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4.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
“Na da will ich doch mal schauen, was du dir auf deinen Teller tust.“ Eine Freundin der Gemeinde, die mein Weight Watchers Teffen besucht war gestern Abend auch bei der Silbernen Hochzeit eingeladen. Sie grinst, und was als Spaß gemeint war, meinen so viele ernst. Das ist tatsächlich das Kreuz einer Weight Watchers Leiterin. Man schaut uns auf die Teller und in die Einkaufswagen. Vor 10 Jahren, zu Beginn meiner Leiterinnentätigkeit habe ich mich immer irgendwie zurückgenommen, oder gerechtfertigt. So auf die Art: „Die Süßigkeiten sind für meine Kinder……“, oder „Ich hab heute noch nichts gegessen.“ Irgendwann hat es mich dann mal richtig genervt, wenn andere meinten : „Na, darfst du das denn essen?“ Aber die Zeiten sind vorbei. Ich esse was mir schmeckt, und jeder darf mir sehr gerne dabei zuschauen, und sich wundern, was ich mir so alles gönnen kann
Habe tatsächlich für die Feier genügend Points aufgespart, war laufen und werde mich heute noch etwas zurückhalten. Auf die Waage morgen bin ich dann mal gespannt.
Mit meiner neuen Frisur bin ich todunglücklich. Dabei ist es gar nicht so sehr viel anders als das letzte mal, ein wenig kürzer, aber irgendwie nicht richtig. In unserem Buch steht, das eine bekannte Persönlichkeit einmal gesagt hat: „Die Suche nach der richtigen Frisur, kann eine Frau ihr Leben lang beschäftigen.“ Ich war eigentlich die letzten Jahre immer sehr zufrieden mit meinen langen, blonden Haaren. Fand die Zeit ist um, die Haare müssen kürzer, der Meinung bin ich immer noch, aber jetzt herauszufinden was mir wirklich steht und gefällt, ich hoffe nicht, dass das eine Lebensaufgabe wird. Vielleicht sind es die zu blonden Strähnen, vielleicht der Schnitt, ich weiß es nicht. Nun werde ich mal auf die Suche nach schönen Frauen mit tollen Frisuren gehen, und beim nächsten Mal, da hoffe ich etwas zufriedener zu sein.
Der Gottesdienst gestern während der Silbernen Hochzeit war eine ganz schöne Herausforderung. Mein Mann hat ihn gemeinsam mit einem katholischen Pfarrer gehalten. Dieser hat das Brautpaar vor 25 Jahren getraut, und nun wollten beide einen gemeinsamen katholisch/freikirchlichen Gottesdienst. Wir waren schon etwas aufgeregt, ob alles so klappt wie wir es geplant haben. Es ist schon ein Unterschied, ob man einer Liturgie unterworfen ist, oder den Gottesdienst, so wie wir es gewohnt sind frei gestalten kann. Aber, es war sehr, sehr schön. Der Pfarrer und Vlado haben sich abgewechselt, sie haben sich quasi die Bälle zugespielt, und eine Mischung aus Tradition und Freiheit gepaart mit den Lobpreisliedern, die wir mit einem kleinen Team zwischendurch immer wieder gespielt und gesungen haben, haben dem ganzen einen schönen geistlichen aber auch emotionalen Rahmen gegeben. Dennoch waren wir froh, als wir alles gut und ohne Pannen überstanden hatten.
Eigentlich müsste ich dringend den Schriftkram erledigen, hatte ich mir ja auch für die Ferien vorgenommen. Stattdessen kommen immer wieder andere Dinge dazwischen. Heute Morgen fahre ich zu einer meiner Mitarbeiterinnen, sie hat Geburtstag. Nachmittags müssen wir ein paar Dekosachen für den Laden einkaufen. So müssen die Papiere noch warten.
hm
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