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28.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Die Tage verfliegen wieder mal im Flug, und ich hab mich kaum umgedreht werden wir schon wieder auf Sardinien sein. Vorher gibt es noch mehrere Elternabende, Abschlussfeiern, Gemeindeseminare, Vlados 50. Geburtstag mit jeder Menge Gäste, ein Wellness-Wochenende in Furtwangen, mein 10-jähriges Jubiläum bei Weight Watchers,und auch eine klare Gliederung mit ein paar Kapiteln für das Buch sollte ich bis spätestens Mitte Juli beim Verlag abgeben.
Egal was da jetzt noch auf mich zukommt, eins ist für mich wichtig: Alles was ich tue, möchte ich gerne aus Leidenschaft tun, mit der richtigen Einstellung. Jeden Handschlag möchte ich mit Liebe tun, immer mit dem Gefühl, dass es mir Spaß macht. Einen Vorsatz nehme ich mir aus dieser Situation. Ich mache nie wieder im Juli irgendwelche Termine, solange meine Kinder noch schulpflichtig sind. Die Termine, die ich mache sind immer ok. Und obwohl ich es eigentlich weiß, rechne ich fast nie die Elternabende und Abschlussfeiern mit ein. Das ist jedes Jahr dasselbe. Und bei 4 Kindern sind das auch nicht eben wenige Termine. Heute kommt noch der Auftritt von Joana am Kindertag mit dazu. Sie geht seit einiger Zeit zum Jazz-Dance und hat heute ihren ersten Auftritt. Das Kostüm liegt zum Bügeln bereit, ein wenig Motivation musste ich heute schon verteilen, denn sie hat schon jetzt Lampenfieber.
Gestern habe ich ein Ehepaar kennengelernt. Irgendwann fragte sie mich nach meinem Job. Ich druckste ein wenig herum. Beide sind sehr stark übergewichtig, und mir ist das dann schon immer sehr peinlich zu sagen, ich sei Weight Watchers Leiterin. Sie ließen allerdings nicht locker, und dann war es irgendwann raus. Sie schaut mich an, zieht die Augenbraue hoch und meinte: „Na, die Weight Watchers hab ich schon immer abgelehnt. Ich weiß schließlich selbst, dass ich auf zu viele Kohlenhydrate und Fett verzichten muss, das kann ich auch alleine.“
Für viele, ist das Einhalten ihrer Points tatsächlich eine große Hilfe um Gewicht zu verlieren. Aber ich sehe mich hauptsächlich als Motivationstrainerin, die Hilfestellung gibt, dass Wissen auch tatsächlich umzusetzen und durchzuhalten. Es ist ja die eine Sache zu wissen, dass ich nach dem Verzehr von 2 Croissants und einem Magnum nichts mehr essen darf, aber die andere Sache, dass auch zu tun, bzw. gar nicht erst an Magnum und Croissants zu denken.
Heute auf dem Kindertag bekommen meine Kinder Zuckerwatte, Eis und Döner. Es ist die eine Sache zu wissen, dass ICH das nicht essen sollte, mal sehen wie weit ich mich selbst motiviert bekomme.
hm
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27.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Es passieren mir immer wieder Dinge, da frage ich mich: „Womit hab ich das verdient?“ Letzte Woche lag in meinem Briefkasten eine handgeschriebene Postkarte einer Teilnehmerin aus meinem WW-Treffen. Irgendwie ist sie schon ein wenig mehr als eine Teilnehmerin, manchmal entwickeln sich eben auch Freundschaften. Und als ich ihre netten Worte las, wurde mir schon recht weich ums Herz. Da stand, dass sie ab und zu mal Menschen, die sie besonders mag, eine Postkarte schreibt, damit man zwischen all den Rechnungen auch mal etwas Erfreuliches im Postkasten findet. Es war gar nicht mal, das Erfreuliche, dass es keine Rechnung war, sondern der Satz: „Menschen, die ich besonders mag.“ Und dann stehe ich in unserem Hof und bin fast am Heulen. Das ist es ja eigentlich, was wir uns wünschen: gemocht zu werden. Und das kann man nicht einfach machen, das ist jedesmal ein Geschenk. Ich kann mich noch sehr gut an sehr viel Ablehnung gerade in meiner Kindheit erinnern. Und wenn ich jetzt so viel Zuneigung und Wohlwollen erlebe, empfinde ich es oft als Entschädigung für das, was mal war. Und eins ist mir dabei noch viel wichtiger. Ich will die Menschen mögen. Egal wer mir begegnet, ich nehme mir immer vor, meinem Gegenüber nett, liebevoll, höflich und aufmunternd zu begegnen. Gelingt mir leider nicht immer, aber immer öfter.
