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12.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Es gibt sie, diese Tage zum Heulen. Eigentlich gibt es nicht wirklich etwas Wichtiges, etwas Trauriges, oder etwas was einem irgendwie den Grund zum Heulen geben könnte. Manchmal sind es Kleinigkeiten. So eine gewisse Unzufriedenheit schleicht sich in meine Gedanken ein. Bin nicht wirklich 100% zufrieden mit meiner Frisur, habe diese Woche nicht ein Gramm abgenommen, obwohl ich 100% im Programm war, meine Couperose scheint mir stärker als je zuvor, mein Haushalt versinkt im Chaos, riesige Wäscheberge türmen sich im Keller, U-Steuererklärung noch immer nicht erledigt, dabei war vor zwei Tagen Abgabetermin, keine richtige Zeit für die Kinder und so könnte ich jetzt diese negative, depressive Liste fortsetzen. In unseren Gedanke beginnt alles. Also, schnappe ich mir gleich die Federballschläger, gehe mit den Kindern raus, lasse Haare Haare sein, schmiere mir Camouflage ins Gesicht, gehe diese Woche nicht mehr auf die Waage, bleibe im Programm, und gönne mir heute einen schönen Abend mit einer Freundin. Vielleicht schaffe ich noch ein wenig Wäsche, vielleicht sauge ich nochmal durchs Haus, vielleicht aber auch nicht. Ein Anruf beim Finanzamt, Abgabetermin um 12 Tage verschoben, also, geht doch.
hm
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11.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Es ist hell, endlich. Was so eine Woche Ferien doch ausmacht. Natürlich laufe ich während der Ferien nicht um 7.10 Uhr schon durch Bottenau. Falls ich um diese Zeit schon wach bin, sitze ich höchstens mit dampfender Tasse Kaffee vor meinem Notebook. War fast immer bei Sonnenschein laufen, und heute morgen, da musste ich mich mal wieder so richtig überwinden im Dunkeln loszulaufen. 2 Min. bevor Joanas Bus kam hatte ich entschieden, heute laufe ich nicht, 1 Min. später: Gedanke verworfen, Jacke, Turnschuhe an und los. Und was stelle ich fest, es ist hell. Ok am Anfang fahren die Autos noch mit Licht, aber hell ist hell. Kleinigkeiten, die mein Herz hüpfen lassen, ich freu mich ja so auf den Frühling.
Die Messe war wie wir erwartet hatten, wir hätten 5 Tage gebraucht um tatsächlich das für uns Wichtige alles anzuschauen. Aber das was wir wollten haben wir geschafft. Einen tollen Tassenanbieter aus England kontaktiert, Bestellung bei alfi aufgegeben, die Teelieferanten persönlich kennengelernt, ein paar schöne Sachen gefunden aber hinterher festgestellt, dass wir in unserem Laden sehr gut bestückt sind. Gleich zu Beginn mussten wir allerdings feststellen, dass wir das Wichtigste vergessen hatten. Ich habe an Ausweis, Geld, Gewerbenachweis und Hallenplan gedacht. Ich hatte mir aufgeschrieben wo wir unsere Lieferanten finden. Aber beim ersten Anbieter kam schon die Frage, die uns dann an jedem Stand gestellt wurde: „Haben Sie eine Visitenkarte?“ Nein, hatten wir nicht, haben wir vergessen. Zu blöd. Nun mussten wir wirklich an jedem Stand erklären, dass wir erst seit 3 Monaten ein Geschäft haben, dies unsere erste Messe ist, und wir an Visitenkarten nicht gedacht haben bla bla bla. Es gibt auf jeden Fall eine Sache, die ich in meinem Leben nicht mehr auf einer Messe vergesse: Visitenkarten
Habe ganz brav belegtes Schwarzbrot und geschnittene Äpfel und Birnen mitgenommen. Überall wurde uns leckeres Angeboten, und wäre ich nicht „im Programm“, ich hätte bei allem zugelangt. Aber so bin ich lächelnd an all den Leckereien vorbei, hab nur einmal Sanddorngummibärchen, Schokoladenpfefferminzbonbon probiert, und am alfi- Stand 2 Scheiben Tomaten, Mozzarella und Wildschweinschinken genossen.
