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19.6.2008 von hm.
Thema der Woche in meinen Weight Watchers Treffen war: Spiel und Spaß. Und das was mich beschäftigt, was ich hab mit einfließen lassen, darf ich natürlich heute erst veröffentlichen, sonst nehme ich meinen bloglesenden Teilnehmern die Spannung. Über das Spiel Deutschland gegen Österreich braucht man eigentlich nicht wirklich ein Kommentar abzugeben, wir haben alle gesehen, das war Arbeit und kein Spiel. Da hat eine Mannschaft aus reinem Pflichtbewusstsein gekämpft, denn Spiel würde ich das nicht mehr nennen. Und dementsprechend ist auch die Freude nach dem Sieg etwas gedämpft ausgefallen. Nach so einer Leistung kann man sich dann irgendwie gar nicht so richtig freuen. Wie anders war das bei dem Spiel der Türken, oder auch der Italiener. Das war kein Pflichtbewusstsein, dass war Spaß, das war Leidenschaft und Enthusiasmus. Da wurde gekämpft bis zum Schluss, und man merkte den Spielern an, wie sehr sie einen Sieg wollten.
Unser Leben ist kein Spiel, das haben die meisten von uns durch schmerzliche Erfahrungen schon festgestellt. Die Höhen und Tiefen im Leben wechseln sich ab, und wir sind immer herausgefordert uns neuen Situationen zu stellen. Aber der Alltag fällt vielen von uns so schwer. Bei meinen Teilnehmern die Bewegung, das „im Programm Bleiben“ und im Leben, das Annehmen der Herausforderungen aber oft einfach nur „das Leben an sich“. Wie viel leichter haben wir es, wenn wir wieder anfangen mehr Spaß, mehr Leidenschaft in die Dinge hineinzulegen die uns beschäftigen. Ob das nun unsere Abnahme ist, die Kindererziehung, oder die Fenster, die geputzt werden müssen. Ich möchte mir gerne am Spiel der Türken ein Beispiel nehmen, ich möchte mit Leidenschaft mein Leben leben, kämpfen bis zum Schluss, auch noch in der Nachspielzeit, immer in der Hoffnung auf den Sieg. Ich möchte mich leidenschaftlich freuen über das, was ich erreicht habe, möchte nicht mein Leben einfach nur so dahinplätschern lassen. Und das größte Vorbild ist für mich Jesus Christus. Was für eine Leidenschaft hat er in den kurzen Jahren seines Wirkens in seine Worte und sein Handeln gelegt. Trotz Widerstände hat er diese Leidenschaft nicht verloren, durchgehalten bis zum Schluss, noch in der Nachspielzeit, und hat es vollbracht. Wie groß ist jetzt seine Freude, durchgehalten zu haben, auf dem Thron neben seinem Vater zu sitzen, und sich über jeden zu freuen, der zu ihm kommt.
hm
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