Gestern haben wir bei unserem Frauenabend „Christine Caine“ zum Thema: Vorstellung bestimmen unser Verhalten, gehört. Ich habe selbst schon über dieses Thema referiert und bin damit bestens vertraut. Trotzdem tut es immer mal wieder gut, sich damit auseinander zu setzen, dass es wirklich wichtig ist, in welche Richtung unsere Gedanken wandern. Und ich möchte gerne auf den Zug der positiven Gedanken aufspringen. Umstände können wir ja tatsächlich manchmal gar nicht verändern, aber das Beste aus der Situation machen hilft mir oft, zufrieden zu sein.
Bei den Kindern steht alles im Endspurt. Steven und Jonathan schreiben die letzten Arbeiten, Manuel lernt für die mündliche Prüfung in Chemie und Musik, Joana hat überhaupt keine Lust mehr auf Vorschule und alle sehnen sich nach den Sommerferien. Vorher haben wir allerdings noch einige Veranstaltungen und wie jedes Jahr, staut sich alles kurz vor Beginn der Ferien.
hm
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25.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Heute beim Joggen dachte ich mittendrin irgendwann mal: „Jetzt kipp ich gleich um.“ Nix mit „Flow“, Ausschüttung von Endorphinen oder sonstigen Glücksgefühlen. Selbst die gute Musik im Ohr klang irgendwie fad. Es war einfach nur anstrengend. Macht die Schwüle, und nach dem Laufen tat ich das einzig Richtige: noch ne Runde im Pool schwimmen. Luxus pur, und den genieße ich zwischendrin, trotz vieler Herausforderungen immer mal wieder.
Ich lasse mich super gerne inspirieren, von Geschehnissen des Alltags, von Aussprüchen anderer Menschen, meinen eigenen Gedanken, guten Büchern, und den Medien. Ich merke, wie ich immer wieder Vergleiche aufstelle, lerne dankbar zu sein, mich irgendwie auf irgendeine Art am Weiterentwickeln bin. Diese Woche musste ich sehr schmunzeln. Nachdem ich ein Kapitel für mein neues Buch geschrieben hatte, nahm ich mir eins der Bücher vor, was ich zum Geburtstag geschenkt bekam. Und ich traute meinen Augen nicht. Da stand fast dasselbe drin, was ich gerade, 10 Minuten vorher geschrieben hatte. Zuerst war ich ein wenig entsetzt. Zu blöd, darüber gibt es ja schon etwas Geschriebenes. Aber nach einer Weile habe ich mich mit dem Gedanken versöhnt. Es ist doch irgendwie anders, in einem anderen Zusammenhang, und ja auch nur ein Teil meines Buches. Das Rad erfinden wir meist eh nicht neu, und eigentlich freue ich mich, dass ich mit meinen Gedankenansätzen richtig liege.
Gestern habe ich mich über einen Satz einer neuen Teilnehmerin in meinem Treffen so richtig gefreut. Sie steht vor mir, und ich frage sie, wie sie denn hier auf das Weight Watchers Treffen gekommen sei. Daraufhin antwortete sie mir: „Ich beobachte das jetzt schon zwei Jahre und ich muss sagen, die halbe Stadt wird ja hier schlank.“ Na wie cool ist das denn? Wenn das so weiter geht, bin ich allerdings in drei Jahren arbeitslos.
hm
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23.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Gestern habe ich unter anderem einige gute Bücher geschenkt bekommen. Eins davon kam per Post von Beate. Ein Paperblanks-Notizbuch mit einem wunderschönen Buchdeckel. Von dieser Serie besitze ich schon einen Terminplaner und ein Adressbuch. Sie sind fast zu schön um reinzuschreiben. Beate meinte dann am Telefon gestern zu mir: „Ein unbeschriebenes Buch, in dass du all deine guten Gedanken hineinschreiben kannst.“ Ich nennen es „Das gute Gedanken Buch.“ Ich freu mich drauf dieses Büchlein zu füllen. Die erste Seite ist schon voll. Mein erster Eintrag: „ Heute habe ich dieses wunderschöne Buch von meiner Freundin Beate geschenkt bekommen. Schon alleine sie „meine Freundin“ nennen zu können ist ein guter Gedanke.“
hm
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22.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Vor dieser Woche graute es mir tatsächlich ein wenig. Zu viele Termine in zu wenig Zeit. Aber manchmal kann man sich das eben nicht aussuchen. Da plant man und denkt, passt alles irgendwie, und sobald dann doch noch Unvorhergesehenes dazwischen kommt wird es eben doch zu viel. Viel Entspannung hatte ich diese Woche nicht, trotzdem hab ich mir bei dem vollen Terminplan zumindest Zeit zum Laufen genommen. Nun ist die Woche geschafft, und ich sitze schon etwas platt auf dem Sofa, genieße noch den Rest des Wochenendes und krümme höchstens noch den Finger um meine Tastatur und die Maus zu bewegen.
