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8.3.2008 von hm.
Hatte ich gemeint ein freier Nachmittag würde mir nichts bringen? Wie falsch ich doch schon wieder gelegen habe. Eigentlich wollte ich das Angebot meines Mannes ausschlagen, aber dann habe ich es doch angenommen. Vlado meinte, ich könne ja in Offenburg bummeln gehen, dazu hatte ich keine Lust. Außerdem sind da ja noch die Kinder, die ich auf keinen Fall alleine lassen wollte. Und dann, kam alles irgendwie anders. Jonathan, Steven und Joana haben sich verabredet, Manuel hat nur ganz kurz bei mir gesessen und ist dann in sein Zimmer verschwunden, und plötzlich war ich alleine. Ich war schon versucht Fenster zu putzen, aber dachte auch an die Worte meines Mannes: „Bedingung, dass ich in den Laden gehe ist, dass du nur etwas für dich tust.“ Mittags ist mein neuer Thermomix gekommen. Die einzige handwerkliche Tätigkeit war, mir mit dem Gerät einen leichten Schokopudding zu kochen. Und dann habe ich den ganzen Nachmittag mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gelegen und gelesen. Um 17.00 Uhr hab ich mich angezogen, bin zu Fuß nach Oberkirch spaziert und hinterher mit Vlado einkaufen gewesen. Luxus, den ich mir gegönnt habe, tatsächlich fühle ich mich wieder besser.
Heute sieht das Wetter zwar nicht nach Fenster putzen aus, trotzdem würde ich das gerne erledigen, bevor die Sonne nochmals gnadenlos auf die Scheiben scheint. Auf der anderen Seite bin ich natürlich versucht, meinen neuen Thermomix auszuprobieren. Schade, dass ich die Brötchen für heute morgen schon bestellt hatte. Dafür gab es gestern Abend noch einen Rohkostsalat (5 Sek.) und einen Lachsaufstrich (20 Sek.) Bin noch immer im Programm, 4 kg hab ich schon geschafft, und die merke ich auch. Ende April möchte ich fertig sein. Mal sehen, was mein Körper dazu sagt.
Heute will Jonathan kochen. Es gibt Fleischbällchen, Mais und Salat. Ich werde dem zukünftigen Koch mal über die Schulter schauen, aber finde es gut, dass er sich schon üben möchte. Im Sommer macht er ein Praktikum in meinem Lieblingsrestaurant. Wer weiß, dann kann ich irgendwann mal von ihm lernen.
Manuels Schürfwunden fangen langsam an zu heilen. Trotzdem muss er alle zwei Tage ins Krankenhaus zum Verbinden. Nächste Woche kann er hoffentlich wieder mit dem Fahrrad fahren. Aber so ein Unfall mindert nicht wirklich die Sorgen, die ich mir als Mutter ja eh immer mache. Also, heißt es mal wieder, lernen, Gott zu vertrauen, dass er die Kinder bewahrt.
hm
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