Wäre gerne noch einen weiteren Tag geblieben, aber, wir haben da eben auch noch ein paar Kinder, die sich auf uns gefreut haben.
Gestern nach dem Gottesdienst war ich mit zwei Freundinnen laufen, und dann war Kindertag angesagt. Zuerst mit Joana im Stadtgarten auf dem Spielplatz, dann mit allen Kino-Tag. Und das war dann der Abschluss der Ferien.
hm
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8.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Ich mag mich wieder im Spiegel sehen. Meine Friseurin (ich mag sie sehr) schaute sich heute meine Frisur an und meinte: „Das sieht ja tatsächlich Sch(so was schreibt man nicht im Internet) aus.“ Sie hatte sich nicht so richtig getraut von lang auf ganz kurz zu schneiden, aber jetzt hat sie die Schere ordentlich geschwungen. Schnitt à la Victoria Beckham, und so sollte es auch sein. Nun kann ich nur hoffen, dass ich selbst damit klar komme, und es meinem Mann gefällt. Der war übrigens auch heute beim Friseur, kam mir im Auto entgegen, als ich zum Teeladen unterwegs war und: sieht so süß aus. Also fahren wir beiden Süßen morgen frisch gestylt auf die Messe nach Frankfurt. Die Kinder sind versorgt, und obwohl das eigentlich ja zur Arbeit gehört, werden wir zwei uns morgen so einen richtig tollen Tag machen. In Ruhe bummeln, inspirieren lassen, und so richtig Zeit miteinander haben. Ist ja fast wie Flitterwochen.
Joana ist bei einer Freundin, die Jungs haben Pizza im Ofen und werden morgen, nachdem sie lange geschlafen haben, eine Lan-Party machen. Also hat hier jeder seinen Spaß.
hm
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8.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Was für ein Luxus. So ein Sonnenschein im Februar. Gestern und heute war ich bei diesem wunderschönen Wetter joggen, und genieße die kalte Luft, die herrliche Aussicht und ganz besonders das gute Gefühl mich bewegt zu haben.
Heute Morgen sitze ich an den neuen Etiketten, später habe ich meinen „Frisurkorrigiertermin“ und dann ist das TeeAtelier angesagt. Wenn nicht ganz so viel zu tun ist, werde ich die neuen Teesorten umfüllen, mache ich besonders gerne, da duftet es im ganzen Raum. Außerdem habe ich ein paar neue Lieblingstees, die ich sicherlich heute trinken werde. Magenmilde Früchtetees, die sind nicht sauer, superlecker, und praktisch pointsfrei. Außerdem haben wir jetzt „Irgendein-Tee“. So oft kommen Kunden in den Laden: „Tja, ich weiß auch nicht so richtig, ich hätte gerne irgendeinen Tee.“ Also haben wir uns gedacht, so etwas werden wir mal anbieten. Habe lange gesucht, bis ich einen Super-hyper-ober-leckeren Tee gefunden habe, den ich so deklariere. „Irgendein-Tee“
Gestern Abend habe ich etwas ganz leckeres für den Hauskreis vorbereitet. Partybrot nenne ich es, das Rezept ist auf meiner Seite. Geschichtetes Schwarzbrot mit verschiedenen Frischkäsefüllungen. Dachte mir, davon kann ich essen für 7 Points bis ich satt bin. Hab es schon zu Abend gegessen, aber wer weiß, beim Hauskreis bekommt man doch immer mal wieder Appetit. Tatsächlich war ich nach meiner Portion so satt, dass ich während des ganzen Hauskreises nicht einmal auch nur den Ansatz von Appetit verspürt habe. Dafür habe ich gestern den Tipp einer Weight Watchers Teilnehmerin ausprobiert. Hab schon oft davon gehört, aber selber noch nie gemacht: Dickmanns in der Mikrowelle!!! Und was soll ich sagen, superlecker, und nach einem Dickmann ist man so satt. 15 sec. kommt der Schokokuss in die Mikro, man kann zusehen wie er aufgeht, danach mit dem Löffel genießen, Tasse Tee dazu: Mmmmmhhhhhh
hm
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7.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Nur noch 2 mal schlafen, dann fahren wir auf die Messe nach Frankfurt. Ich freu mich so sehr, und sollte die Visa-Karte zu Hause lassen. Die Ambiente- Messe ist in drei Unterkategorien aufgeteilt:
Dining – die faszinierende Welt rund um Tisch, Küche und Hausrat,
Giving – die kreative Welt des Schenkens,
Living – die exklusive Welt des Wohnens, Einrichtens und Dekorierens.
