Archive für April 2008

gut geplant

In einem 6-Familien-Haushalt muss alles immer irgendwie gut organisiert werden. Dienstag ist „mein Arbeitstag“, da gibt es kaum irgendwelche Möglichkeiten noch zusätzliche Termine zu machen. Aber was macht man, wenn der Sohn noch eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch hat, morgens um 10.00 Uhr? Es ist einfach nur klasse, ein Anruf bei einer lieben Freundin der Gemeinde: „Kannst du uns heute im Teeladen vertreten?“, und Vlado konnte Manuel fahren während ich beim WW-Treffen einen kurzen Gedenkmoment für meinen Großen eingelegt habe. Nachmittags muss ich so gegen 16.50 Uhr los um alles im Gruppenraum wieder aufzubauen. Joana hat von 17.15 Uhr bis 18.15 Uhr Jazzdance. Also bring ich sie vor der Arbeit zur Turnhalle, Vlado holt sie nach Ladenschluss wieder ab.  Mittwochs hat Jonathan um 18.30 Uhr Gitarrenunterricht in Urloffen. Also nehme ich ihn mit. Während ich mein Treffen dort leite, geht er zu Fuß ein paar Meter zu seinem Gitarrenlehrer. Hört sich alles easy an, ist aber bis ins letzte Detail durchgeplant. Sport- und Musiktermine müssen immer auf die anderen Termine abgestimmt werden. Das ist nicht immer ganz einfach, aber es geht. Jetzt, wo die Jungs schon etwas größer sind, können sie zumindest die Termine direkt in Oberkirch mit dem Fahrrad erledigen. Da brauchen wir nur mal wegen schlechtem Wetter fahren.

Wollte eigentlich diese Woche mal wieder Kuchen mit in die Treffen bringen. Aber 4 Tage Konferenz bedeutet auch 4 Tage Wäschestau im Keller. Also gibt’s den Kuchen erst nächste Woche, die Wäsche ist wichtiger. Außerdem muss ich jetzt tatsächlich auch mal Nägel mit Köpfen machen und mit dem Schreiben beginnen. Das Buch soll schließlich im September abgegeben werden, und wenn ich zurückblicke, dann vergeht die Zeit schneller als mir lieb ist.

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Erfahrungen

Meine Woche geht irgendwie immer von Dienstag bis Montag. Dienstag mit dem WW-Treffen beginnt sie, und dann merke ich montags immer, wie schnell die Woche vergangen ist. Hab ich mich gestern Morgen noch am Joggen bei Sonnenschein erfreut, hielt das Wetter leider ja nicht an, und so sind wir das dritte Mal beim NW-Kurs unter behangenen Wolken gelaufen. Egal, gelernt hat trotzdem Jede etwas, und das ist das Wichtigste. Hatte mir eigentlich vorgenommen mal wieder Kuchen für meine WW-Treffen zu backen. Aber 4 Tage außer Haus zwingen mich jetzt doch die Wäsche aufzuarbeiten und den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Und das so eben neben der Arbeit. 2/3 Regel, und ich freu mich, dass ich dabei bin zu lernen. Den Kuchen gibt es dann vielleicht nächste Woche.

Momentan macht sich so ein wohliges, gemütliches, ausgeglichenes und der bares Gefühl in meinem Herzen breit. Ich schaue mir meine Familie an, unsere Umgebung, Gemeinde, Umstände an. Und obwohl nicht alle Dinge immer so leicht sind, bin ich doch sehr dankbar, und zuversichtlich. Vielleicht muss man erst älter als 40 werden um mehr Balance in sein Leben zu bekommen. Aus Erfahrungen lernen ist unter anderem das Thema der heutigen Woche. Wer keine Erfahrungen macht, auch negative, der lernt nicht dazu. Und wer nichts wagt und sich nichts traut, der macht sicherlich viel weniger Fehler, aber der erreicht auch nichts. Ich habe schon so viele Erfahrungen im Leben gemacht, manche mache ich sogar doppelt. Und irgendwie ist es immer wieder spannend, aus den Erfahrungen zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Und die Fehler, die gehören dazu.

