Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Lebe leichter für Januar, 2008.
19.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Irgendwie ist es eine unproduktive Woche. Es gibt Zeiten, in denen schaffe ich in einer Woche das, wofür ich sonst fast einen Monat brauche, und dann gibt es wieder Tage, da träume ich so vor mich hin, mache hier ein wenig, da etwas, und nichts Richtiges kommt dabei heraus. Hatte mir eigentlich so viel vorgenommen, und nichts davon geschafft. Vielleicht braucht man das manchmal, und wie erkennt Beate es genau richtig. Einer berufstätigen Frau gesteht man auch Entspannung und Nichtstun zu. (Wobei wir beide der Meinung sind, dass das allen Frauen zusteht, denn nicht nur die berufstätige Frau hat viel zu tun) Dabei hab ich mich nun nicht mal so bewusst entspannt, sondern einfach einen Gang herunter geschaltet. Aber war es nicht genau das, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe? Nicht immer auf der Überholspur zu sein? Und dennoch haben wir Frauen immer mit dem schlechten Gewissen zu tun, meinen immer, uns rechtfertigen zu müssen.
Inspiriert von Beates Kino-Besuch habe ich es mir gestern Abend so richtig gemütlich gemacht. Im Keller haben wir so eine Art Privatkino. Sofa und Matratzen, Beamer und Leinwand. Man kann hemmungslos heulen, Chips laut knabbern, sich zudecken, Füße hoch legen und hat doch ein 1 A Bild und Tonqualität. 2. Teil von Bridget Jones, und er war sehr süß. Manuel hatte den Film zum Geburtstag geschenkt bekommen und fand ihn langweilig. Klar, er hat den ersten Teil nicht gesehen. Hatte mir ganz brav eine Kanne Türkischen Apfeltee, abgewogene Trockenfrüchte mit nach unten genommen, schließlich bin ich im Programm. Aber, leider ist unser Kino-Raum direkt neben meinem Weight Watchers Lager. Und leider hatte ich noch Chips und 2 Point-Riegel da. Und leider ist es nicht bei einer Tüte geblieben.
Also werde ich heute außerplanmäßig nochmals laufen gehen, oder ich fahre mit dem Fahrrad nach Oberkirch. Ich halte mich tapfer, mein Ziel ist klar definiert.
Eine zweite Inspiration von Beate war das Kuchenbacken. Hat sie doch tatsächlich Kuchen für ihre 7 Treffen gebacken. Hut ab. Mein Vorsatz war da. Mittwoch wollte ich wenigstens erst mal für ein Treffen den Kuchen backen, den sie aus dem neuen Weight Watchers Basis-Kochbuch ausprobiert hat. Hatte alles vorbereitet, Eier fehlten. Steven hat sich sofort bereit erklärt vom Bauern nebenan Eier zu kaufen. Als er zurückkam fehlte die Buttermilch, also hab ich alle Zutaten wieder verstaut. Den Kuchen gibt es nächste Woche, dafür in allen drei Treffen.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
18.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Vor ein paar Tagen habe ich ein neues Öl ausprobiert. Vlado hat es geschenkt bekommen. Olivenöl mit Grapefruit-Konzentrat. Ein TL zum Verfeinern von Rosenkohl, es war so lecker. Abends wollte Vlado sich dann Nudeln mit Knoblauch und Öl machen. “Wo ist denn die Flasche mit dem Olivenöl?”, fragt er mich. Mit der Sprayflasche kann er nicht so viel anfangen, er braucht viel. Ich schicke ihn in die Speisekammer schwärme ihm aber von dem leckeren Grapefruit-Öl vor. “Das hast du gegessen? Das ist doch zum Einreiben!”
Mir hat sich das Öl im Magen umgedreht. Wie gut aber, dass es Internet gibt. Meine Nachforschungen haben dann ergeben, dass es wohl Speiseöl ist, allerdings wird es auch in der Babymassage verwendet. Glück gehabt, außerdem, mir hat’s geschmeckt.
Die Tage vergehen wie im Flug, die Kinder freuen sich schon wieder auf die nächsten Ferien, die dieses Jahr wirklich sehr früh sind. Fastnachtsferien gibt es wohl auch nur hier in dieser Region. Und unser erster Frauenabend “Atempause” steht bevor. Etwas verspätet gestalte ich gerade die Einladungskarten und bin gespannt wie der Abend wird. Auf jeden Fall wird das Essen lecker.