Die letzten Kuchenkrümel sind weggekehrt, das Haus wieder ordentlich nach einem schönen Gemeindefest incl. meiner Geburtstagsfeier. Natürlich habe ich mich über alle meine Geschenke und Wünsche heute riesig gefreut.
In unserem Gottesdienst wird für die Geburtstagskinder immer gebetet und sie dürfen ein Kärtchen mit einem Bibelvers ziehen. Das ist nicht irgend so ein Orakel, aber man freut sich schon immer, wenn man einen Segensspruch erhält. Und was ziehe ich? „Ich bin der Herr, dein Arzt.“ Spontan rutsche mir ein: „Na, das ist ja wohl hoffentlich nicht prophetisch gemeint.“ Und während die Geschwister für mich beten, beschleicht mich schon so ein Gefühl der Angst, was wird dieses Jahr für mich so bringen? Aber noch während des Gebets entschied ich mich, meine Gedanken in positive zu verwandeln. „Also, werd ich dieses Jahr nicht krank, ist doch cool.
Heute hab ich dann auch mal den Pool eingeweiht, und als ich mich am abtrocknen war, sah ich mein Spiegelbild im Wohnzimmerfenster. Vlado und Manuel saßen auf der Terrasse und ich meinte selbstkritisch: „Ist schon irgendwie eigenartig, dafür, dass ich so viel jogge, habe ich verhältnismäßig dicke Oberschenkel.“ Darauf hin Manuel: „Das kommt dadurch, dass du im Sitzen pinkelst.“ AHA
hm
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20.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Hatte gestern Abend das wage Gefühl, unsere Nationalmannschaft hat meinen blog gelesen. Was für eine Leidenschaft, was für ein Kampfgeist und was für einen Spaß hatten unsere Jungs da gestern Abend bei Regen auf dem neu gelegten Rasen. Spannung pur, bis zur letzten Sekunde. Die Nachspielzeit hab ich fast nicht ertragen, Hände vor’s Gesicht und es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte gebetet. Bravo kann man da ja wohl nur sagen.
Jonathan und Steven müssen ja leider immer schon nach der Halbzeit ins Bett. Am nächsten Morgen ist Schule, und da werden tatsächlich nicht ganz so viele Ausnahmen gemacht. Ich hatte versprochen, dass sie das letzte Spiel schauen dürfen, damit meinte ich natürlich das Endspiel, wenn wir das denn erreichen. Abends sagt Jonathan dann zu mir: „Ach Mama, lass uns das doch gucken.“ Ich: „Nein Jonathan, das letzte Spiel der Deutschen hab ich gesagt.“ Er: „Ja, wer weiß……“
Manuel ist seit gestern wieder zu Hause und es fallen von morgens bis abends irgendwelche Taxifahrten für ihn an. Zum Arzt, zur Apotheke, zur Schule, nochmal ins Krankenhaus, zur Krankengymnastik. Solche Termine bringen meinen sonst sehr gut organisierten Tagesablauf etwas ins Wanken, aber was sein muss, muss sein. Bleibt die Wäsche halt mal liegen.
Morgen fahre ich ganz früh nach Pirmasens zu einem Nordic- Walking- Kurs. Hab mir ein Navi ausgeliehen, damit sollte ich den Weg gut finden. Allerdings werde ich vorsichtshalber doch noch eine Karte mitnehmen. Gestern hab ich das Gerät mal ausprobiert. Wollte zu einer Treffenvertretung nach Offenburg. Ich weiß so in etwa wo ich hinmusste, aber so oft hab ich mich dort schon verfahren. Ich also, Navi eingestellt und nichts wie los, dem Navi folgend. Dummerweise hab ich eine Ausfahrt verpasst, da ich die Ansage nicht so klar fand. Ergebnis war, das ich mich auf einer Straße Richtung Villingen Schwenningen befand, das Navi stumm blieb und ich überhaupt nicht mehr wusste wo ich war. Da muss man dann doch mal wieder anfangen zu denken und Schilder lesen. Und obwohl ich blond bin, hab ich nicht nur die Richtung wieder gefunden, sondern auch das Navi zum Sprechen gebracht und mit 1 Minute Verspätung mein Ziel erreicht.