4 Tage Konferenz und ein paar Süßigkeiten zu viel haben mir nichts ausgemacht. Gestern war ich ganz eisern, abends gab’s nur Joghurt mit Obst, heute auf der Waage war alles im grünen Bereich.

hm

Wenn einer eine Reise macht

Dadurch, dass ich relativ viel unterwegs bin, komme ich natürlich immer wieder mit neuen Eindrücken nach Hause. Außerdem fehlt es nicht an Erlebnissen. Irgendwie schon cool. Ganz so cool war die Fahrt nach Kirchheim nicht, eher hot. Ich wusste wohl, dass unser Auto eigentlich in die Werkstatt muss, aber hab den richtigen Zeitpunkt verpasst. Und was passiert? Nachdem ich Donnerstag mit 2 Std. Verspätung (was nicht wirklich schlimm war) losfuhr, musste ich bereits nach 25 Min. auf die Raststätte Baden Baden. Das Kühlwasser war am Kochen. Von Vlado bekam ich die Anweisung: „Lüftung ganz hoch stellen und nicht schneller als 120 h/km fahren.“ Das ist ja für mich schon Strafe, fahre ich doch am Liebsten 150 h/km. Ich also mit ohrenbetäubendem Lüftungsgeräusch der Klimaanlage und braven 120 h/km auf die Autobahn, stieg die Temperatur jedoch schon nach kurzer Zeit auf 120 Grad. Auf der Raststätte ließ ich das Kühlwasser kontrollieren: „Nach Kassel fahren sie aber mit dem Auto bestimmt nicht.“, bemerkte der Tankwart. Kurzes Telefonat mit Vlado: „Lüftung an, Temperatur auf 25 Grad, dann kannst du fahren, schön langsam.“ Na das war ja wohl langweilig. 350 km hin und zurück bei 25 Grad im Auto mit durchschnittlich 90 km/h. Aber ein Gutes hatte das Ganze doch. Ich habe noch nie in meinem Leben auf so einer lange Strecke so wenig Sprit verbraucht.

Beate wiederzusehen war absolut klasse, wir hatten es sehr nett zusammen. Und tatsächlich habe ich einige Bekannte wieder getroffen, das ist fast das Schönste an so einer Konferenz. Wobei ich schon sagen muss, dass ein Vortrag von Lilo Keller, der Hauptsprecherin mich schon mitten ins Herz getroffen hat. Und plötzlich wurde mir die ganze Tragweite unserer Situation vor fast genau einem Jahr wieder sehr bewusst. Und mir wurde klar, dass Gott da echt noch viel in meinem Herzen tun muss. Tja, man schüttelt Schmerz und Verletzungen nun mal nicht einfach so ab. Aber, ich bin Gott soooooo dankbar, dass ER immer für uns da ist, für uns streitet, uns eine positive Lebenseinstellung gibt, und Visionen neue Dinge anzugehen. Das Wichtigste ist mir wohl dabei in allem in SEINEM Willen zu bleiben. So ist es für mich das Selbstverständlichste, in allem erst mal „IHN“ zu fragen, und dann zu sehen, wo sich Türen öffnen oder auch verschließen. Wieder einmal wurde mir so sehr bewusst, dass ein Leben ohne Gott sehr oberflächlich ist. Und dennoch leben wir ja hier auf dieser Welt und noch nicht im Himmel. Also nehmen ich mein Leben hier auch bewusst war und mache das Beste draus. Ich schwebe noch nicht in den Sphären des Höchsten, sondern stehe mit beiden Beinen auf der Erde, versuche hier Dinge zu bewegen, und in meiner Berufung zu leben.

Ohne darüber nachzudenken war ich in Kirchheim morgens um 7.00 Uhr joggen, und das mit Gaby Wentland. Sie freut sich immer, wenn sie jemand hat, der sie motiviert, ich freu mich, ein wenig Gemeinschaft mit ihr zu haben, und von ihrer Begeisterung angesteckt zu werden. Nachmittags habe ich dann jeweils Nordic- Walking- Kurse gegeben und eine halbe Stunde später die Workshops. War alles sehr schön, dennoch war ich Samstagabend etwas platt und hab mich in mein Zimmer verzogen. Die Ruhe tat gut, und wie schön war das Nachhausekommen am Sonntag. In die freudigen Gesichter von Vlado und  Kindern zu schauen macht schon ein warmes Gefühl im Herzen. Die Kids waren am Grillen und Kochen, der Tisch war im Garten gedeckt, und dann haben wir es uns nur gutgehen lassen. Abends konnte ich tatsächlich meinen Mann noch überreden mit mir eine Runde zu joggen, wow, ich war sprachlos.