Wir wissen gar nicht wo wir zuerst anfangen sollen. Eigentlich geht es ja nur um unser Teegeschäft, aber wer weiß, was für Ideen sich entwickeln. Auf jeden Fall wird es sehr nett werden, unsere Teelieferanten einmal persönlich kennen zu lernen.
Gestern sind unsere neuen Teesorten gekommen. Während Vlado fleißig schon die Labels für die Teetüten gefertigt hat (stundenlange Arbeit) muss ich die Etiketten der Dosen noch kreieren. Ein paar Stunden werde ich da wohl auch dran sitzen, hab ja sonst nichts zu tun.
Die Sonne lacht mich an, und obwohl ich so viel zu tun habe, werde ich gleich erst einmal eine Runde laufen gehen. Was sein muss, dass muss sein.
Gestern kam mir so eine Idee, meine Klamotten zukünftig hin nur noch selbst zu nähen. Das hätte drei Vorteile. Erstens hätte ich dann nur Einzelstücke, hat ja irgendwie etwas, 2. kann ich mir die Sachen so nähen, wie sie mir gefallen, und 3. würde ich einiges an Geld sparen, denn Spontankäufe fallen beim Nähen weg. Höchstens vielleicht mal für einen Stoff oder einen schönen Schnitt. Und da ich fast gar keine Zeit mehr für so etwas habe, komme ich ja auch so gut wie nicht zum Nähen, der Stoff und die Stoffmuster bleiben liegen, ich habe ein schlechtes Gewissen, kaufe also nichts Neues ein, weil ja erst einmal das genäht werden muss, was da ist, also spare ich tatsächlich Geld.
Was für komplizierte Gedanken einer gestressten Frau.
Meine Strickjacke wird auf jeden Fall morgen fertig. Es fehlen nur noch 13 cm Kragen, die Knöpfe müssen angenäht und die Seitennähte geschlossen werden, und schon bin ich im Besitz einer neuen Kuschelstrickjacke.
Würde gerne mal wieder etwas mit allen Kindern gemeinsam unternehmen. Aber das ist bei dem Altersunterschied echt schwer. Mit „Mensch ärgere dich nicht“ und anderen Gesellschaftsspielen kann ich sie irgendwie momentan nicht mehr begeistern. Jonathan meinte gestern: „Ja cool, lass uns eine Pokernacht machen.“ Ich daraufhin: „Es könnte auch ein Nachmittag sein, und was hältst du von unserem italienischem Kartenspiel?“
Er: „Nö, das spielen wir nur auf Sardinien.“
Ich: „Warum, wir könnten es hier genau so gut spielen.“
Er: „ Na ja, hier ist nicht die Luft dafür.“
Ich weiß genau was er meint. Pecorinokäse schmeckt mir auch nur auf Sardinien gut.
Also warten wir entweder auf Schnee, denn dann könnten wir Skilaufen, oder wir warten auf den Sommer und spielen im Pool Volleyball. Und in der Zwischenzeit, da versuche ich immer mal mit dem einen, mal mit dem anderen etwas zu unternehmen. Aber vielleicht setze ich heute einfach mal einen süßen Hefeteig an, und frage, wer nachmittags Lust zum Kneten und Formen hat. Ob ich nicht auch meinen 17-jährigen dafür begeistern kann?