Überhaupt ist gerade alles lecker was ich koche. Während ich sonst absolut selten nach Kochbuch koche, blättere ich jetzt doch hin und wieder in meinen alten und neuen Weight Watchers Büchern. Eine Kollegin schwärmte mir die Woche vom neuen Basis-Kochbuch vor, und so hab ich gestern gleich mal etwas ausprobiert.
Fischfrikadellen
Die Kinder haben gefragt: “Was gibts denn heute zum Essen.” “Frikadellen, Kartoffeln und Brokkoli. Das Wörtchen “Fisch” hab ich weggelassen. Ist das schon eine Lüge? Mit Genuß haben alle (außer Joana, die weder Fisch noch Fleisch mag) den Fisch gegessen, ohne auch nur zu ahnen, was sie da zu sich nehmen. Abends waren noch ein paar von den Frikadellen über. Ich hatte noch ein Vollkornbrot gebacken und Jonathan hat sich aus dem Vollkornbrot, Fischfrikadellen und Salat zwei Big-Mäg gemacht. “Der schmeckt besser als bei MC-Donalds”. Ich konnte es kaum glauben und war froh, dass ich nichts verraten habe. Hätte ich “Fisch” gesagt, niemand hätte das gegessen. Es ist schon schlimm, dass wir Mütter mit solchen Tricks arbeiten müssen. Manchmal fragen sie: “Was ist denn da drin?” “Das wollt ihr nicht wissen.” Das nehmen sie meist so hin.
War heute morgen mit meinen Ersatzturnschuhen laufen. Nächste Woche Freitag habe ich einen Termin zur “Laufanalyse” und dann kaufe ich mir ein paar neue Laufschuhe. Vlado lacht: “Du kannst dir nicht wie jeder normale Mensch ein paar Turnschuhe kaufen und das wars?” Nein, kann ich nicht. Ich will es richtig machen. Wenn ich mich z. B. für etwas Neues interessiere, dann forsche ich stundenlang im Internet oder lese mindestens ein Buch über das Thema. Einfach so ahnungslos irgendetwas kaufen, das mache ich selten, oder eher nie. Am liebsten hätte ich dann noch eine Bewertung von Stiftung Warentest. Ist vielleicht ne Macke von mir, aber so ist das eben. Irgendeine Macke hat ja jeder von uns.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
16.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Mein Mitarbeiterin meinte gestern, ich müsse mir unbedingt mal ein paar neue Turnschuhe kaufen. Sie hätte meinen blog gelesen, irgendwann vor kurzem, hab ich wohl mal geschrieben, dass sie schon 5 Jahre alt sind. Ja ich weiß, aber ich häng an den alten Dingern, außerdem waren sie so superteuer. Sie: “Meine haben immer schon nach kurzer Zeit ein Loch in der Sohle, ich laufe in der Woche 25 km und dann mein Gewicht, dass macht schon einiges aus.” 25 km laufe ich nicht, und bin auch etwas leichter, aber 5 Jahre mal ca. 3 x die Woche plus Nordic-Walking-Kurse, müssten in meinen Turnschuhen nicht auch Löcher sein?
Heute Morgen laufe ich im Hellen. Schon in Sportbekleidung will ich meine Turnschuhe anziehen und drehe sie doch mal neugierig herum. Ich kann es nicht fassen. Löcher, in jedem Schuh, und hinten ohne Ende abgelaufen. Ich erkläre meinen Teilnehmern im Kurs groß, dass sie beim Schuh und bei den Stöcken nicht sparen sollen, und laufe selber in diesen Lumpen herum. Aber ich laufe eben damit, und schau mir die Turnschuhe nicht an. Da brauch ich mich über meine Rückenschmerzen nicht zu wundern. Also werde ich mir diese Woche ein paar neue Laufschuhe leisten, und meiner Mitarbeiterin am Dienstag für den Hinweis danken.