Beate und viele andere Frauen, die ich kenne fliegen am Donnerstag nach England zur großen Hillsong- Frauen- Konferenz.  Ich hatte vor 3 Monaten kurz überlegt, mich dann aber entschieden nicht mitzufliegen, weil ich es irgendwie nicht so für mich gesehen habe. Und nachdem Vlado mich gestern fragte, ob ich traurig sei, dass ich nicht mitfliege, konnte ich so von ganzem Herzen sagen: „Nein.“ Ich bin froh, dass ich bei meiner Familie bleiben kann.

hm

alte Bekannte

War ja irgendwie klar. Abrechnung, Einkauf, Wäscheberg, Packen, Konzepte ausdrucken, Geburtstagsgeschenk für Joanas Klassenkammeraden kaufen, WW- Geld- Einzahlen, Mittagessen vorbereiten, all das liegt noch vor mir Eigentlich wollte ich gegen 11.30 Uhr los. Das kann ich glaube ich irgendwie vergessen. Und was mache ich? Nicht stressen. Hab meine Laufsachen schon an und werde erst mal eine halbe Stunde Joggen um den Kopf frei zu bekommen. Liste habe ich schon geschrieben, und dann wird Stück für Stück abgehakt. Und wenn ich erst später losfahre, macht das auch nichts.

Meine Familie vermisse ich jetzt schon, aber auf Beate freue ich mich so richtig. Außerdem trifft man in Kirchheim auf der Konferenz immer so liebe Frauen, die man lange nicht gesehen hat. Es ist ja die Bundeskonferenz, so dass aus ganz Deutschland Frauen versammelt sind.

Ist sowieso sehr interessant, dass wir tatsächlich Freunde und Bekannte in jedem Teil des Landes haben. Gestern rief mich eine alte Bekannte an, die ich seit ewigen Jahren nicht mehr gehört und gesehen habe. Vor 23 Jahren haben wir unseren Urlaub gemeinsam in Spanien verbracht, man hat sich immer mal wieder gesehen, sich aneinander gefreut, aber eigentlich ist es eher ein sehr lockerer Kontakt. Sie war damals mein heimliches Vorbild was Ausstrahlung und Weiblichkeit angeht. Und ich freue mich immer, wenn ich von ihr höre, und würde mich noch mehr freuen, sie bald mal wiederzusehen. Aber Hamburg und Oberkirch sind nun doch mal eben 800 km entfernt. Und so wird es wohl erst mal nichts mit dem persönlichen Kontakt.

Aber so eine Konferenz, bringt dann wieder Frauen zusammen, die man sonst eben nicht sehen würde.

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ein neues Herz

Gestern bin ich nach dem WW- Treffen fast rückwärts von der Waage gefallen. Völlig ungläubig lese ich es schwarz auf weiß. Abnahme insgesamt: 7 kg. Das war mein Ziel, und ich hab es tatsächlich geschafft. Irgendwie ohne große Anstrengung, okay, mit ein wenig Disziplin und jeder Menge Bewegung. Heute beim Laufen habe ich festgestellt: Ist man erst mal im Fluss, dann läuft es sich tatsächlich so leicht.

Die Frauenkonferenz steht bevor und ich muss die ganze Woche schon an letztes Jahr denken. Die Konferenz war schon im März, eine Woche vorher bekam ich die erschreckende Nachricht, dass meine Mutter auf der Intensivstation mit beidseitiger Herzklappenentzündung liegt. Natürlich bin ich sofort zu ihr nach Bremen gefahren, mit der Angst, dass Sie das Ganze nicht überlebt. Was haben wir gebetet, geweint, gehofft und irgendwie schon getrauert. Dann die Frage, gehe ich überhaupt auf die Konferenz. Aber ich konnte eh nichts ausrichten außer zu beten. Und alle mir Nahe stehenden Frauen haben mit gebetet. Ständig lief ich unter den über 500 Frauen mit einem verheulten Gesicht herum, ständig schlich ich mich während der Vorträge heraus um im Krankenhaus oder bei meinem Bruder anzurufen. Und während meines eigenen Vortrags wurde sie operiert. Das Chaos der Gefühle holt mich gerade wieder ein, als wenn es gestern passiert ist. Und dennoch durfte ich die Ruhe Gottes in dem allen spüren.

