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Aufstehen

Es gibt so viele Kleinigkeiten, an denen man sich freuen kann. Man muss sie nur richtig wahrnehmen. Ein Lächeln meiner Tochter, ein kleiner Blumenstrauß einer WW-Teilnehmerin, die diesen bei meinem Mann im Teeladen abgegeben hat, die Sonne, die nun schon so lange scheint, ein Telefonanruf von Beate, ein Ermutigung per E-Mail. Und dann gibt es wieder so viele Dinge, über die man sich ärgern könnte, die ich jetzt hier nicht im Einzelnen aufführen möchte. Die Kunst der Gelassenheit liegt vielleicht darin, toleranter zu werden, Kleinigkeiten nicht über zu bewerten. Das finde ich manchmal gar nicht so einfach. Ich möchte mich gerne darin üben, weiß allerdings, dass ich das meistens aus eigener Kraft nur für eine bestimmte Zeit schaffe. Und dann verfalle ich wieder in alte Gewohnheiten. Wie gut ist es da beten zu können: „Gott verändere mich.“ Denn wenn ich verändert werde, dann verändern sich auch die Umstände.

Nach den Pfingsttagen und Muttertag gibt es doch viele, die sich diese Woche so gar nicht auf die Waage trauen. Aber Stolpersteine liegen ja das ganze Jahr vor uns. Letztens habe ich einen so schönen Spruch gelesen: „Erfolg hat der, der einmal öfter aufsteht als er hinfällt.“ Die Entscheidung liegt wohl im Aufstehen.

hm

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