Steven ist seit ein paar Monaten aktiv bei der Feuerwehr. Gestern kam er strahlend nach Hause. Mama, wenn ich 18 werde, also an meinem Geburtstag, wenn wir dann auf Sardinien sind( wir sind meistens an seinem Geburtstag auf Sardinien) dann bekomme ich einen Pieper. Also ich bekomme ihn schon vorher. Aber wenn ich 18 bin, dann darf ich ihn benutzen. Da freu ich mich drauf, wenn ich dann Geburtstag habe, und es piept, dann muss ich sofort zum Einsatz fahren. Meistens piept es nachts um 1.00 Uhr.
Er kriegt sich gar nicht wieder ein, und ich freue mich mit ihm. Überlege nur, wie er am 1. August nachts um 1.00 Uhr von Sardinien nach Oberkirch kommen wird, bevor das Haus abgebrannt ist.
Gestern hat die zweite Programmwoche begonnen, war einigermaßen zufrieden an der Waage. Hab mir selber überlegt, was ich mir als Leiterin gesagt hätte: Ganz toll 1,1 kg, für die erste Woche ein toller Erfolg, und wichtig ist ja die Umstellung des Verhaltens.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
15.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Kann mich nicht erinnern, dass ich eine ganze Woche so genau “im Programm” war wie diese. Und heute ist Wiegetag. Hab mir selbst vorgenommen nur einmal die Woche auf die Waage zu gehen. So bin ich gleich genauso gespannt wie meine Teilnehmer.
Gestern sind Manuel und ich nach Unterhammersbach zum Vorstellungsgespräch gefahren. Ging recht schnell, die Fahrt hat 3 mal solange gedauert wie das Gespräch. Sollte er den Ausbildungsplatz bekommen wissen wir noch nicht wirklich, wie er da hin kommen soll. Joana war den ganzen Tag bei ihrer Freundin, abends mit ihr beim Roten Kreuz, Vlado hat sie dann abgeholt. Währenddessen habe ich mich dann doch schon mal in ihr Zimmer gewagt. Und war doch sehr froh, dass ich mich nicht einen zweiten Tag in Geduld üben muss, gut dass sie weg war.
Meine Tochter ist ganz eindeutig ein Messie. Sie kann alles gebrauchen, sammelt alles und schmeißt es gerade da hin wo Platz ist. Und wenn ich etwas wegschmeißen will, dann schafft sie es immer mich zu überreden, es nicht zu tun. Sie behält sogar die Verpackung von Geschenken. Sie kann alles gebrauchen. Sie macht alles zu Spielzeug. Allerdings setzt sie dadurch auch ihre Phantasie und Kreativität ein. Was habe ich nicht alles in ihren Spielzeugtöpfen gefunden. Sie nimmt ein Gesellschaftsspiel und macht es zum Rollenspiel. Und wer ist daran Schuld? Ich.
Jetzt mit ihrem neuen Zimmer muss ich tatsächlich darauf achten, dass sie Ordnung hält. Regelmäßigkeit ist gefragt, ich bin gefragt. Vlado meint es sei zu spät. Ich meine, es ist nie zu spät. Ich war als Kind auch so chaotisch, bin es teilweise heute noch, und habe es dennoch gelernt mich zu organisieren und ein gewisses Maß an Ordnung zu halten. Ich glaube, Ordnung liegt einem irgendwie im Blut. Manchen fällt es ganz leicht, manche müssen sich sehr anstrengen. Das hat etwas mit den vier Temperamenten zu tun. Und Joana ist eindeutig Sanguiniker. Sie hat es schwer, aber man kann alles lernen, wenn man will. Ich glaube Joana will nicht wirklich, aber ich.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
14.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Während Vlado gestern über die Früchte des Geistes gepredigt hat, durfte ich mich in einigen üben, und habe voll versagt. Sanftmut, Geduld, Güte, Freundlichkeit fällt nicht vom Himmel, sondern Gott schenkt uns Gelegenheiten dies zu üben. Und so wie eine Frucht nicht einfach von jetzt auf gleich da ist, muss sie erst gesät, kultiviert, gehegt und gepflegt werden, bis sie reif ist. Dachte mit 41 Jahren, schon über 20 Jahren gläubig hätte ich doch schon so einige reife Früchte aber ich werde doch immer wieder eines Besseren gelehrt. Gestern durfte ich mal wieder so richtig spüren wie schwer es manchmal ist, geduldig, gütig und freundlich zu sein. Mein Vorsatz war eigentlich ziemlich gütig: Wollte mit Jonathan und Joana ein wenig an die frische Luft, die Sonne hat uns so sehr angelacht, dass ich einfach nicht zu Hause bleiben konnte. Wie bekomme ich allerdings Joana und Jonathan unter einen Hut. Als die Jungs noch klein waren, ging das immer. Die Interessen und auch Fähigkeiten waren in etwa dieselben. 