Mein Gebet war es, das Herz meiner Mutter zu erneuern, im doppelten Sinne. Und dann kam die Erleichterung. Sie hat die OP überlebt, grenzt fast schon an ein Wunder. Sollte ich da nicht aus tiefstem Herzen sagen: „Es war ein Wunder.“ Wir bitten Gott, er erhört unser Gebet, und dann nehmen wir das oft so leichtfertig hin. Ich bin Gott so dankbar, dass er meiner Mutter eine zweite Chance gegeben hat. Dass sie leben darf, wenn auch nicht in der körperlichen Qualität, die sie hatte bevor sie so krank wurde. Sie macht das Beste aus ihrem Leben, und das ist gut so, und ich freue mich, wenn ich ihre Stimme am Telefon höre, auch wenn ich sie so selten sehe. Ein neues Herz hat Gott ihr gegeben. Wie oft im Leben bekommen wir so eine Chance? Auch wenn nicht jeder von uns an einer Herzklappe operiert wird oder auf der Intensivstation liegt. Brauchen wir nicht immer mal wieder neue Herzen.

 Jesus ist der einzige, der Herzen verändern kann. Er kann Verletzungen heilen, er kann Verbitterung auflösen, er kann uns ein weiches Herz für unseren Nächsten geben. Und mit einem weichen Herzen lebt es sich allemal leichter.

hm

Übungsplatz

Nach dem Gottesdienst haben wir gestern tatsächlich die Grillsaison für uns eröffnet. Jonathan (unser Tischdeckdienst) wollte auch tatsächlich draußen schon decken, aber leider sind die Gartenmöbel noch im Winterschlaf. Dafür roch es in der ganzen Straße nach Grill….. Nachmittags haben wir dann nur relaxt, abends konnte ich es mir allerdings nicht nehmen lassen und war noch joggen. Heute Morgen habe ich Telefontermin mit meiner süßen Beate, wir müssen uns doch noch ein wenig auf Kirchheim einstimmen. So einfach ist das denn nun auch nicht, einen Workshop zu zweit vorzubereiten, zum gleichen Thema, wo die eine die andere ergänzt. Und dasselbe vom letzten Jahr, da sind wir uns einig, soll es auch nicht sein.

Unser größter Wunsch ist es, Frauen so richtig etwas an die Hand zu geben, mit dem sie ihr leben leichter leben. Und „leicht“ eben nicht nur im physischen Sinne. Das ist genau auch immer wieder unsere Baustelle, ein Übungsplatz auf dem wir Fehler machen, aber auch dazulernen dürfen.

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Radfahren

„Das gibt es gar nicht, schau dir den Wetterbericht mal an, morgen wird es schön, und ab Montag ist wieder schlechtes Wetter.“ Mein Mann ärgert sich. Bei schlechtem Wetter kann er die Bistrostühle draußen nicht aufbauen. „Na freu dich doch, ist doch klasse, wenn am Wochenende die Sonne scheint, da haben wir doch mehr von, als in der Woche.“, versuche ich ihn umzustimmen.

Er: „Nö, ich hab nichts gegen Regen am Sonntag, dann muss ich nicht mit dir laufen gehen.“ Ha ha………..

Nicht nur das Unkraut habe ich gestern vor der Haustüre entfernt. Um 19.15 Uhr musste ich meinem Drang nach Sonne und Bewegung doch noch ein wenig nachgeben. „Ich fahr mit dem Fahrrad mal eben zu Lidl, vielleicht bekomm ich noch ein paar Erdbeeren.“, wollte schon los, da sagt mein Mann doch: „Warte ich komme mit.“ Er kann mich doch immer wieder überraschen. Erdbeeren haben wir zwar keine mehr bekommen, dafür aber ein paar Grillsachen, denn heute weihen wir den Grill ein. Und außerdem hatte ich beim Zurückfahren wohl einen Puls von 185, wie jedes mal, wenn ich unseren Bottenauberg erklimmen muss. Fahrradfahren ist nicht mein Lieblingssport, dass habe ich gerade gestern wieder festgestellt, zumindest nicht bergauf und bei Gegenwind.

Von Sonne und angekündigten 17 Grad ist allerdings noch nichts zu merken, ich sehe draußen nur Nebel. Aber das wird sich bestimmt ändern. Gegrilltes Hähnchenbrustfilet satt für 3 P. , na da kann die Grillsaison ja beginnen. Stelle gerade aber fest, dass ich tatsächlich gar nicht mehr so viel essen kann und will. Schade, dass es keine Erdbeeren mehr gab, sonst hätte ich glatt Beates Kuchenrezept vom blog ausprobiert. Wenn ich die Zutaten lese, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das schmeckt, aber ausprobieren werde ich das auf jeden Fall. Wo sonst könnte man Erdbeerkuchen satt für 4 P. essen. Und bei Kuchen, gönne ich mir tatsächlich auch mal gerne ein zweites und drittes Stück.

hm

samstags wird mittags gefrühstückt

Hab einen super langweiligen Freitag in Freiburg hinter mich gebracht. Das Schönste war, die Kolleginnen wieder zu sehen.