hm
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19.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Thema der Woche in meinen Weight Watchers Treffen war: Spiel und Spaß. Und das was mich beschäftigt, was ich hab mit einfließen lassen, darf ich natürlich heute erst veröffentlichen, sonst nehme ich meinen bloglesenden Teilnehmern die Spannung. Über das Spiel Deutschland gegen Österreich braucht man eigentlich nicht wirklich ein Kommentar abzugeben, wir haben alle gesehen, das war Arbeit und kein Spiel. Da hat eine Mannschaft aus reinem Pflichtbewusstsein gekämpft, denn Spiel würde ich das nicht mehr nennen. Und dementsprechend ist auch die Freude nach dem Sieg etwas gedämpft ausgefallen. Nach so einer Leistung kann man sich dann irgendwie gar nicht so richtig freuen. Wie anders war das bei dem Spiel der Türken, oder auch der Italiener. Das war kein Pflichtbewusstsein, dass war Spaß, das war Leidenschaft und Enthusiasmus. Da wurde gekämpft bis zum Schluss, und man merkte den Spielern an, wie sehr sie einen Sieg wollten.
Unser Leben ist kein Spiel, das haben die meisten von uns durch schmerzliche Erfahrungen schon festgestellt. Die Höhen und Tiefen im Leben wechseln sich ab, und wir sind immer herausgefordert uns neuen Situationen zu stellen. Aber der Alltag fällt vielen von uns so schwer. Bei meinen Teilnehmern die Bewegung, das „im Programm Bleiben“ und im Leben, das Annehmen der Herausforderungen aber oft einfach nur „das Leben an sich“. Wie viel leichter haben wir es, wenn wir wieder anfangen mehr Spaß, mehr Leidenschaft in die Dinge hineinzulegen die uns beschäftigen. Ob das nun unsere Abnahme ist, die Kindererziehung, oder die Fenster, die geputzt werden müssen. Ich möchte mir gerne am Spiel der Türken ein Beispiel nehmen, ich möchte mit Leidenschaft mein Leben leben, kämpfen bis zum Schluss, auch noch in der Nachspielzeit, immer in der Hoffnung auf den Sieg. Ich möchte mich leidenschaftlich freuen über das, was ich erreicht habe, möchte nicht mein Leben einfach nur so dahinplätschern lassen. Und das größte Vorbild ist für mich Jesus Christus. Was für eine Leidenschaft hat er in den kurzen Jahren seines Wirkens in seine Worte und sein Handeln gelegt. Trotz Widerstände hat er diese Leidenschaft nicht verloren, durchgehalten bis zum Schluss, noch in der Nachspielzeit, und hat es vollbracht. Wie groß ist jetzt seine Freude, durchgehalten zu haben, auf dem Thron neben seinem Vater zu sitzen, und sich über jeden zu freuen, der zu ihm kommt.
hm
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18.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
2/3 Regel ist immer nur dann möglich, wenn höchstens zwei unvorhergesehen zusätzliche Termine zwischen all dem Geplanten rutschen. Werden es dann aber mehr kommt man schon mal ins Schleudern. Diese Woche schalt ich mit allem einen Gang herunter weil eben zu viele Termine anstehen. Gestern ist Manuel operiert worden, und ganz großzügig meinte er: „Quatsch, ihr müsst mich nicht besuchen, wegen der zwei Tage.“ Für mich war natürlich klar, dass ich trotz der beiden Weight Watchers Treffen irgendwie noch ins Krankenhaus fahre um mein Kind zu sehen und ihn ein wenig zu verwöhnen. Und Baden Baden liegt bei uns nicht mal eben um die Ecke. Gefreut hat er sich dann eben doch, und das nicht nur wegen der Süßigkeiten, die ich ihm mitgebracht habe (man sollte nicht meinen, dass ich Ernährungsberaterin bin). Heute Morgen nehm ich mir nochmal die Zeit, er wird sich freuen.
Gestern konnte ich dann noch kurz mit dem Arzt sprechen, und er erklärte uns, dass es ihm gelungen sei, kein Fremdmaterial zu benutzen sondern Eigengewebe ausgereicht hat. Nach all seinen Erklärungen und der Versicherung, dass auch das Schläuche ziehen nicht weh tut meinte Manuel plötzlich aus tiefstem Herzen mit einem Lächeln im Gesicht zu dem Arzt: „Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass sie so gut operiert haben, und das alles gut gegangen ist.“ Wow, welch eine Höflichkeit eines 17-Jährigen, ich bin doch gleich mal wieder 3 cm gewachsen, und selbst dem Arzt fiel aus Verlegenheit nicht mehr viel ein.