hm
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6.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Habe gerade mal die Routen zu meinen nächsten Terminen angeschaut. Alles was unter 150 km ist fahre ich mit dem Auto, drüber mit der Bahn. Nach Primasens und Holzgerlingen fahre ich also mit dem Auto. Und dabei mag ich Zug fahren eigentlich lieber. Wann bitteschön habe ich so viel Zeit zum Nichtstun? Das Wort „Nichtstun“ schleicht sich in der letzten Zeit immer öfter in meinen Wortschatz. Ist es das Alter, ist es die Einstellung „einen Gang zurückzuschalten“, sind es die Gespräche mit Beate, und die Feststellung, dass es wichtig ist, gut zu sich zu sein? Bei den vielen Terminen, den vielen Aufgaben, den Herausforderungen des Alltags frage ich mich allerdings oft: „Wann habe ich Zeit für mich.“ Und antworte mir selber immer wieder: „Dann, wenn ich sie mir nehme.“ Ich hätte immer noch „etwas“ zu tun. Es gäbe immer irgendetwas zu erledigen. Die Kunst der Gelassenheit liegt vielleicht darin, Dinge auch mal liegenzulassen. Fällt mir nicht immer leicht, aber ich bin bemüht mich darin zu üben.
Und dann reflektiert man seine Vergangenheit und kommt zu dem Ergebnis, dass man so viel versäumt hat, so viele Fehler gemacht hat, so viel hätte besser machen können. Gerade im Rückblick auf die Kindererziehung schleicht sich das schlechte Gewissen bei uns Müttern ein. Das habe ich gerade gestern wieder während eines Gesprächs erfahren. Und dennoch: Wir sind eben alle nur Menschen, und machen Fehler, und würden sie vielleicht wieder tun, könnten wir das Rad zurückdrehen. Und wenn nicht dieselben, dann andere. Ich bin so dankbar und froh, dass ich eine Beziehung zu Jesus habe, der mir immer wieder versichert, dass er mich liebt, wie ich bin, trotz meiner Fehler und Schwächen, und dass er mir vergibt, da wo ich mich schuldig gemacht habe. Und ist es nicht das, was mein Leben so bereichert, oder eher gesagt ausmacht? Ein Leben in Beziehung zu Gott zu führen, zu dem ich mit allem kommen darf. Auch wenn die Dinge des Alltags oft überhand nehmen, weiß ich, er ist immer für mich da, und er wartet darauf, dass ich zu ihm komme.
Hab gleich einen Telefontermin mit dem Redakteur der Fernsehsendung. Ein bisschen Haushalt, Wäsche, Kochen, und dann ist auch schon wieder mein Weight Watchers Treffen angesesagt.
Vorgestern musste ich etwas tun, was mir ziemlich schwer fällt. Ich wurde zu einem Frauenfrühstück im Oktober eingeladen, eigentlich hier ganz in der Nähe. Solche Termine sind mir natürlich am liebsten. Aber der Oktober ist schon so voll, ich habe abgesagt. Und dann plage ich mich hinterher mit einem schlechten Gewissen herum und der Frage: „Hätte ich doch zusagen sollen?“ Auf der anderen Seite frage ich mich: „Leidet mein Gewissen nicht viel eher darunter, wenn ich zu viel unterwegs bin?“ Und ich hatte mir vorgenommen, nicht zu viele Termine zuzusagen. Schon schlimm, dass wir Frauen unsere Entscheidungen immer wieder in Frage stellen. Aber nun, ein paar Tage später bin ich mir eben sicher: Es war die richtige Entscheidung. Wie schreibt Beate in unserem Buch: Wer zu oft „Ja“ sagt zu fremden Terminen, muss zu oft „Nein“ sagen zur eigenen Familie und sich selbst. Und gerade das ist es, was ich lernen möchte.
hm
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5.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Ein guter Vergleich, den Carola da in meinem Gästebuch niedergeschrieben hat.
Tatsächlich fühlt man sich in Gegenwart von Psychologen immer irgendwie durchschaut, und in meiner Gegenwart rechtfertigen sich alle für ihr Gewicht. Ganz interessant ist es, wenn Vlado und ich Leute kennenlernen, und sie erfahren, dass mein Mann Pastor ist. Dann wissen sie plötzlich sofort, wo ihre Bibel liegt, und waren auch schon mal in der Kirche.
