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15.9.2008 von hm.
Ist mir bisher erst einmal in meinem Leben passiert, gestern das zweite mal. 20 Minuten nachdem ich meinen leckeren Dinkel-Buchweizenbrotteig im Ofen hatte fiel mir ein, dass ich das Salz vergessen hatte, zu spät. Brot ohne Salz in ungenießbar. Da wir allerdings kein anderes hatten, und ich abends um neun nicht nochmal Teig ansetzen wollte (irgendwann schlafen Mütter auch mal) bekamen meine Kids heute ungesalzenes Brot mit in die Schule. Ich habs allen erklärt, hab versucht den Schaden zu beheben, selbst probiert und hier kommt es nun.
Mein selbst erfundenes Brotohnesalzrettungsrezept:
Auf die Brotscheiben zuerst Salz streuen, so dass es in die Löcher fällt, danach Butter, Frischkäse etc. drauf streichen, dann mit Wurst oder Käse belegen. Darauf Gurke, Tomate oder Paprika, nochmal Salz drauf, fertig.
Hab die Kinder heute Abend gefragt, wie ihnen das Pausenbrot geschmeckt hat. Einhellige Antwort: “Super lecker” Trotzdem pass ich das nächste mal wieder auf.
Ist mir bei einem Kuchen auch schon passiert. Hatte das Backpulver für einen Kirschbuttermilchkuchen vergessen. 10 Minuten nachdem der Kuchen im Ofen war kam mir die Erleuchtung. Was also tun? Kuchen raus, Backpulver drunter gerührt (was eigentlich nicht geht, da das Backpulver immer erst mit Mehl vermischt werden sollte und was außerdem besonders eklig war, da ich ohne Boden backe und die Matscherei auf dem Backpapier schon etwas abartig war, außerdem sollten die Kirschen oben auf liegen, nun lagen sie unten.) Kuchen weiter gebacken. Sparsam wie wir sind haben wir ihn gegessen, mit geschlossenen Augen gings. Backpulver vergesse ich nie mehr. ![]()
Heute war ein wenig wie Weihnachten. Joana hat ein Einschulungspaket von der Oma erhalten. Wenn die Süßmaus eins liebt, dann sind es Geschenke, und am Besten per Post. Sie hasst es wenn ich die liebe lange Woche ständig etliche Pakete meiner Firma erhalte, während sie immer leer ausgeht. Aber heute stand mit großen Buchstaben ihr Name auf dem Paket. Und nicht nur sie hat sich über ihre Geschenke gefreut, auch die Jungs, die Mama und der Papa sind nicht leer ausgegangen. Die Oma weiß, dass sich jeder in unserem Haus über neue Socken freut, da sich die immer jeder selbst zusammensuchen muss. Sie weiß, dass wir abends gerne Toffifee naschen, und sie hat gesehen, dass meine Gurkenreibe kaputt war.
Und als wenn das noch nicht gereicht hätte, stand eine große Kiste mit Tomaten und Gurken in der Küche als wir nach Hause kamen. Hat eine liebe Freundin aus der Gemeinde gebracht. Manuel meinte er hätte gesagt: “Also, meine Mutter würde jetzt bestimmt sagen, ach lass doch, wir haben genug, aber ich sag, dankeschön.” , und hat die Kiste entgegengenommen. Hätte ich auch gesagt, ich liebe Tomaten und Gurken.
Vlado und unser Großer (der seine Haare übrigends von blond auf schwarz gefärbt hat und soooooooo gut aussieht, nett ist und Jesus lieb hat)
haben heute ihre erste gemeinsame theoretische Stunde in der Fahrschule gehabt, so eine Vater-Sohn- Geschichte![]()
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15.9.2008 von hm.
So ein Morgen muss mit 4 Schulkindern immer ziemlich gut geplant sein. Manuel und Joana haben nicht jeden Tag zur gleichen Uhrzeit Schule, so müssen sie immer unterschiedlich geweckt werden. Bei Jonathan und Steven ist es immer gleich. Ich muss mich richtig konzentrieren, nicht jemanden zu vergessen. So ein Montagmorgen sieht dann ungefähr so aus.
6.00 Uhr Wecker klingelt
6.10 Uhr Jonathan und Steven wecken
6.12 Uhr Brote schmieren, für Manuel, Jonathan und Steven doppelt, sie haben montags sehr lange Schule
6.40 Uhr Manuel wecken
6.45 Uhr Steven verabschieden
6.55 Uhr Jonathan verabschieden
7.05 Uhr Manuel verabschieden
7.20 Uhr Joana wecken
7.30 Uhr Joanas Sachen bereitlegen
7.55 Uhr Joana zur Schule bringen
Zwischendurch 2 Tassen Kaffee trinken, duschen und selbst zurecht machen. Gefrühstückt hat heute keiner, die Milch ist alle. ![]()
Während ich mir die Haare föne und einen Kajalstrich ziehe fragt mich Joana: “Mama, warum machst du dich denn so schön?”
Ich: “Na, weil ich das immer mache, ist doch gut oder?”
Sie: “Es kommt ja wohl nicht auf Schönheit an.”
Ich: “Ich weiß, darauf, dass man nett ist.”
Sie: “Eben, und warum machst du dich dann auch noch schön?”
Ich: “Na man kann doch nett und schön sein, oder?”
Sie: “Ja, aber ich weiß noch was Wichtigeres.”
Ich, ahnungsvoll: “Aha!”
Sie: “Ja, dass man Jesus lieb hat.” , zieht sich ihre hübschen Klamotten an und lässt sich noch einen Zopf flechten, damit sie hübsch aussieht. Hübsch, nett und Jesus lieb haben, passt doch zusammen, oder?
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hm
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