Pünktlich zum Sommerbeginn ist seit gestern das Wasser im Pool. Nach langem Hin und Her haben wir uns jetzt doch entschlossen es dieses Jahr einzulassen, auch wenn es schon recht spät ist. Die Kinder sind trotz der Temperaturen schon drin gewesen, ich warte mindestens 3 Tage. Wann sollte ich auch noch in den Pool. Morgen muss ich noch eine Kollegin vertreten, vorher Manuel aus Baden Baden abholen, Samstag gebe ich in Primasens einen Nordic Walking Kurs und Sonntag ist die ganze Gemeinde bei uns zum Grillen. Ich kann nur hoffen, dass meine Mutter diesen Eintrag nicht liest, sonst schüttelt sie den Kopf. Mama, geht schon.
hm
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16.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Öfters denke ich darüber nach, dass ich wesentlich mehr in wesentlich kürzerer Zeit schaffen könnte. Dann wäre mein Haus immer tipp topp aufgeräumt, die Wäsche auf Kante gebügelt im Schrank, von Unkraut im Garten keine Spur, mein Buch, dass ich im September abgeben muss wäre fertig. Ich müsste mir keine Gedanken um die abzugebende Steuererklärung machen, denn die läge schon beim Finanzamt.
Aber beim Denken bleibt es, denn ich will gar nicht mehr in kürzerer Zeit schaffen. Ich habe gar keine Lust der Arbeit immer hinterherzurennen nur damit ja alles „perfekt“ ist. Ich streike, schon eine ganze Weile, mit dem Ergebnis, der Zufriedenheit.
Und bei uns zu Hause beschwert sich keiner. Ganz im Gegenteil. Mein Mann und meine Kinder freuen sich über eine leichte Unbeschwertheit, ein Lächeln, meine Toleranz, und ganz besonders an meinem Schweigen. Na klar, müssen die Kinder auch immer mal wieder aufgefordert werden ihre Pflichten zu erledigen, und ich weiß auch noch wie die Waschmaschine, das Bügeleisen und der Staubsauger funktionieren, aber mit ein bisschen weniger Stress.
Wollte heute ein leckeres Kuchenrezept auf meine Seite setzen, aber leider funktioniert die Aktualisierung noch immer nicht. Also schreib ich’s gleich hier rein:
1 P. Vanillepuddingpulver
360 g Mehl
1 P. Backpulver
3 Eier
100 g Zucker
300 ml Buttermilch
Alle Zutaten gut verrühren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
1 Glas Schattenmorellen abtropfen lassen, die Kirschen auf den Kuchen verteilen, mit ca. 50 g Zucker bestreuen
Bei 180 Grad ca. 35 Min. backen
Ergibt 24 Stücke
hm
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14.6.2008 von Heike - www.frausein.de.
Bin leicht genervt, da ich momentan nicht an meiner Seite arbeiten kann. Seit dem ich den neuen Rechner habe, lassen sich die Eingaben nicht speichern, so dass ich immer wieder alles von vorne beginnen muss. Also, Mann um Rat fragen, der wird’s schon wieder hinkriegen, wie immer.
Wir lachen gerne und viel, meistens spontan, und wenn wir viel lachen, dann geht’s uns gut.
Momentan bin ich viel in meinem Lieblingsforum unterwegs, Internetjunkie könnte man so etwas auch nennen. Und da gibt’s immer was zum Lachen.
Heute Morgen hab ich Vlado ne Tasse Kaffee ans Bett gebracht, Joana hat es sich schon bei uns gemütlich gemacht. Sie albert herum und erinnert uns so sehr an Julian. Vlado meinte dann zu ihr: „Aber du bist hübscher.“ Ich: „Nein, Julian war auch so ein hübsches Kind, sie sehen sich fast ähnlich.“ Eine kleine Diskussion entsteht, Joana möchte eigentlich immer die Schönste sein. Daraufhin Vlado: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Joana lächelt.
Vlado: „Die Mama.“ Joanas Lächeln verzieht sich zu einem Schmollmund.
Vlado: „Aber hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen…..“
Joanas Gesicht erlangt ihr Strahlen wieder in freudiger Erwartung.
Vlado: „Da gibt es jemand, der ist viel schöner.“
Joana grinst.
Vlado: „Und das ist meine Mutter.“
hm
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