Bei einem Schulfest vor einem guten Jahr saß ich während des Essens neben einer Bekannten, die auch in meinem Treffen war. Ein paar Tage später war ich mit ihr laufen, und sie erzählt mir: „ Sabine (Name hab ich geändertJ) meinte bei der Feier zu mir, na da hätte ich mich ja neben die Richtige gesetzt, die kontrolliert ja was du ist.“ Ich war total verwundert. „Ehrlich, ich habe Null Ahnung was du auf deinem Teller hattest, das interessiert mich überhaupt nicht.“
Sie: „Aber ich weiß genau was du auf deinem Teller hattest.“
Also dürfen sich alle Freundinnen, Bekannte, Gäste, Weight- Watchers- Teilnehmer, und sonstige Personen mit denen ich am Tisch sitze entspannen. Es interessiert mich nicht die Bohne was irgendjemand auf seinem Teller hat, ich achte da überhaupt nicht drauf. Sonst sitze ich demnächst noch alleine daJ)
War heute Morgen höchst zufrieden mit der Waage, das habe ich auch erwartet. Und interessanter Weise fanden alle meine neue Frisur „so toll“. Na ja, sie liegen heute etwas besser, war aber eben noch schnell beim Friseur, sie hat ein wenig verbessert, am Freitag gehe ich zum Korrigieren nochmals hin. So ein Theater, wegen ein paar Haaren.
Am Wochenende stand ich in meiner Kleiderkammer und hatte den Gedanken, dass ich irgendwie Lust habe meinen Stil ein wenig zu verändern. Ein wenig weicher, fließender, glamouröser darf es für die Zukunft sein. Schließlich werde ich dieses Jahr 42. Hab das dann Vlado erzählt: „ Ich denke ich werde meinen Kleiderstil in Zukunft ein wenig verändern.“
Er: „Aha, du meinst Stützstumpfhosen und so.“
Dafür stand er gestern Nachmittag eine halbe Stunde mit mir vor X Frauenzeitschriften und hat sich Frauenfrisuren angeschaut.
hm
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4.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
“Na da will ich doch mal schauen, was du dir auf deinen Teller tust.“ Eine Freundin der Gemeinde, die mein Weight Watchers Teffen besucht war gestern Abend auch bei der Silbernen Hochzeit eingeladen. Sie grinst, und was als Spaß gemeint war, meinen so viele ernst. Das ist tatsächlich das Kreuz einer Weight Watchers Leiterin. Man schaut uns auf die Teller und in die Einkaufswagen. Vor 10 Jahren, zu Beginn meiner Leiterinnentätigkeit habe ich mich immer irgendwie zurückgenommen, oder gerechtfertigt. So auf die Art: „Die Süßigkeiten sind für meine Kinder……“, oder „Ich hab heute noch nichts gegessen.“ Irgendwann hat es mich dann mal richtig genervt, wenn andere meinten : „Na, darfst du das denn essen?“ Aber die Zeiten sind vorbei. Ich esse was mir schmeckt, und jeder darf mir sehr gerne dabei zuschauen, und sich wundern, was ich mir so alles gönnen kann
Habe tatsächlich für die Feier genügend Points aufgespart, war laufen und werde mich heute noch etwas zurückhalten. Auf die Waage morgen bin ich dann mal gespannt.
Mit meiner neuen Frisur bin ich todunglücklich. Dabei ist es gar nicht so sehr viel anders als das letzte mal, ein wenig kürzer, aber irgendwie nicht richtig. In unserem Buch steht, das eine bekannte Persönlichkeit einmal gesagt hat: „Die Suche nach der richtigen Frisur, kann eine Frau ihr Leben lang beschäftigen.“ Ich war eigentlich die letzten Jahre immer sehr zufrieden mit meinen langen, blonden Haaren. Fand die Zeit ist um, die Haare müssen kürzer, der Meinung bin ich immer noch, aber jetzt herauszufinden was mir wirklich steht und gefällt, ich hoffe nicht, dass das eine Lebensaufgabe wird. Vielleicht sind es die zu blonden Strähnen, vielleicht der Schnitt, ich weiß es nicht. Nun werde ich mal auf die Suche nach schönen Frauen mit tollen Frisuren gehen, und beim nächsten Mal, da hoffe ich etwas zufriedener zu sein.