Heute Morgen habe ich fast 2 Std. wach gelegen und wollte eigentlich zum Laufen aufstehen. Aber in ganz Deutschland schüttet es vom Himmel. Aber dann hab ich doch eine Regenpause gefunden, und schwubs hatte ich meine Turnschuhe an.

Ein wenig Haushalt, ein wenig Zeit mit den Kindern, etwas Gemütlichkeit, so vergeht der Samstag ohne Stress. Und jetzt gerade lacht mich die Sonne an, da nutze ich die Zeit doch noch um ein wenig Unkraut vor meiner Haustüre zu entfernen. Gekocht wird bei uns samstags nicht, es gibt mittags Brötchen, das spart mir ein wenig Arbeit und auch ein paar Points, denn nach einem ausgiebigen Samstagsfrühstück so gegen 14.00 Uhr bleibt nicht mehr so viel für den Rest des Tages.

hm

dunkel

Um 5.30 Uhr ist es noch dunkel, und als der Wecker klingelte dachte ich tatsächlich, es ist noch Nacht. Aber jetzt bin  ich froh, dass ich Laufen war. Außerdem hat Vlado mir gestern meinen IPod mit meinen neuen Lieblingsliedern geladen, da macht das Laufen doppelt Spaß. Ein ganzer Tag mit den Kolleginnen in Freiburg liegt vor mir, und ich freu mich sie alle wiederzusehen, freue mich auf Neuigkeiten von der Firma, und das Essen im Hotel ist auch nicht zu verachten. Hinterher geht es noch zu Ikea. Wenn wir schon mal in Freiburg sind, nehmen wir das gleich mit.

Drei mal im Jahr muss auch ich als Leiterin auf die Waage, nämlich genau an diesen Arbeitstreffen. Die Firma kontrolliert, ob alle Leiterinnen noch im BMI sind, das ist Pflicht, und ich finde das richtig. Für mich ist das nie ein Problem, da ich schon immer weit unter der Obergrenze gewogen habe, aber dieses mal fühle ich mich auch so richtig wohl in meiner Haut. Da macht es auch nichts, wenn ich die schweren Stiefel anziehe, denn auch wir Leiterinnen müssen mit Schuhen auf die Waage.

hm

Vormittage

Heute hatte ich es mit Vlado davon, dass es für mich immer schwierig ist, wenn ich an zu vielen Vormittagen Termine habe. Dann weiß ich tatsächlich nicht mehr so genau wann ich noch die Wäsche und den Haushalt erledigen soll. Eigentlich möchte ich mir die Nachmittage frei halten für Kinder, Einkäufe und Unvorhergesehenes. Diese Woche war zu voll. Montag Teeladen, Dienstag WW, Mittwoch Termin beim Steuerberater, Donnerstag NW-Kurs, morgen muss ich auf’s Arbeitstreffen nach Freiburg und am Samstag wollte ich im Laden Fenster putzen. Dennoch hatte ich mir vorgenommen: „Mach langsam und nur das was du schaffst.“ Und was soll ich sagen. Das Haus ist weitgehend aufgeräumt, Wäsche gebügelt, und heute verkündet mein Mann mir, dass er das Fensterputzen heute in Auftrag gegeben hat, sie sind schon sauber. Wie cool ist das denn? Ich bin trotz der vielen Termine ziemlich entspannt, hab alles gut und ohne Stress geschafft und wundere mich gerade selbst über meine eigene Gelassenheit. Ein paar Schriftstücke müssen noch erledigt werden, aber jetzt hab ich ja den Samstagvormittag noch Zeit.

Da ich mich morgen früh schon um 8.15 Uhr mit zwei Kolleginnen zur Fahrgemeinschaft treffe, schaffe ich es nicht um 7.10 Uhr noch joggen zu gehen. Das kekst mich ein wenig an, denn ich habe gerade so richtig Lust dazu. Und innerlich habe ich meinen Wecker schon auf 5.30 Uhr gestellt, denn auf’s Joggen möchte ich morgen gar nicht verzichten. Ob’s dann schon hell ist weiß ich nicht, aber ich renne auch im Dunkeln. Zum Kinderwecken um 6.10 Uhr bin ich dann schon wieder fit zu Hause.

hm