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12.1.2008 von hm.
Das ist das gute an Tupperpartys. Man hat wieder ganz neu Lust zum Backen und Kochen. Wenn die Sachen manchmal auch ungenutzt im Schrank stehen, spätestens nach einer Party holt man das eine oder andere wieder hervor. Und dabei hab ich gar nicht nur mit Tupper gebacken, sondern vor allen Dingen mit meinen Lumara Backformen. Die hab ich mir letztes Jahr auf Beates Tipp hin geleistet.
Und wenn ich backe, dann backe ich. 4 Vollkornbrote, ein Weißbrot, eine Maracuja-Mango-Pfirsich-, eine Himbeer- und eine Waldfruchttorte. Morgen hat eine Ehepaar aus unserer Gemeinde Silberhochzeit, und ich liebe es, mit Kuchen zu überraschen. Ich denke immer, da freut sich bestimmt jeder drüber. Ich würde mich freuen, würde mir mal jemand eine Torte backen. Brot hab ich gebacken, weil das auf der Tupperparty so lecker war, und gestern bei Elvira auch. Früher hab ich nur Brot selbst gebacken, immer ganz viel, und dann eingefroren. Mit der Zeit und der vielen Arbeit ist das so langsam in Vergessenheit geraten. Ich ärgere mich zwar immer über die Brotpreise, auf der anderen Seite kostet Brot backen eben auch Zeit. Aber heute hatte ich Lust. Auch die Kinder mögen das selbst gebackene Brot lieber als gekauftes. Und da ich ganz fein vermahlenes Vollkornmehl verwende, merken sie gar nicht, dass sie etwas Gesundes essen. Manches Gesunde merken sie nicht. Es gibt Sachen, die hassen sie. so z. B. Zucchini. Bestes Beispiel hab ich heute erlebt.
Beim Aufräumen finde ich in Joanas Kleiderschrank eine Salatgurke. Ich wundere mich, kann sie allerdings nicht danach fragen, da sie bei einer Freundin ist. Jonathan hat sie abgeholt und gefragt: Joana, warum hast du denn eine Gurke in den Schrank gelegt?
Sie: Oh, war das eine Gurke, ich dachte es wäre eine Zucchini.
Er: Und was wolltest du mit einer Zucchini?
Sie: Ich wollte nicht, dass Mama sie kocht.
Ich weiß das natürlich. Sichtbare Zucchini müssen meine Kinder auch nicht essen, das dürfen sie auf meinen Teller tun. Aber manchmal, da kreiere ich eine Suppe mit Zucchini. Sie wird pürriert und da man die kleinen grünen Schalen noch sieht schmeiße ich als Alibi ein paar Kräuter rein und gebe sie als Kräuter-Creme-Suppe aus. Alle finden sie voll lecker. Ich verrate nichts.
Rezept setze ich bei Gelegenheit mal auf meine Seite. Die leichte Maracuja-Mango-Pfirsich-Creme-Torte auch. Die anderen beiden Torten sind eine Abwandlung aus unserem Buch.
Das Zimmer von Joana ist fertig gestrichen. Rosa mit Prinzessinen-Aufkleber. Die Schränke stehen aufgebaut, jetzt muss ich “nur” noch aufräumen. Im Schlafzimmer hab ich heute dann endlich das Gitterbettchen abgebaut, eine Kommode reingestellt. Sieht jetzt richtig schön aus. Würde mich eigentlich jetzt gerne aufs Sofa setzen. Aber der Kuchen ist gerade fertig, ich muss weitermache. Kurze Pause am Notebook, tut doch manchmal gut, auch wenn die Finger noch vermehlt sind.
hm
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12.1.2008 von hm.
In Norddeutschland kennt man das nicht. Flammkuchen, Kirschenplotzer, neuer Wein und einiges mehr.
Aber hier muss ich mich seit 3 1/2 Jahren mit diesen Köstlichkeiten auseinander setzen. Waren gestern Abend in der Besenwirtschaft “Meyer” in Renchen Ulm. Elvira macht so leckere Flammkuchen, wer könnte da widerstehen. Vorher mit ihr abgesprochen, hat sie Claudia (von der wir eingeladen waren) und mir einen leckeren leichten Feldsalat zubereitet. Und Claudia und ich waren uns einig: ein halber Flammkuchen reicht. So wie ich es meinen Teilnehmern auch empfehlen würde habe ich das Essen mit allen Sinnen ganz langsam genossen. Und, man staunt und glaubt es nicht. Nach dem halben Flammkuchen und Feldsalat waren wir beide satt. Die Points haben gestern gereicht, ich bin mehr als zufrieden, und es fühlt sich ein wenig wie Erfolg an. Claudia und ich haben uns dann gleich noch für Sonntag zum Laufen verabredet.
Auch sonst war es ein netter Abend. Wir hatten endlich mal wieder richtig Zeit zum Quatschen, haben noch einen alten Bekannten getroffen und auch Elvira hat sich kurz zu uns gesetzt. Rund herum, ein gelungener Abend. Schön, solche Oasen der Entspannung und Freude im Alltag immer wieder genießen zu dürfen.
Vlado will heute Joanas Zimmer ein zweites Mal streichen, dann ist es so richtig rosa. Vielleicht schaffen wir es die Möbel noch aufzubauen. Steven bekommt dann nächste Woche sein neues Zimmer. Also irgendwie ist immer etwas zu tun. Aber es macht auch Spaß, den Kindern die Zimmer schön einzurichten. Diese Woche hat Vlado beschlossen, dass in unseren Anbau (der noch nicht fertig ist) doch keine Gästebad kommt, sondern ein kleines offenes Büro. Ich fand die Idee klasse. 1. Ein Bad wäre viel teurer, 2. ein Büro fehlt dringend, 3. Ein Büro ist schneller fertig. Das Bad würde sich wieder um Monate verzögern und wir wollen endlich mal fertig werden. So bin ich in freudiger Erwartung, dass wir bald keine Baustelle mehr im Haus haben.
hm
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