Der Gottesdienst gestern während der Silbernen Hochzeit war eine ganz schöne Herausforderung. Mein Mann hat ihn gemeinsam mit einem katholischen Pfarrer gehalten. Dieser hat das Brautpaar vor 25 Jahren getraut, und nun wollten beide einen gemeinsamen katholisch/freikirchlichen Gottesdienst. Wir waren schon etwas aufgeregt, ob alles so klappt wie wir es geplant haben. Es ist schon ein Unterschied, ob man einer Liturgie unterworfen ist, oder den Gottesdienst, so wie wir es gewohnt sind frei gestalten kann. Aber, es war sehr, sehr schön. Der Pfarrer und Vlado haben sich abgewechselt, sie haben sich quasi die Bälle zugespielt, und eine Mischung aus Tradition und Freiheit gepaart mit den Lobpreisliedern, die wir mit einem kleinen Team zwischendurch immer wieder gespielt und gesungen haben, haben dem ganzen einen schönen geistlichen aber auch emotionalen Rahmen gegeben. Dennoch waren wir froh, als wir alles gut und ohne Pannen überstanden hatten.
Eigentlich müsste ich dringend den Schriftkram erledigen, hatte ich mir ja auch für die Ferien vorgenommen. Stattdessen kommen immer wieder andere Dinge dazwischen. Heute Morgen fahre ich zu einer meiner Mitarbeiterinnen, sie hat Geburtstag. Nachmittags müssen wir ein paar Dekosachen für den Laden einkaufen. So müssen die Papiere noch warten.
hm
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2.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
War gestern laufen, trotz eisigem Wind. Und im Programm war ich auch. Und jetzt hab ich so richtig einen Grund. Während ich gestern Mittag beim Wirsingkochen war, klingelt das Telefon, ich kann vor lauter Dunstabzugshaubengeräusch fast nicht verstehen, wer am anderen Ende der Leitung ist. Der Redakteur einer Fernseh- Talk- Show von Bibel TV, sie wollen mich für ihre Show einladen, ob ich Ende Februar Zeit für die Aufzeichnung hätte? Ist ja wie im Leben……..
Musste ich natürlich erst mal mit Vlado durchsprechen. Der Termin ist ok, also fahre ich. Meine Kinder grinsen: „Die Mama kommt ins Fernsehen.“
Joana hatte eine Freundin über Nacht da gehabt, das erste mal. Und es war so süß, die beiden zu beobachten, dass ich am liebsten ein kleines Mädchen in Joanas Alter adoptieren würde. Vlado hätte nichts dagegen.
Auch die Jungs haben einen Übernachtungsgast, so ist das Haus voll.
Eigentlich wollte ich mich heute an meine Quartalsabrechnung und Vlados Monatsabrechnung setzen. Aber eine Freundin feiert morgen Silberne Hochzeit und 50. Geburtstag. Gestern am Telefon hatte ich irgendwie den Eindruck, sie könnte noch ein wenig Hilfe gebrauchen. So werde ich sie gleich überraschen.
Die Küche bleibt heute kalt, eigentlich fast jeden Samstag. Die Kinder frühstücken Müsli wenn sie aufstehen, meistens schlafen sie aber lange. Wenn Vlado dann mittags vom Teeladen kommt, essen wir zu Mittag Brötchen, also irgendwie verschobenes Samstagsfrühstück. Wir lieben das, ausgiebiges Frühstück mit Eiern, Fleischsalat, Lachs, Obstplatte ….. fast so wie im Hotel. Allerdings summieren sich die Points beim Frühstücken viel schneller als beim Mittagessen. Und ich bin auch eher verleitet noch ein Brötchen zu essen. Dafür verzichte ich auf „echtes Frühstück morgens“ und so gleicht es sich meist wieder aus. Trotzdem ist das Wochenende für mich immer die größte Herausforderung. Gestern Abend hatte ich allerdings einen „Schlüsselgedanken“. Hab mir einen spannenden Aktionfilm im Fernsehen angeschaut, dabei 60 g Salzstangen geknabbert. Meine aufgesparten Points brauche ich für die Silberhochzeit. Nachdem die Salzstangen alle waren, hab ich mein Strickzeug geschnappt (die Jacke ist fast fertig) und so gedacht. „Kein Mensch auf dieser Welt muss jetzt noch etwas essen. Ich habe zu Abendbrot gegessen, ein paar Salzstangen geknabbert, mir heute schon mit Schokolade überzogene Ananas gegönnt (der ultimative Schokoladentipp mit 1 Point). Alles was jetzt noch Appetit ist, werde ich mir abgewöhnen. Richtige Mahlzeiten, sich ab und zu mal etwas gönnen, und die richtige Einstellung, so klappt‘s.