13 und 6 Jahre ist da doch schon ein Unterschied. Also habe ich beide ins Auto gesetzt, die Inliner von Jonathan und das Fahrrad von Joana dazu. Während man bei uns in Bottenau kaum eine gerade Straße findet gibt es in Oberkirch in den Obstplantagen doch viele Möglichkeiten um Fahrradfahren zu lernen. Der letzte Versuch bei uns im Hof ist kläglich an meiner Ungeduld und Joanas Ungeschick gescheitert. Sehr motiviert wollte ich einen neuen Anlauf nehmen. Während Jonathan mit den Inliner neben uns her gelaufen ist, habe ich versucht meiner Tochter das Fahrradfahren beizubringen. Sie ist 6 und müsste das schon lange können. Kann sie auch. Sobald ich ihr Anschwung gebe fährt sie ganz alleine, 10 m, das wars. Erneut Anschwung, 10 m, Pause. So ging das eine halbe Stunde. Wir waren beide genervt und von Sanftmut und Geduld habe ich nichts gespürt. Also ist das mein Vorsatz für die kommende Woche. Vielleicht schenkt Gott manchmal solche Gelegenheiten um uns zu zeigen, dass wir auf diesem Gebiet doch noch lernen können.
Später habe ich mir meine Stöcke genommen und bin noch alleine los. Hätte mich vielleicht sonst an Schokolade vergriffen. Heute Morgen wollte ich laufen und bin draußen fast ausgerutscht. Und das ist für mich dann tatsächlich ein Grund nicht zu laufen. Also hab ich heute morgen noch ein wenig Zeit bevor ich in den Teeladen gehe. Allerdings hätte ich so einiges zu tun. Joanas Zimmer muss dringend aufgeräumt werden, die Wäsche sortiert…….. Vor Mittwoch schaffe ich das wohl nicht. Heute nachmittag muss ich Manuel zu einem Vorstellungsgespräch fahren, morgen ist Weight Watchers angesagt.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
12.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
Das ist das gute an Tupperpartys. Man hat wieder ganz neu Lust zum Backen und Kochen. Wenn die Sachen manchmal auch ungenutzt im Schrank stehen, spätestens nach einer Party holt man das eine oder andere wieder hervor. Und dabei hab ich gar nicht nur mit Tupper gebacken, sondern vor allen Dingen mit meinen Lumara Backformen. Die hab ich mir letztes Jahr auf Beates Tipp hin geleistet.
Und wenn ich backe, dann backe ich. 4 Vollkornbrote, ein Weißbrot, eine Maracuja-Mango-Pfirsich-, eine Himbeer- und eine Waldfruchttorte. Morgen hat eine Ehepaar aus unserer Gemeinde Silberhochzeit, und ich liebe es, mit Kuchen zu überraschen. Ich denke immer, da freut sich bestimmt jeder drüber. Ich würde mich freuen, würde mir mal jemand eine Torte backen. Brot hab ich gebacken, weil das auf der Tupperparty so lecker war, und gestern bei Elvira auch. Früher hab ich nur Brot selbst gebacken, immer ganz viel, und dann eingefroren. Mit der Zeit und der vielen Arbeit ist das so langsam in Vergessenheit geraten. Ich ärgere mich zwar immer über die Brotpreise, auf der anderen Seite kostet Brot backen eben auch Zeit. Aber heute hatte ich Lust. Auch die Kinder mögen das selbst gebackene Brot lieber als gekauftes. Und da ich ganz fein vermahlenes Vollkornmehl verwende, merken sie gar nicht, dass sie etwas Gesundes essen. Manches Gesunde merken sie nicht. Es gibt Sachen, die hassen sie. so z. B. Zucchini. Bestes Beispiel hab ich heute erlebt.
