FSJ und ich saß an einem Tag mit ihr beim Essen. Und sie erzählt mir, dass sie Abi gemacht hat und jetzt für ein Jahr auf dem Dünenhof arbeitet. Ich frage sie, was sie denn danach machen möchte. Und sie strahlt mich an und sagt: “Am liebsten würde ich so werden wie ihr, und genau das machen.” Wow, das hat mich echt getroffen, eine 19- jährige will in meine Fußstapfen treten. Das hat mir die Augen geöffnet mich tatsächlich um unseren Nachwuchs zu kümmern. Wer macht weiter, wenn wir alt und ausgedient haben. Klar, ich hab noch ein paar Jahre, aber ist es nicht wichtig jetzt schon Ausschau zu halten nach Talenten und Gaben, und diese zu fördern. Ich motiviere so gerne meine Weight Watchers Teilnehmer in meinen Treffen. Ich gebe so gerne Nordic Walking Kurse in der freien Natur. Aber was ich am liebsten mache, das ist die Liebe Jesus weitergeben, Frauen zu vermitteln, dass sie geliebte Geschöpfe sind, besondere Persönlichkeiten, mit wundervollen Gaben und Talenten.
Ich kann mich noch gut an meine Berufung erinnern. Ich war auf einer Konferenz in Bad Gandersheim und auf der Bühne stand Hannelore Illgen und sprach zu den Frauen. Ich bekam einen Impuls, einen Eindruck, als würde Gott direkt zu meinem Herzen sprechen: “Heike, da wirst du auch mal stehen. Genau so werde ich dich auch gebrauchen.” Obwohl diese Worte nur in meinen Gedanken weilten, schlug mein Herz bis zum Hals. Es glaubt mir niemand mehr, aber ich war mal super schüchtern. Und ich wusste eins: “Niemlas im Leben, werde ich vor so vielen Frauen stehen und sprechen. Dafür fehlt mir der ganze theologische Hintergrund.” Wie falsch wir doch manchmal liegen. Gott macht eh was er will. Und Stück für Stück durfte ich in meiner Berufung wachsen. Und an diesem Wochenende war mir so klar: Ich bin genau richtig.
Mein Wochenende habe ich um einen Tag verlängert da ich es mir nicht nehmen ließ, in Bremen meine Mutti, Bruder, Neffe und Nichte zu besuchen. War das ein Wiedersehen, schön, emotional und lustig. Und abends gabs noch ein leckeres Essen und freudiges Hallo bei unseren Freunden. Ein schöner Abschluss für ein schönes Wochenende.
Und dann kam der absolut krönende Abschluss. Ich dachte am Donnerstag, ich versuchs einfach mal. Ich erzählte meinen Kindern beim Mittagessen, dass es mir immer sehr viel Mühe bereite, wenn ich von einer Wochenendveranstaltung in ein total chaotisches Haus komme. Manuel fragt: “Was muss denn gemacht werden?”
Ich: Hof und Straße kehren, saugen, Treppe kehren, Vorflur saugen, Bad putzen
Manuel: Ok, ich kehre Hof und Straße
Steven: Ich sauge und kehre die Treppe, soll ich auch noch den Eingang im Keller saugen?
Jonathan: Ich putze das Bad.
Joana: Und was soll ich machen???
Ich: Du darfst den Vorflur saugen.
Joana: Ok
Manuel wollte sich verantwortlich zeigen am Samstag alle zu erinnern. So war ich heute total gespannt ob sie dran gedacht haben.
Ich komme nach Hause und traue meinen Augen nicht: Der Hof und die Straße sind gekehrt, Eingang ist sauber und aufgeräumt. Das ganze Haus strahlt!!! Selbst das Wohnzimmer ist piccobello aufgeräumt UND: DIE BETTEN IM SCHLAFZIMMER SIND GEMACHT. Wer war das denn?
Vlado: Na die hab ich gemacht, und das Wohnzimmer auch heute noch schnell aufgeräumt. Die Kinder haben sich solch eine Mühe gegeben, das hat angesteckt.
Lebe leichter, lass los was dich beschwert……..
hm
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