hm
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1.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Wir sind hier in Oberkirch doch schon sehr bevorzugt. Wo sonst in Deutschland gibt es denn eine ganze Woche Faschingsferien? Gestern mussten die Kinder in Verkleidung noch zur Feier in die Schule, ab heute bis einschließlich nächstes Wochenende ist schulfrei. Ich liebe das. Wir haben uns gestern schon alle auf’s Ausschlafen gefreut, denn auch der Teeladen ist zu. An Fasching haben hier sogar einige Geschäfte geschlossen, und wir schließen uns da gerne an.
Aber auch wenn wir an dem ganzen Theater nicht teilnehmen, dennoch brauchen alle Kids für den Donnerstagmorgen ein Kostüm. Und ich bin irgendwie dankbar, dass es immer recht harmlos, einfach und preiswert zugeht. Manchmal, da überlegen wir uns schon ganz tolle Sachen für die Kinder. Letztes Jahr z. B. war Jonathan ein Waldläufer. Vlado hat ihm seine langen Haare geflochten, den Kopf mit Federn geschmückt und ihm aus Lederresten einen Anzug gebastelt. Er sah echt filmreif aus. Hat beim Wettbewerb den zweiten Platz gemacht. Dieses Jahr wollte er als Boxer gehen, aber ich hatte keine Lust und Zeit einen Bademantel mit Goldansatz zu nähen. Also hat er meinen schwarzen Mantel angezogen und war Neo. Sah schon cool aus, so ganz in schwarz, mit Sonnenbrille. Die Haare sollten auch schwarz werden. Und so war die einzige Geldausgabe, 1,99 € für eine Spraydose schwarze Haarfarbe. Vlado hat ihm das Zeug auf den Kopf gesprüht, gleich nach der Schule hat er’s wieder raus gewaschen, das war’s.
Dafür habe ich mich dann gestern Nachmittag gewundert, warum das ganze Bad schwarz ist. Nachdem Jonathan die Dusche und Badewanne sauber machen musste stellte ich mit Entsetzen fest, dass der schwarze Belag sich ganz fein auf alles im Bad abgesetzt hat. Und sobald man irgendetwas wischt, wird alles nur noch schlimmer. Also heißt es mal ganz zwischendurch heute: Komplettes Bad putzen!!!
Steven ging als Ninja, Joana als Prinzessin und Manuel als Schwarzwaldmädel. Das Kostüm hat er von seinem Freund. Die beiden waren im Partnerlook, und haben beim Wettbewerb den ersten Preis gewonnen. Sahen aber auch zu lustig aus.
Nun ist zumindest bei uns wieder die Ruhe eingekehrt, und wir können die Ferien genießen. Genießen heißt, einiges an Schriftkram erledigen, alle neuen Teesorten etikettieren, und so einiges mehr……….. Langweilig wird uns nie.
Seit Dienstag bin ich wieder „im Programm“, alles läuft gut, obwohl ich gestern beim Hauskreis genau vor den Leckereien gesessen habe. Ob ich heute laufen werde? Habs eigentlich vor, aber sicher bin ich nicht. Nachdem ich gestern 2 ½ Std. beim Friseur gesessen habe, rief Jonathan an, ob ich nicht Döner mitbringen kann. Hab ich, und selbst die pointsarmen Reste vom Vortag gegessen. Tja, an manchen Tagen läuft es wie von selbst.
hm
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