Beim Aufräumen finde ich in Joanas Kleiderschrank eine Salatgurke. Ich wundere mich, kann sie allerdings nicht danach fragen, da sie bei einer Freundin ist. Jonathan hat sie abgeholt und gefragt: Joana, warum hast du denn eine Gurke in den Schrank gelegt?
Sie: Oh, war das eine Gurke, ich dachte es wäre eine Zucchini.
Er: Und was wolltest du mit einer Zucchini?
Sie: Ich wollte nicht, dass Mama sie kocht.
Ich weiß das natürlich. Sichtbare Zucchini müssen meine Kinder auch nicht essen, das dürfen sie auf meinen Teller tun. Aber manchmal, da kreiere ich eine Suppe mit Zucchini. Sie wird pürriert und da man die kleinen grünen Schalen noch sieht schmeiße ich als Alibi ein paar Kräuter rein und gebe sie als Kräuter-Creme-Suppe aus. Alle finden sie voll lecker. Ich verrate nichts.
Rezept setze ich bei Gelegenheit mal auf meine Seite. Die leichte Maracuja-Mango-Pfirsich-Creme-Torte auch. Die anderen beiden Torten sind eine Abwandlung aus unserem Buch.
Das Zimmer von Joana ist fertig gestrichen. Rosa mit Prinzessinen-Aufkleber. Die Schränke stehen aufgebaut, jetzt muss ich “nur” noch aufräumen. Im Schlafzimmer hab ich heute dann endlich das Gitterbettchen abgebaut, eine Kommode reingestellt. Sieht jetzt richtig schön aus. Würde mich eigentlich jetzt gerne aufs Sofa setzen. Aber der Kuchen ist gerade fertig, ich muss weitermache. Kurze Pause am Notebook, tut doch manchmal gut, auch wenn die Finger noch vermehlt sind.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off
12.1.2008 von Heike - www.frausein.de.
In Norddeutschland kennt man das nicht. Flammkuchen, Kirschenplotzer, neuer Wein und einiges mehr.
Aber hier muss ich mich seit 3 1/2 Jahren mit diesen Köstlichkeiten auseinander setzen. Waren gestern Abend in der Besenwirtschaft “Meyer” in Renchen Ulm. Elvira macht so leckere Flammkuchen, wer könnte da widerstehen. Vorher mit ihr abgesprochen, hat sie Claudia (von der wir eingeladen waren) und mir einen leckeren leichten Feldsalat zubereitet. Und Claudia und ich waren uns einig: ein halber Flammkuchen reicht. So wie ich es meinen Teilnehmern auch empfehlen würde habe ich das Essen mit allen Sinnen ganz langsam genossen. Und, man staunt und glaubt es nicht. Nach dem halben Flammkuchen und Feldsalat waren wir beide satt. Die Points haben gestern gereicht, ich bin mehr als zufrieden, und es fühlt sich ein wenig wie Erfolg an. Claudia und ich haben uns dann gleich noch für Sonntag zum Laufen verabredet.
Auch sonst war es ein netter Abend. Wir hatten endlich mal wieder richtig Zeit zum Quatschen, haben noch einen alten Bekannten getroffen und auch Elvira hat sich kurz zu uns gesetzt. Rund herum, ein gelungener Abend. Schön, solche Oasen der Entspannung und Freude im Alltag immer wieder genießen zu dürfen.
Vlado will heute Joanas Zimmer ein zweites Mal streichen, dann ist es so richtig rosa. Vielleicht schaffen wir es die Möbel noch aufzubauen. Steven bekommt dann nächste Woche sein neues Zimmer. Also irgendwie ist immer etwas zu tun. Aber es macht auch Spaß, den Kindern die Zimmer schön einzurichten. Diese Woche hat Vlado beschlossen, dass in unseren Anbau (der noch nicht fertig ist) doch keine Gästebad kommt, sondern ein kleines offenes Büro. Ich fand die Idee klasse. 1. Ein Bad wäre viel teurer, 2. ein Büro fehlt dringend, 3. Ein Büro ist schneller fertig. Das Bad würde sich wieder um Monate verzögern und wir wollen endlich mal fertig werden. So bin ich in freudiger Erwartung, dass wir bald keine Baustelle mehr im Haus haben.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Comments Off